14. Mai 2018 / 13:36 Uhr

Trotz Rettung: Schlechte Heimbilanz verdirbt Dynamo Dresden die Stimmung

Trotz Rettung: Schlechte Heimbilanz verdirbt Dynamo Dresden die Stimmung

dpa
Dresdens Paul Seguin (links) gegen Peter Kurzweg (rechts);
SG Dynamo Dresden - 1. FC Union Berlin; Fußball; 2. Liga; Saison 2017/2018; 34. Spieltag; DDV-Stadion; Dresden; 13. Mai 2018; Foto: Dennis Hetzschold
Dynamo Dresden hat seine Heimstärke verloren. © Dennis Hetzschold
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Das Spiel gegen Union Berlin war die achte Heimniederlage für die Dresdner. Zu Hause kann Dynamo Dresden lediglich fünf Siege verzeichnen.

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Dresden (dpa) – Echte Freude wollte bei Dynamo Dresden nach dem gesicherten Klassenverbleib in der 2. Fußball-Bundesliga nicht aufkommen. „Es ist ein ganz komisches Gefühl mit der Stimmung in die Sommerpause zu gehen“, erklärte Kapitän Marco Hartmann am Sonntag nach der 0:1 Niederlage gegen Union Berlin. Stürmer Pascal Testroet formulierte es noch drastischer; „Wir mussten nun doch lange in die anderen Stadien gucken. Man muss Danke an Kiel sagen, die haben uns heute halb den Arsch gerettet“, sagte der 27 Jahre alte Angreifer. Denn die „Störche“, die bereits vor diesem Spieltag als Dritter für die Aufstiegsrelegation qualifiziert waren, siegten mit einer besseren B-Elf gegen den Dynamo-Konkurrenten Eintracht Braunschweig mit 6:2, das damit den direkten Weg in die 3. Liga antreten muss.

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Doch nicht nur die verpasste Eigenrettung sorgte für miese Stimmung. Dynamo hat seine Heimstärke verloren - es war die bereits achte Heimpleite der Saison. Nur fünf Heimsiege gelangen. „Ich glaube wir sind die schlechteste Heimmannschaft der Liga. Ich finde es schon furchtbar, wenn wir in unserem Hexenkessel als schlechteste Mannschaft der Liga dastehen. Da müssen wir nächstes Jahr ganz extrem dran arbeiten“, forderte Testroet.

Dynamos letzter Heimsieg lag bereits über zwei Monate zurück, er datiert vom 9. März. Damals gewann man gegen den FC Heidenheim mit 3:2. Tatsächlich ist kein Zweitligist im eigenen Stadion schlechter, nur 19 der insgesamt 41 Punkte holten die Elbestädter zu Hause. „30 000 Fans aller 14 Tage, die wir nicht glücklich machen konnten. Da müssen wir definitiv nächstes Jahr dran arbeiten. Das ist jetzt die Aufgabe, die wir in die nächsten Wochen haben“, erklärte Neuhaus.

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Man werde es peu à peu angehen, sagt der Dynamo-Coach. Am Donnerstag sieht der Trainer seine Mannschaft aber zunächst ein letztes Mal, bevor sie sich nach einem abschließenden Laktat-Test in den Sommerurlaub verabschiedet.

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Für sechs Spieler wird es dann zugleich ein Abschied. Die Leihspieler Marvin Schwäbe, Paul Seguin und Marcel Franke kehren zu ihren Stammvereinen zurück. Bei Fabian Müller, Andreas Lambertz und Manuel Konrad laufen die Verträge zum 30. Juni aus. Sie werden sich neuen Aufgaben zuwenden. „Ich durfte bei einem wahnsinnig geilen Verein spielen und nehme viel Positives mit. Letztendlich muss ich aber sagen, dass ich nie wirklich verletzt war, noch ehrgeizig bin und noch Ziele habe“, erklärte der scheidende Konrad.

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