10. Januar 2019 / 16:24 Uhr

Trotz bedrohlicher Situation: Der 1. FC Wunstorf hofft auf Einzug in den DFB-Pokal

Trotz bedrohlicher Situation: Der 1. FC Wunstorf hofft auf Einzug in den DFB-Pokal

Stephan Hartung
Wunstorfs Tim Scheffler (rechts) nimmt Gratulationen für seinen Treffer zum 1:0 entgegen.
Sie wollen in der Rückrunde häufiger jubeln: Die Kicker des 1.FC Wunstorf. © Christian Hanke
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Die starke Vorsaison schraubte die Erwartungen beim 1. FC Wunstorf in die Höhe - umso so überraschender, dass der Oberligist nach einer schlechten Startphase nun auf einem direkten Abstiegsplatz steht. Immerhin: Im Laufe der Saison fingen sich die Wunstorfer wieder und hielten den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze. 

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Der 1. FC Wunstorf überwintert in der Oberliga auf einem Abstiegsplatz. Das ist nach der starken Vorstellung in der vergangenen Saison, in der die Wunstorfer bis zum Ende um den Titel mitspielten, eine herbe Enttäuschung.

Kein Wunder, dass das Fazit von FC-Sprecher Andreas Schmitz zum bisherigen Saisonverlauf sehr nüchtern ausfällt. „Bislang war es eine durchwachsene Saison, auch wenn wir uns zuletzt gefangen haben.“

Im Pokal läuft's

Ein wenig Trost beschert den Wunstorfern die Tatsache, dass die Mannschaft zumindest im Landespokal eine gute Rolle spielt. Dort steht das Team von Trainer Jens Ullmann im Halbfinale und tritt an Ostern beim SV Atlas Delmenhorst an.

In der Pokalrunde der Amateure benötigt der FC noch zwei Siege, um den Einzug in den DFB-Pokal zu schaffen.

Das ist die Top-Elf der Hinrunde in Hannovers Amateurligen:

<b>Im Tor: Sascha Algermissen (65,1 Prozent):</b> Der Schlussmann vom <b>HSC Hannover</b> glänzt als stabiler Rückhalt ohne Fehl und Tadel - in allen 18 Spielen. 25 Mal musste er hinter sich greifen. Der Topwert in der Oberliga ist das zwar nicht, doch es reicht für den zweiten Tabellenplatz - und bei uns für den Platz zwischen den Pfosten unserer Top-Elf!  Zur Galerie
Im Tor: Sascha Algermissen (65,1 Prozent): Der Schlussmann vom HSC Hannover glänzt als stabiler Rückhalt ohne Fehl und Tadel - in allen 18 Spielen. 25 Mal musste er hinter sich greifen. Der Topwert in der Oberliga ist das zwar nicht, doch es reicht für den zweiten Tabellenplatz - und bei uns für den Platz zwischen den Pfosten unserer Top-Elf!  ©
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Das gute Abschneiden im Pokal soll jedoch nicht vom Alltagsgeschäft ablenken – und das ist weiterhin die Oberliga. Im Vorjahr erreichte der FC nach einer herausragenden Saison noch den vierten Platz, nur ein Sieg fehlte zur Meisterschaft.

Doch der Start in die neue Spielzeit machte bereits deutlich, dass eine Wiederholung dieser Leistung schwierig wird. Der FC verlor die ersten zwei Partien und kassierte dabei zehn Tore. Besser wurde es in der Defensive nicht: Nach zehn Begegnungen befanden sich die Wunstorfer schon leicht abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz – mit 30 Gegentreffern.

**Ausfälle erschweren Wunstorfs Saison

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Ein Grund für die Misere waren auch die personellen Probleme, vor allem in der Abwehr. Die Viererkette bildeten in der Vorsaison noch Lasse Neubert, Daniel McGuinness, Yanik Strunkey und Marco Menneking.

Zeitweise blieb von diesem Quartett nur Menneking übrig – und auch er fehlte zwischenzeitlich verletzt. Neubert kam in der Hinrunde, nach seiner Verletzung zum Saisonstart, gar nicht mehr auf die Beine. Strunkey absolvierte wegen Verpflichtungen für eine TV-Sendung nur vier Spiele, McGuinness brachte es auf acht Einsätze.

Und doch kehrte mit dem Comeback dieser Spieler endlich die benötigte Stabilität zurück. Daher verlief das zweite Drittel der Saison für die Wunstorfer wesentlich erfreulicher.

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Mit zwei Erfolgsserien, vier Siegen zu Null am Stück sowie nur fünf Gegentoren aus acht Begegnungen, gaben sie die rote Laterne ab und stellten den Anschluss an das untere Tabellenmittelfeld her.

Weiter geht es für das Ullmann-Team am 24. Februar bei MTV Wolfenbüttel. In der Winterpause bestreitet der 1. FC Wunstorf übrigens keine Hallenturniere. „Die Verletzungsgefahr ist einfach zu groß“, sagt Schmitz. Nach den Erfahrungen der Hinrunde kann der FC im Abstiegskampf auch keine weiteren Hiobsbotschaften vertragen.

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