03. Oktober 2017 / 17:02 Uhr

In der Nachspielzeit entscheidet Döhrens Tayfun Dizdar den offenen Schlagabtausch gegen den TSV Barsinghausen

In der Nachspielzeit entscheidet Döhrens Tayfun Dizdar den offenen Schlagabtausch gegen den TSV Barsinghausen

Sascha Priesemann
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<b>Tayfun Dizdar</b>: Verdoppelte seine Torekonto im Spiel gegen Stern Misburg. Beim 4:1 Sieg der Döhrener schoss er alle vier Tore.
Tayfun Dizdar traf kurz vor Schluss gegen Barsinghausen © Priesemann
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Kurz vor dem Abpfiff stand das Nachholspiel in der Bezirksliga 3 auf Messers Schneide. Beim gerechten 2:2-Unentschieden blieb es nicht - in der Nachspielzeit sollte noch ein Treffer fallen. 

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1:1 stand es vor zwei Wochen, als die Begegnung zwischen dem TSV Barsinghausen und Niedersachsen Döhren nach einer halben Stunde aufgrund eines heftigen Unwetters abgebrochen werden musste. Im Nachholspiel am Dienstag schien es nun so, als würden sich die beiden Teams an dem Ergebnis orientieren, denn bis kurz vor Schluss war die Partie beim Stand von 2:2 ebenfalls noch ausgeglichen.

Allerdings nur bis kurz vor dem Abpfiff, denn Döhrens Tayfun Dizdar tauchte in der dritten Minute der Nachspielzeit nach schöner Vorarbeit von Jan Häusler völlig frei vor TSV-Torwart Kai Witt auf und vollendete zum siegbringenden 3:2 für die Gäste.

„In der Schlussphase war das ein offener Schlagabtausch, beide Teams wollten gewinnen und wir standen in dieser Szene einfach zu hoch“, räumte Barsinghausens Trainer Dennis Herrmann ein.

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Von Beginn an war das Spiel kein gutes, dafür aber ein „unfassbar intensives“ Spiel, wie es Döhrens Coach Till Uhlig beschrieb. Seine Elf machte nach einem abgeblockten Freistoß das erste Tor. Die Hintermannschaft der Gastgeber hatte Philip Langenhan aus den Augen verloren, der die Hereingabe von Maik Bode einschob (20.).

Barsinghausen drückte nun und hatte durch Pascal Martin nach Wiederanpfiff die größte Möglichkeit auf den Ausgleich (50.). Den besorgte dann Patrik Müller nach einer Flanke von Alexander Wissel (71.). Dann wurde es richtig kurios: Zunächst machte Clinton Omorogbe das 2:1 gegen die aufgerückten Barsinghäuser (83.), ehe die nur drei Minuten später ebenfalls einen Konter zum 2:2 durch Müller, der den in Urlaub weilenden Top-Torjäger Robert Just quasi als Doppeltorschütze vertrat, vollendeten (86.). „Das war fast eine Kopie unseres Gegentreffers“, sagte Herrmann.

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In den letzten Minuten hatten nun anders als noch am Sonntag beim 3:2 gegen die SV Arnum die Gäste die besseren Karten, möglicherweise auch, weil ihr Spiel am Sonntag ausgefallen war und sie somit noch ein paar Kraftreserven mehr hatten.

„Nach dem Tiefschlag kurz vor Schluss ist das ein geiler Sieg für uns. Den nehmen wir mit und schämen uns auch nicht für“, freute sich Uhlig über den dritten Dreier in Folge für seine Elf. Wenngleich er in der Analyse mit seinem Trainerkollegen übereinstimmte: Das Unentschieden wäre wohl das gerechtere Ergebnis gewesen.

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