16. April 2018 / 12:42 Uhr

Trotz Rückschlägen für RB Leipzig: „Unser Ziel ist immer noch die Champions League“

Trotz Rückschlägen für RB Leipzig: „Unser Ziel ist immer noch die Champions League“

Anne Grimm
Ralph Hasenhüttl
Ralph Hasenhüttl bereiten die Auftritte seiner Jungs derzeit Kopfzerbrechen. © Getty Images
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Mit neuer Energie zurück in die Königsklasse: Zwei freie Tage sollen RB Leipzig die nötige Kraft für den Saisonendspurt geben. Das Hasenhüttl-Team will vier Punkte Rückstand in den vier verbleibenden Bundesligaspielen aufholen.

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Leipzig. Nach der kräftezehrenden Woche mit drei Spielen war die Entscheidung von Trainer Ralph Hasenhüttl fast alternativlos: Zwei freie Tage, Montag und Dienstag einfach mal abschalten. Aus in der Europa League, der Abstand zu den Champions-League-Plätzen ist auf vier Punkte angewachsen. RB Leipzig braucht neue Energie im Saisonendspurt.

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SV Werder Bremen - RB Leipzig (1:1) Zur Galerie
SV Werder Bremen - RB Leipzig (1:1) ©
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Am Sonntag wurde beim 1:1 in Bremen wieder deutlich: Defensiven Fußball können die Leipziger einfach nicht spielen. Nach den zwei Klatschen gegen Leverkusen am Montag (1:4) und Marseille am Donnerstag (2:5) wollte Hasenhüttl seinem Team in der ersten Halbzeit Stabilität geben, mehr aus der Tiefe verteidigen. „Es war ein Versuch, passiv die Blutung zu stillen, mit neun Gegentoren in der Woche. Man hat allerdings schnell gesehen, dass es nicht unser Ding ist, kein RB-Fußball“, meinte der Trainer. Daraus resultierte ein eigener Torschuss in den ersten 45 Minuten – ein Freistoß von Dominik Kaiser.

Erst als der 50-jährige Coach in der Pause auf ein 4-3-3 umstellte, Lookman für Kaiser brachte, der Vizemeister wieder den Fuß aufs Gaspedal und seine Pressingmaschine anstellte, sorgten die Gäste für Gefahr im gegnerischen Strafraum. Dass die Winter-Leihgabe aus Everton in der Rückrunde trotz wenigen Einsatzzeiten bereits sein zweites Jokertor erzielte, freute seinen Trainer Hasenhüttl. Die Unbekümmertheit des 20-jährigen Lookman benötigt RB Leipzig dringend für den Endspurt.

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Nur ein Gegentor und immerhin ein Punkt, zudem kein neuer Verletzter. Sportdirektor Ralf Rangnick war nach dem Auftritt in der zweiten Halbzeit gegen Bremen optimistisch gestimmt: „Da haben wir viel von dem gezeigt, was uns zu dem gemacht hat, was wir in den letzten Jahren geworden sind.“ Trotz den Rückschlägen in der englischen Woche will sich der Vizemeister nicht von seinem Ziel abbringen lassen.

Große Chance gegen Hoffenheim

„Wir müssen jetzt die Tage zwischen den Spielen nutzen, um so viel wie möglich wieder in den Tank zu kriegen. Unser Ziel ist immer noch die Champions League. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir das schaffen können“, powerte Kevin Kampl nach dem Auftritt in Bremen. Rangnick verdeutlichte: „Wenn wir noch in die Champions League wollen, müssen wir womöglich alle vier Spiele gewinnen. Aber die Mannschaft hat schon gezeigt, dass sie das kann.“

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(32) Peter Gulacsi: Wieder Turm in der Brandung - in der ersten Halbzeit. Danach bis auf eine Situation ein stressfreier Job. Note 2. Zur Galerie
(32) Peter Gulacsi: Wieder Turm in der Brandung - in der ersten Halbzeit. Danach bis auf eine Situation ein stressfreier Job. Note 2. ©

Der Spruch fürs Phrasenschwein, das nächste Spiel ist immer das Wichtigste, bekommt allerdings am kommenden Wochenende eine andere Bedeutung. „Das wird in Richtung Champions League ein Schlüsselspiel. Ebenso ein direktes Duell um die Euro League“, sagte der Sportdirektor vor dem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim, die mit nur einem Punkt Abstand hinter den Leipzigern auf Rang sechs lauern.

Mit einem Sieg wäre der Vizemeister wieder ganz nah, mindestens auf zwei Punkte, dran an der Königsklasse. Denn Dortmund (4.) und Leverkusen (3.) nehmen sich nächsten Samstag im Duell gegenseitig Punkte weg. „Ich bin froh, dass wir jetzt vier normale Wochen vor uns haben, die Jungs wieder ein bisschen frisch werden. Die mentale Müdigkeit war enorm zu spüren. Das sind die Prozente, die uns momentan fehlen. Ich hoffe, dass wir am Samstag einen sehr frischen Auftritt hinlegen“, sagte RB-Coach Hasenhüttl und verabschiedete sich für zwei Tage von seinen Spielern, um den Kopf auch mal wieder frei zu bekommen.

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Willi Orban (RB Leipzig): „In der zweiten Hälfte ist es nach der intensiven Woche eine schöne Reaktion gewesen. Klar hätten wir gern gewonnen. Aber unter dem Strich ist es ein gerechtes Unentschieden. Wir können uns ab sofort auf die kommenden Bundesliga-Spiele voll konzentrieren. Wir brauchen Siege und werden alles dafür geben!“ Zur Galerie
Willi Orban (RB Leipzig): „In der zweiten Hälfte ist es nach der intensiven Woche eine schöne Reaktion gewesen. Klar hätten wir gern gewonnen. Aber unter dem Strich ist es ein gerechtes Unentschieden. Wir können uns ab sofort auf die kommenden Bundesliga-Spiele voll konzentrieren. Wir brauchen Siege und werden alles dafür geben!“ ©
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