Will zurück in die Mannschaft: Zuletzt war Routinier Träsch nicht mehr erste Wahl, gegen Hoffenheim gehörte der 29-Jährige erstmals wieder zum Kader. Will zurück in die Mannschaft: Zuletzt war Routinier Träsch nicht mehr erste Wahl, gegen Hoffenheim gehörte der 29-Jährige erstmals wieder zum Kader. © Foto: Boris Baschin
Will zurück in die Mannschaft: Zuletzt war Routinier Träsch nicht mehr erste Wahl, gegen Hoffenheim gehörte der 29-Jährige erstmals wieder zum Kader.

Träsch beim VfL nicht mehr erste Wahl: „Ist mir ein bisschen unerklärlich“

Lange nach Spielschluss standen Julian Nagelsmann und VfL-Profi Christian Träsch noch in den Katakomben der VW-Arena zusammen und plauderten. Der Trainer von 1899 Hoffenheim und Träsch spielten einst zusammen bei 1860 München, wohnten zusammen, sind dicke Kumpels. Beide dürften nicht nur über gute alte Zeiten geredet haben, sondern auch über die Situation von Träsch beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten. Denn der 29-Jährige spielte da zuletzt keine große Rolle.

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Träsch, einer der dienstältesten VfL-Profis, zählte in den vergangenen Wochen häufiger nicht einmal mehr zum Kader, was aber auch mit Verletzungsproblemen zusammenhing. Sein letztes Spiel hatte der Ex-Stuttgarter am 19. November gegen Schalke gemacht. „Danach war ich gefühlt eine Ewigkeit raus. Dabei hätte man in diesem Spiel alle Elf austauschen können“, beschreibt Träsch treffend. Warum er zuletzt keine Rolle mehr gespielt hatte, kann er sich nicht so recht erklären: „Ich weiß es nicht, ich trainiere nicht anders als sonst auch. Meiner Meinung nach habe ich in den vergangenen Wochen konstant gut trainiert. Mir ist das ein bisschen unerklärlich.“

In der vergangenen Saison hatte Träsch in der Liga 23 Mal in der Startelf und 32 Mal im Kader gestanden, er war als Rechtsverteidiger gesetzt. Auch zu Saisonbeginn unter Ex-Trainer Dieter Hecking war Träsch noch regelmäßig dabei, doch Heckings Nachfolger Valérien Ismaël ließ zuletzt in der Viererkette meist Youngster Paul Seguin spielen. Am Sonntag, beim 2:1-Sieg, spielte Träsch gerade einmal eine Minute. „Dennoch hoffe ich, dass das Spiel für den Verein und auch für mich die Wende war“, so der Ex-Nationalspieler, der sich riesig über den Dreier gefreut hatte. Auch wenn der gegen seinen Kumpel Nagelsmann war. Träsch: „In der zweiten Halbzeit hat man gesehen, dass wir nichts verlernt haben. Und das ist gut so, denn wir haben jetzt ein schweres Auswärtsspiel vor der Brust.“ Am Samstag gastiert der VfL bei Borussia Dortmund. Träsch: „Die Dortmunder werden nach der Niederlage in Darmstadt versuchen, ein Feuerwerk abzubrennen.“ Er selbst jedoch will dabei mithelfen, dass es nicht dazu kommt – wenn er denn darf. Übrigens: Zweimal in Folge im Kader hatte Träsch zuletzt im November des vergangenen Jahres gestanden. Für einen Routinier wie ihn ist das verdammt lange her...

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