blau Der Greifswalder Jan Ehlert (r.) beim Versuch, den Neustrelitzer Pascal Patrick Eggert zu stoppen. © Ronald Krumbholz
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TSG Neustrelitz kennt kein Erbarmen

Der Fußball-Regionalligist schießt das Landesklasse-Team von Blau-Weiß Greifswald mit 13:1 aus dem Pokalwettbewerb

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Greifswald. „Wir haben nichts zu verlieren“, waren sich die Trainer des FSV Blau-Weiß Greifswald (Fußball-Landesklasse), Andreas Reiter und Tilman Thonack, vor Beginn des Pokalspiels gegen die TSG Neustrelitz (Regionalliga) einig. Dennoch waren einige Akteure nach dem Spiel arg enttäuscht. Auch wenn das 13:1 für den Regionalligisten halbwegs standesgemäß war, so war es dem Spielverlauf nicht ganz angemessen.

Dem Underdog fehlten ausgerechnet in diesem „Bonusspiel“ zahlreiche Leistungsträger. Der Kader war auf 13 Spieler zusammengeschrumpft. Trotzdem war das Vertrauen in die eigene Stärke da und auch spürbar. In den ersten zehn Sekunden erkämpfte Florian Voigt sich gleich den Ball und schloss zum ersten Mal ab. Die Gäste wirkten überrascht vom forschen Beginn des FSV, doch dieser Ansturm war nur auf die ersten fünf Minuten beschränkt. Dann ging die TSG in Führung und erst nach dem 0:2 hielt Blau-Weiß wieder besser mit und gestaltete die Partie bis zur 31. Minute offen. Es gab sogar eine große Chance: Als der TSG-Keeper einen Freistoß von Philipp Kleberc nur nach vorn abwehren konnte, klatschte Voigts Nachschuss an die Latte. Dann aber waren die Neustrelitzer bis zur Pause noch dreimal erfolgreich und die Messe war gelesen.

Auch in der zweiten Hälfte versuchte der FSV mitzuspielen, sehr zur Freude der 100 Zuschauer am St. Georgsfeld. Es gab mehrere gut vorgetragene Angriffe des Außenseiters, wie in der 61. Minute als Marco Sander zum zwischenzeitlichen 1:8 traf. Dennoch behielt TSG die Oberhand. Fünf weitere Treffer sind der Beleg dafür.

Dass ein Regionalligist nicht der richtige Gradmesser für eine Landesklasse-Mannschaft sein kann, ist klar. Für Blau-Weiß wird das kommende Ligaspiel gegen den FC Insel Usedom viel wichtiger sein. „Dennoch war diese Partie eine interessante Lehrstunde“, sagt Reiter.

Blau-Weiß: Frank – von Woedtke (Vilter), Kleberc, Willitsch, Walter – Ehlert – Eickfeldt, Klug (Scherr), Sander, Gust – Voigt.
Torfolge: 0:1 Lukesch (5.), 0:2 Marveggio (7.), 0:3 Lukesch (31.), 0:4 Kelbel (41.), 0:5 Teklic (45.), 0:6 Lukesch (47.), 0:7 Duraj (50.), 0:8 Teklic (57.), 1:8 Sander (61.), 1:9/1:10 Kelbel (65./ 71.), 1:11 Lukesch (78.), 1:12 Duraj (84.), 1:13 Kelbel (86.).

Region/Mecklenburg Vorpommern Kreis Vorpommern-Greifswald FSV Blau-Weiß Greifswald (Herren)

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