06. November 2018 / 11:45 Uhr

TSV Altenholz trotz Verletzungspech gegen Osterrönfeld erfolgreich

TSV Altenholz trotz Verletzungspech gegen Osterrönfeld erfolgreich

Redaktion Sportbuzzer
Pierre Didier Webessie (li., gegen OTSV-Akteur Felix Mosebach) und der TSV Altenholz siegten zum dritten Mal in Folge ohne Gegentor.
Pierre Didier Webessie (li., gegen OTSV-Akteur Felix Mosebach) und der TSV Altenholz siegten zum dritten Mal in Folge ohne Gegentor. © Sonja Paar
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Das lief zum Abschluss der Hinserie der Fußball-Landesliga Schleswig fast optimal: Der TSV Altenholz holte gegen den Osterrönfelder TSV seinen dritten Sieg in Folge, der Eckernförder SV blieb gegen den TSV Friedrichsberg-Busdorf zum sechsten Mal in Serie unbesiegt, und der Gettorfer SC errang beim 1:1 gegen den Tabellenzweiten Nordmark Satrup immerhin einen Achtungserfolg.

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TSV Altenholz – Osterrönfelder TSV 2:0

„Aus dem Trampelpfad ist eine befestigte Straße geworden“, umriss TSVA-Coach Kristian Hamm die Flucht aus dem Tabellenkeller. Drei Zu-Null-Siege in Serie haben die Altenholzer auf einen einstelligen Tabellenplatz gespült. Mehr als die blanken Ergebnisse freut Hamm die Art und Weise, wie seine Elf gegen den OTSV auftrat – zumal sie bereits nach zwei Minuten eine Hiobsbotschaft erhielt: Keeper Thore Albrecht brach sich bei einem Pressschlag mit Mustafa Korkmaz den Fuß. Der OTSV-Stürmer sah dafür Gelb. „Es war keine böswillige Aktion. Auch wenn die Folgen gravierend sind“, nahm Hamm Korkmaz in Schutz. Ersatzmann Jan Detlefsen sprang in die Bresche und blieb nahezu beschäftigungslos. „Er hat das sehr souverän gemacht. Für einen Torwart ist es nicht leicht, nach zwei Minuten ins Spiel zu kommen“, lobte Hamm. Matchwinner war Jannis Sändker mit einem Doppelpack (27./59.), der die Altenholzer Dominanz in Zählbares verwandelte. „Die Erfolgswelle wollen wir weiter reiten. Wir haben nichts zugelassen. Wir glauben wieder an uns und unsere Qualitäten“, sagte Hamm.

TSV Nordmark Satrup – Gettorfer SC 1:1

Gegen die Spitzenteams der Liga zeigt der GSC offenbar immer sein besseres Gesicht. „Vor dem Spiel wäre ich mit einem Punkt zufrieden gewesen. Dem Spielverlauf nach wäre aber mehr für uns möglich gewesen“, sagte Coach Christian Schössler und meinte, „dass dieses Ergebnis am Ende doch weh tut.“ Mit drei grippekranken Spielern, die zunehmend entkräftet waren, schlugen sich die Gäste bravourös. Zwar musste Keeper Robin Biss einen Rückstand während der eigenen Drangphase verhindern, indem er einen Foulelfmeter des Satruper Torjägers Ken Dikun parierte, dann aber schien sein Team in die Erfolgsspur zu kommen. Nachdem Satrups Stefan Ottsen wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot gesehen hatte (72.), brachte Niklas Wolf den GSC in Führung (75.). „Danach hätte ich mir mehr Cleverness gewünscht. Statt auf das zweite Tor zu drängen, hätten wir cooler agieren müssen“, sagte Schössler. Durch den späten Ausgleich (90.+2) von Luca Petersen ließ Gettorf leichtfertig zwei Punkte liegen. „Das war Satrups einzige Chance aus dem Spiel heraus“, ärgerte sich Schössler.

Eckernförder SV – TSV Friedrichsberg-B. 2:1

Spannende Fußballkost war im ersten Durchgang bis auf zwei Aufreger Mangelware: Henrik Stöterau prüfte mit einem satten Knaller Gästekeeper Sascha Petersen (16.), Marc-Andree Stegemann taf mit einem ähnlich fulminanten Schuss zur Führung der Gäste (34.). Angesäuert ging ESV-Coach Maik Haberlag in die Pause: „Wir waren nicht mutig genug.“. Das änderte sich mit Wiederanpfiff schlagartig, prompt lief es deutlich besser. „Die ersten 25 Minuten waren gut, mit dem Rest war ich dann nicht so zufrieden“, so die finale Analyse Haberlags. Verständlich, denn sein Team führte durch zwei sehenswerte Treffer von Christopher-Dirk Nommels (56./Flugkopfball) und Leon Apitz, dessen Sonntagsschuss zum 2:1 (61.) vom Pfosten ins Netz prallte. Der ESV hätte seine Ausbeute bei Kontern noch erhöhen können, patzte aber im Abschluss. Andererseits hatten die Eckernförder auch Glück, dass die Gäste ihre Einladungen zu erfolgreichen Torschüssen nicht annahmen.

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