Engagiert an der Seitenlinie, aber der Erfolg bleibt momentan aus: TSG-Trainer Achim Hollerieth. Engagiert an der Seitenlinie, aber der Erfolg bleibt momentan aus: TSG-Trainer Achim Hollerieth. © Johannes Weber
Engagiert an der Seitenlinie, aber der Erfolg bleibt momentan aus: TSG-Trainer Achim Hollerieth.

Trotz Anti-Trainer-Plakat: TSG Neustrelitz hält weiter an Coach Hollerieth fest

Auch ein Spieler der Mecklenburger setzte unmittelbar nach der 0:2-Niederlage gegen Lok Leipzig ein Zeichen Richtung des Trainers.

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Die Bilanz von Achim Hollerieth als Trainer der TSG Neustrelitz ist ernüchternd. Der 44-Jährige kassierte seit seinem Amtsantritt am 20. Dezember 2016 in 29 Partien satte 21 Niederlagen. Der Start in diese Saison nach erneutem Kaderumbruch in diesem Sommer mit acht verlorenen Spielen nach neun Begegnungen ist misslungen.

Der Ex-Bundesliga-Torhüter durchlebt momentan wie sein Arbeitgeber TSG Neustrelitz eine schwierige Zeit. Bei anderen Klubs wäre aufgrund der schwachen Punktausbeute wahrscheinlich schon die Reißleine gezogen worden. Die Vereinsführung der Residenzstädter hält allerdings noch zum Coach. Das bestätigte Präsident Hauke Runge am Freitagabend nach der 0:2-Heimniederlage gegen den 1. FC Lokomotive Leipzig - der sechsten Niederlage am Stück.

Die Klubverantwortlichen ließen sich auch nicht von einem Plakat beeinflussen, das einige Fans mit Beginn der zweiten Hälfte gegen Leipzig hochhielten und wenig später ans Gelände anbrachten. Die deutliche Botschaft des Spruchbandes -  "Der Trainer muss weg!!!".

Einige Anhänger der TSG Neustrelitz hielten ein Plakat gegen Trainer Achim Hollerieth hoch. Einige Anhänger der TSG Neustrelitz hielten ein Plakat gegen Trainer Achim Hollerieth hoch. © Johannes Weber

Auf Pressekonferenz nach der Partie wurde Hollerieth befragt, wie er mit dem Statement auf dem Banner umgeht. Der gebürtige Pfullendorfer antwortete: "Dass die Leute nicht zufrieden sind, ist eine ganz normale Reaktion. Am enttäuschendsten über die Situation sind immer noch wir als Trainerteam und die Spieler. Es ist ja nicht so, dass uns das nicht beschäftigt."

Von Seiten der Mannschaft gab es auch ein klares Zeichen in Richtung ihres Coaches. Offensivspieler Fabio Abbruzzese entfernte unmittelbar nach Abpfiff der Begegnung das Schmähplakat - wohlmöglich ein Statement des Teams pro Trainer.

In die nächste Partie am kommenden Mittwoch (19.00 Uhr) beim SV Babelsberg gehen die Neustrelitzer als neuer Tabellenletzter. Konkurrent FSV Luckenwalde (4 Punkte) fuhr am vergangenen Sonnabend beim FC Viktoria Berlin (3:2) seinen ersten Saisonerfolg ein und übergab der TSG (3 Punkte) die Rote Laterne. Somit ist es für die Mecklenburger aller höchste Eisenbahn zu punkten - der Abstand zum rettenden Ufer beträgt bereits vier Zähler.

Bildergalerie zum Spiel TSG Neustrelitz gegen Lok Leipzig

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