04. Dezember 2018 / 17:58 Uhr

Trinwillershäger bleiben in Lauerstellung

Trinwillershäger bleiben in Lauerstellung

Marco Schwarz
Nick Deichmüller (r.) zieht ab und trifft zum 2:0. Gegen Wolgast gelang im ein zweiter Treffer.
Nick Deichmüller (r.) zieht ab und trifft zum 2:0. Gegen Wolgast gelang im ein zweiter Treffer. © Alexander Thiel
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Rot-Weiße gewinnen gegen Wolgast mit 6:1. Elf von Trainier Jürgen Hakelberg liegt zwei Punkte hinter Spitzenreiter Richtenberg.

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Trinwillershagen. Der SV Rot-Weiß Trinwillershagen bleibt in der Fußball-Landesklasse I erster Verfolger von Spitzenreiter SG Empor Richtenberg und verkürzte den Abstand zum Abschluss der Hinrunde auf zwei Punkte. Mit 6:1 (2:0) bezwang die Mannschaft von Trainer Jürgen Hakelberg am vergangenen Sonntag auf heimischem Platz das viertplatzierte Team vom FC Rot-Weiß Wolgast.

Doch so deutlich, wie es das Ergebnis vermuten lässt, war die Überlegenheit der Platzherren lange Zeit nicht. „Wir haben ganz gut angefangen und uns Chancen erarbeitet. Aber nach der 2:0-Führung gab es einen Bruch“, schilderte der Coach den Spielverlauf. Kapitän Brian Kozlowski (16.) und Nick Deichmüller (21.) hatten die Triner vor 120 Zuschauern in Führung geschossen.

Doch Sicherheit gab das den Gestgebern nicht. „Die Partie stand danach auf der Kippe. Anstatt ruhig weiterzuspielen, kommen wir völlig aus dem Tritt“, sagte Hakelberg. „Das war unerklärlich. Wir haben nur noch gebolzt und viele Fehler gemacht. Einzig Hannes Freund ist es zu verdanken, dass wir zur Pause noch vorn liegen“, ergänzte er. Mehrfach liefen die Gäste allein auf den Triner Torhüter zu, doch der behielt die Nerven und vereitelte die Wolgaster Möglichkeiten.

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In der Pause habe man über die Unsicherheiten gesprochen. „Wir wollten wieder kompakter stehen und das 3:0 machen“, sagte Hakelberg. Doch zunächst lief bei den Gastgebern weiter relativ wenig zusammen. Kurz nach dem Wiederanpfiff verkürzten die Gäste auf 1:2. Christian Kohr verwandelte einen Handelfmeter (47.). Doch kurz darauf sorgte Nick Deichmüller mit seinem Tor zum 3:1 (53.) dafür, dass die Triner zurück in die Spur fanden. „Für ihn freut es mich ganz besonders. Nick arbeitet sich immer besser in die Mannschaft hinein, ist flexibel einsetzbar und ein echter Gewinn für uns“, lobte Jürgen Hakelberg den Sommer-Neuzugang vom TSV Wustrow.

Die Rot-Weißen übernahmen nun wieder die Kontrolle. „Wir haben das Spiel breit gemacht und endlich wieder zielstrebiger agiert“, analysierte der Coach. Sven Siems (64.), Patrick Pohl (73.) und Christian Höhler (87.) stellten den 6:1-Endstand her. „Wir haben die Gäste, die ab der 64. Minute nach einer gelb-roten Karte nur noch mit zehn Mann gespielt haben, dann überrannt. Matchwinner war für mich aber unser Torhüter Hannes Freund“, sagte Jürgen Hakelberg.

Der SV Rot-Weiß Trinwillershagen beendet die Hinrunde in der Landesklasse I mit 38 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz. Auffällig: Mit nur acht Gegentoren in 15 Spielen stellen die Triner das defensivstärkste Team der Liga. In die Winterpause können sich die Triner allerdings noch nicht verabschieden. Am kommenden Sonntag (13 Uhr) steht noch das erste Spiel der Rückrunde auf dem Programm. Zu Gast auf der Sportanlage Günter Sitte ist der FSV Garz (8. Platz, 23 Punkte). „Das wird noch mal eine richtig schwere Aufgabe“, ist Jürgen Hakelberg überzeugt. Den ersten Vergleich konnte seine Mannschaft zum Saisonauftakt im August mit 2:0 für sich entscheiden. Im Fernduell um die Tabellenführung ist Spitzenreiter SG Empor Richtenberg (40 Punkte) am Sonnabend (13 Uhr) beim SV Barth (3., 31) gefordert.

SV Rot-Weiß Trinwillershagen: Freund – Borowski, Siems, Linow, Höhler, Semrau, Schinkowsky, ­Kozlowski, Heuer, Deichmüller (57. Rurik), Pohl.
Tore: 1:0 Kozlowski (16.), 2:0 Deichmüller (21.), 2:1 Kohr (47./Handelfmeter), 3:1 Deichmüller (53.), 4:1 Siems (66.), 5:1 Pohl (73.), 6:1 Höhler (87.).
Schiedsrichter: René Päsel (Ribnitz-Damgarten).
Zuschauer: 120.

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