12. April 2018 / 15:56 Uhr

TSG Neubukow: Neue Umkleiden für Fußballer

TSG Neubukow: Neue Umkleiden für Fußballer

Anja Levien
Robert Steinke (28, l.) und Christian Hennings (40) ziehen sich in der Umkleide der TSG Neubukow für das Training um. Die Männer würden sich über neue Räume freuen.
Robert Steinke (28, l.) und Christian Hennings (40) ziehen sich in der Umkleide der TSG Neubukow für das Training um. Die Männer würden sich über neue Räume freuen. © Anja Levien
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Neubukow: Haus am Sportplatz ist sanierungsbedürftig / Stadtvertreter reservieren Geld.

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Neubukow. Das Dach ist undicht, in den Duschen schimmelt es, die Heizungsanlage ist nicht mehr auf dem neuesten Stand: Das Gebäude, in dem die Abteilung Fußball der Turn- und Sportgemeinschaft Neubukow (TSG) untergebracht ist, ist sanierungsbedürftig. „Es ist kein akuter Bedarf, aber er kommt“, sagt Abteilungsleiter und zweiter Vereinsvorsitzender Jan Wendt. Daher hat sich die TSG an die Stadt und Stadtvertreter gewandt. Letztere haben mit einem Beschluss auf der vergangenen Sitzung schon einmal Geld für eine mögliche Sanierung reserviert.

Das Gebäude am Sportplatz an der Wismarschen Straße ist Mitte der 70er Jahre erbaut worden, erzählt Jan Wendt. Hier finden sich vier Umkleiden, Sanitärräume mit Duschen und Toiletten, die Heizungsanlage und ein Abstellraum für die Abteilung Fußball der TSG. Zudem sind die Gaststätte „Auszeit“ und die Kegelbahn hier untergebracht. Neben dem langen Gebäude steht ein weißes Haus, das laut Jan Wendt noch älter sei. Dieses nutzt die TSG ebenfalls als Lager, hier gibt es einen kleinen Versammlungsraum und einen mit Regalen, auf denen die Pokale stehen. Der Zahn der Zeit nage auch an dem Haus. „Es ist undicht geworden“, sagt Jan Wendt. Beim „Müll-weg-Tag“ im März seien die alten Trainingsgeräte entsorgt worden.

Stadt gibt erstes Signal der Unterstützung​

„Wir sind mit dem Vorschlag an die Stadt herangetreten, das Gebäude zu sanieren“, sagt Jan Wendt und spricht dabei den Flachbau an. „Das Dach ist teilweise undicht, in den Duschen ist Schimmel, die Heizungsanlage ist von der Dimension des Warm-Wasser-Boilers her zu klein. Wenn vier Mannschaften hier spielen, ist das Warmwasser schnell aufgebraucht“, sagt der 46-Jährige. Die TSG wolle mit der Stadt ins Gespräch kommen, die Eigentümer der Anlage ist. „Wir haben sie langfristig gepachtet.“ Da eine Sanierung oder ein Neubau nicht von heute auf morgen möglich sei, möchte die TSG jetzt den Stein ins Rollen bringen, dass die Stadtvertreter sich die Anlage und die Gebäude anschauen.

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Ein erstes Signal der Unterstützung haben die Stadtvertreter auf ihrer Sitzung gegeben. Sie hatten darüber zu entscheiden, ob sie dem Verkauf von Kompensationsflächenäquivalenten aus dem Ökokonto der Stadt als Ausgleich für den Bau von zwei Windenergieanlagen zustimmen. Stadtvertreter Frank Bönsch schlug vor, das Geld, welches die Stadt über den Verkauf einnimmt, für den Umbau oder Neubau des Umkleidegebäudes der TSG zu reservieren. Kämmerer Frank Marienberg gab zu bedenken: „Das kann uns in wichtigen Maßnahmen behindern, wenn das Geld reserviert wird. Wir wollen eine Grundschule neu bauen.“ Auch Lydia Fahed (Linke) zeigte Bedenken. „Ich sehe die Notwendigkeit ein, aber finde, wir sollten das in den Ausschüssen diskutieren.“

TSG-Coach Henning: "Das Haus ist sanierungsbedürftig"​

Am Ende stimmten sieben der anwesenden Stadtvertreter für und fünf dagegen, dass der realisierte Verkaufspreis als Eigenanteil der Stadt für die Umbau- und Neubaumaßnahme der Umkleide der TSG Neubukow zu reservieren ist.

Etwa 140 Aktive zählt die Fußball-Abteilung des TSG. Zwei davon sind Robert Steinke, Spieler in der ersten Herrenmannschaft, und Trainer Christian Hennings. Sie wünschen sich ein neues Vereinsgebäude. „Teilweise kommt hier schon der Schimmel durch, im Sommer riecht es aus den Toiletten“, sagt Robert Steinke. „Das Haus ist sanierungsbedürftig“, fügt Christian Hennings hinzu.

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