Es ist vorbei: Thomas Tuchel ist seit heute nicht mehr Trainer von Borussia Dortmund. Es ist vorbei: Thomas Tuchel ist seit heute nicht mehr Trainer von Borussia Dortmund. © Imago
Es ist vorbei: Thomas Tuchel ist seit heute nicht mehr Trainer von Borussia Dortmund.

Trennung beschlossen: Thomas Tuchel kein Trainer von Borussia Dortmund mehr

Auf seinem neu angelegten Twitter-Account verkündet Trainer Thomas Tuchel seinen Abschied vom BVB. Die Entscheidung fiel am Dienstagmittag.

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Lange war gerätselt worden. Jetzt ist es klar: Thomas Tuchel ist nicht mehr Trainer von Borussia Dortmund. Die Entscheidung fiel am Dienstagmittag. Tuchel sagte der Bild: "An der Kürze der Saisonanalyse kann man sich denken, wie es ausgegangen ist."

Der Krisen-Gipfel der Dortmund-Bosse um Hans-Joachim Watzke dauerte wohl nur 21 Minuten: Im Hotel „L'Arrivée“ (dem Hotel, vor dem der Terroranschlag verübt worden war) erschien Thomas Tuchel mit seinem Berater um kurz nach 12 Uhr - und bekam dann wohl die für ihn so unangenehme Nachricht mitgeteilt. Auf seinem erst am Dienstag angelegten Twitter-Account äußerte sich der Dortmunder Ex-Coach umgehend zur Trennung - und richtete sich dabei auch an die Fans.

Eine Überraschung war die Trennung allerdings nicht mehr. Trotz des Pokal-Sieges am Samstag gegen Eintracht Frankfurt wurde eine Entlassung des Coaches erwartet. Zu offensichtlich waren die Differenzen der öffentlichen Darstellung nach dem Anschlag auf den Dortmund-Bus gewesen. Während sich Tuchel massiv über die Neuansetzung des Champions-League-Spiels gegen Monaco einen Tag später beschwerte, fühlte sich Aki Watzke zu Unrecht an den Pranger gestellt.

Dazu kamen wohl immer größere Verstimmungen mit Teilen der Mannschaft. So wurde Tuchels Taktik in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung massiv kritisiert. In anonymisierten Zitaten, die von BVB-Profis stammen sollen, heißt es dort unter anderem: "So viele Systemwechsel mitten im Spiel, zwei taktische Wechsel schon zur Halbzeit, das kann eigentlich nicht sein." Zuletzt hatte Kapitän Marcel Schmelzer direkt im Anschluss an den Pokal-Sieg die Nichtberücksichtigung von Nuri Sahin kritisiert. "Mich hat es sehr geschockt. Ich verstehe es einfach nicht", sagte Schmelzer. Und weiter: "Wenn ein Spieler wie Julian Weigl ausfällt, dann ist der Einzige, der das mindestens genauso gut kann, Nuri Sahin."

Tuchels Abgang wird den Trainer schmerzen. Der 43-Jährige hatte keinen Hehl daraus gemacht, dass er seinen Vertrag gerne erfüllt hätte. Finanziell wird der Ex-Mainz-Coach die Entlassung allerdings verschmerzen können. Laut Bild stehen Tuchel und seinem Trainerteam eine Abfindung in Höhe von 2,9 Millionen Euro zu.

Seht hier die wichtigsten Bilder aus der Zeit von Thomas Tuchel beim BVB:

Das war Thomas Tuchels Zeit beim BVB

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