Trinwillershagens Kapitän Brian Kozlowski (r.) versucht, den Schuss von MSV-Spieler Peter Voß abzuwehren. Trinwillershagens Kapitän Brian Kozlowski (r.) versucht, den Schuss von MSV-Spieler Peter Voß abzuwehren. © Alexander Thiel
Trinwillershagens Kapitän Brian Kozlowski (r.) versucht, den Schuss von MSV-Spieler Peter Voß abzuwehren.

Trinwillershagen siegt erneut und verlässt die Abstiegsränge

2:0-Erfolg der Rot-Weißen gegen den Mulsower SV / TSV Wustrow hadert nach 0:2-Niederlage bei Warnow Papendorf mit dem Unparteiischen.

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Trinwillershagen/Papendorf. Während der SV Rot-Weiß Trinwillershagen mit dem 2:0 gegen den Mulsower SV den dritten Sieg in Folge in der Fußball-Landesklasse I feierte und damit die Abstiegsränge verließ, bleibt der TSV Wustrow nach der 0:2-Niederlage in Papendorf Tabellenschlusslicht.

SV Rot-Weiß Trinwillershagen – Mulsower SV 2:0 (1:0). Es läuft momentan rund beim SV Rot-Weiß Trinwillershagen. Der Traditionsverein kletterte durch den Erfolg vom 14. auf den 9. Platz. Spielertrainer Christian Puziak, der das Tor zum 2:0-Endstand erzielte, freute sich. „Es wird langsam unheimlich“, meinte er augenzwinkernd und fügte hinzu: „Ich weiß gar nicht, wann wir das letzte Mal auf einem einstelligen Tabellenplatz gestanden haben.“ Das ist in der Tat schon etwas länger her und war am 23.August 2015 der Fall. Damals stand Trin auf Rang neun der Landesliga Nord.

Die Rot-Weißen waren gegen den Mulsower SV die klar spielbestimmende Mannschaft. „Wir hätten schon früher in Führung gehen müssen“, meinte Puziak. Doch zunächst ließen die Platzherren einige Möglichkeiten aus. Kurz vor der Pause war es Patrick Pohl, der das 1:0 erzielte (40.). „Für ihn freut es mich ganz besonders, dass er mal wieder aus dem Spiel heraus getroffen hat“, sagte Christian Puziak.

Er war zudem zufrieden mit der Abwehrleistung seiner Mannschaft. „Wir haben keine Chance des Gegners zugelassen. Der Sieg ist daher auch ein großer Verdienst der Defensive.“ Puziak selbst sorgte nach 66Minuten mit dem Tor zum 2:0 für den Endstand.

„Der Sieg ist absolut verdient. Wir hätten auch noch höher gewinnen können“, fasste der Spielertrainer zusammen. Es sei wichtig gewesen, aus dem Tabellenkeller herauszukommen. Puziak weiß aber auch, „dass es punktemäßig sehr eng zugeht“. Aber für die Moral in der Truppe sei der derzeitige Tabellenplatz natürlich förderlich.

Am kommenden Wochenende, wenn die Achtelfinal-Partien im Landespokal anstehen, haben die Triner spielfrei. Weiter geht es in der Liga am 19. November mit dem Heimspiel gegen Richtenberg.

SV Rot-Weiß Trinwillershagen: Freund – Siems, Borowski, Heuer, Schinkowsky, Tonat, Rurik, Röschmann, Kozlowski, Pohl, Puziak (83. Krajewski).
Tore: 1:0 Pohl (40.), 2:0 Puziak (66.).
Schiedsrichter: Sebastian Buchmann (Rostock).
Zuschauer: 84.

SG Warnow Papendorf – TSV Wustrow 2:0 (0:0). Spiel verloren, Mut gewonnen! So dürfte das Fazit des TSV Wustrow nach der 0:2-Pleite beim Aufstiegskandidaten SG Warnow Papendorf aussehen. Die Wustrower hatten mit taktischer Disziplin lange Zeit das 0:0 gehalten, verbuchten sogar die große Möglichkeit zur Führung. Dann ließen zwei fragwürdige Treffer die Blütenträume der Fischländer platzen. „Milde gesagt war die Schiedsrichterleistung schlichtweg nicht in Ordnung“, sagte TSV-Coach Olaf Schuldt und gab den Unparteiischen an beiden Gegentreffern eine Mitschuld: „Beim ersten Tor ist der Ball vorher klar im Seitenaus. Beim 0:2 steht der Torschütze deutlich im Abseits“, bewertete Schuldt die Situationen bei den Gegentreffern.

Für den TSV war beim besten Angriff der Liga (jetzt 42 Saisontore) lange Zeit ein Punktgewinn drin. So stand der Aufsteiger in der Defensive kompakt und setzte auf schnelle Gegenstöße. Die letzte Konsequenz fehlte dem Aufsteiger jedoch. Die Gastgeber machten es besser, als Steve Weigle eine Eingabe ins Tor drückte. Zuvor hatte der Ball aus Wustrower Sicht bereits die Torauslinie überschritten. Für den Endstand sorgte schließlich Maik Peters aus abseitsverdächtiger Position.

Olaf Schuldt lobte sein Team trotz der Pleite: „Die Jungs haben sich an die taktischen Vorgaben gehalten und so einem Spitzenteam Paroli geboten. An diese Leistung müssen wir jetzt anknüpfen.“

TSV Wustrow: Nitsch – Schubert, E.Jankowski, Ch.Winkler, Deichmüller (81. Retzlaff), Bleeck, Hartmann, Karock, Ch.Jankowski, Greffenius (46. Bönig), Reimer (89. Streller).
Tore: 1:0 Weigle (65.), 2:0 Peters (75.).
Schiedsrichter: Wilfried Grabow (Rostock).
Zuschauer: 35.

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