09. November 2017 / 08:57 Uhr

TSG Hoffenheim: Sandro Wagner verteidigt Dietmar Hopp gegen Häme

TSG Hoffenheim: Sandro Wagner verteidigt Dietmar Hopp gegen Häme

Redaktion Sportbuzzer
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Klare Kante: Hoffenheims Stürmer Sandro Wagner bezieht Stellung zu Hass und Häme gegen TSG-mäzen Dietmar Hopp. © Getty
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Der Hoffenheimer Stürmer findet Schmähgesänge und Hassplakate gegen TSG-Mäzen "verrückt"

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Sandro Wagner ist ein Mann der klaren Worte. Jetzt äußert sich der Nationalspieler der TSG 1899 Hoffenheim im kicker über Schmähgesänge und Hassplakate gegen TSG-Mäzen Dietmar Hopp - wie zuletzt geschehen im Auswärtsspiel beim 1. FC Köln.

Hier lesen: Hopp-Anwalt - "Das kotzt uns alles an"

"Ich bin seit eineinhalb Jahren in dieser Region", sagt Wagner, der im Sommer mit der Nationalmannschaft den Confed Cup in Russland gewann. "Und wenn du dich erkundigst nach dem coolen Spielplatz um die Ecke oder nach dem nächsten Krankenhaus heißt es: Das hat Hopp gebaut. Du hörst auch von Einzelschicksalen, die er unterstützt."

Hopp sieht sich Anfeindungen ausgesetzt

Hoffenheim wird oft als Retortenklub dargestellt, den SAP-Mitbegründer Hopp mit seinem Geld in die Bundesliga gebracht habe. Hopp selbst sieht sich bei Auswärtsspielen vermehrt Anfeindungen, Beschimpfungen und Herabwürdigungen ausgesetzt. In Köln stand auf einem Plakat zu lesen: "Hopp ist kein Gegner, Hopp ist ein Feind." Zudem zeigte ein sexistisches und homophobes Banner den Analverkehr zweier Männer, von dem einer Hopp darstellte.

Der 29-Jährige wechselte im Juli 2016 von Darmstadt nach Sinzheim. Seitdem habe er "nie länger als zwei Minuten" mit dem Milliardär gesprochen, hat dennoch eine hohe Meinung von dem 77-jährigen Unternehmer.  "Es ist verrückt, was dieser Mensch alles macht. Wie viele Milliardäre und reiche Leute haben wir in Deutschland, die in die Schweiz gehen, um
Steuern zu sparen. Oder sich total zurückziehen und wenig bis gar nichts für unseren Sozialstaat tun. Und er ist in der Öffentlichkeit und gibt ihr so viel zurück", sagt Wagner in dem Interview. "Wie kann ich da als dummer Fan in der Kurve diesen Mann beschimpfen? Das geht mir nicht in den Kopf. Man muss doch ein bisschen was in der Birne haben."

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