13. Juni 2018 / 10:34 Uhr

TSV Bordesholm bejubelt Dreifach-Erfolg

TSV Bordesholm bejubelt Dreifach-Erfolg

Reinhard Gusner
Es ist vollbracht: Mannschaft und Umfeld des TSV Bordesholm jubeln über den Aufstieg in die Oberliga.
Es ist vollbracht: Mannschaft und Umfeld des TSV Bordesholm jubeln über den Aufstieg in die Oberliga. © Gusner
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 Harte Arbeit in der Rückrunde -  Vizemeisterschaft, Kreispokalsieg und Oberliga-Aufstieg

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Das war wohl die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte für die Fußballer des TSV Bordesholm. Die Vizemeisterschaft in der Landesliga Schleswig wurde mit dem Kreispokalsieg versilbert und mit dem Aufstieg in die Oberliga sogar noch veredelt. Damit ist der TSV Bordesholm nach 1935, 2004, 2010 und 2014 zum fünften Mal in der höchsten Spielklasse des Landes vertreten. Dabei starteten die Bordesholmer zäh in ihre Erfolgssaison. Dem Auftaktsieg beim Eckernförder SV (4:2) folgte prompt die Ernüchterung bei der Heimpremiere gegen BW Löwenstedt (3:3 nach 3:1-Führung) und dem folgenden 2:3 gegen den TSV Kropp. „Wir waren zu passiv“, bemängelte TSV-Coach Björn Sörensen damals. Eine Feststellung, die zwei Wochen später beim mageren 0:0 gegen Schlusslicht FC Kilia Kiel auch noch Bestand hatte.

Die harte Arbeit zahlte sich aus

Zwischenzeitlich auf Tabellenplatz neun gelandet, wurde dann aber schnell der Express-Fahrstuhl nach oben bestiegen. Nach der 4:0-Revanche gegen die Kilianer im letzten Spiel 2017 hatte man vor der Winterpause als Tabellendritter sogar den Titelgewinn in Reichweite. „Wir haben uns im Winter zusammengesetzt und uns vorgenommen, in dieser Saison etwas zu erreichen“, verriet Kapitän Jan-Niclas Bräunling, worauf er sich mit seinen Teamkollegen eingeschworen hatte. Mit 30 Einsätzen ging er als Dauerbrenner voran. Ein weiteres Erfolgsrezept: „Harte Arbeit für die Rückrunde“, wie es Chefcoach Sörensen auf einen kurzen Nenner bringt. Mit Belohnung: Am 5. November 2017 startete seine Mannschaft eine beeindruckende Serie. In den folgenden 16 Spielen gab es nur noch eine Niederlage (0:2 am 11. April beim Spitzenreiter TSV Kropp), aber 14 Siege, acht davon in Serie in den letzten acht Saisonspielen. Damit konnte mit dem Gettorfer SC der ärgste Konkurrent auf die Vizemeisterschaft auf Distanz gehalten werden.

Erfolg auch im Pokal

Auch im Kreispokal durfte gejubelt werden. „Wir kommen wieder“, hatte Sörensen im Vorjahr nach der ernüchternden 1:4-Endspielpleite gegen Inter Türkspor Kiel angekündigt. Er hielt Wort. Zwar lag sein Team im Finale gegen den Lokalrivalen SpVg Eidertal Molfsee schon 0:2 hinten, bog in einem Kraftakt das Spiel aber noch zum 4:2-Sieg um. Der Lohn: In der ersten Pokalrunde auf Landesebene geht es nun in einem Heimspiel gegen den Regionalligisten VfB Lübeck. Auch mit dem Glück des Tüchtigen wurde schließlich die Nerven zehrende Relegation um den Aufstieg in die Oberliga gegen den TuS Hartenholm überstanden (2:0, 0:0), so dass Trainer Björn Sörensen zufrieden konstatierte: „Wir haben in Bordesholm etwas Einmaliges geschafft.“ Beteiligt daran waren insgesamt 25 Spieler, von denen eine Reihe deutlich mehr als 20 Einsätze absolviert hat. Konstanz zahlte sich aus.

Auch in der Innenverteidigung. Alexander Meyerfeldt war beispielsweise in allen 18 Spielen bis zur Winterpause dabei, verabschiedete sich dann aber studienbedingt nach Bali. Für ihn kam in der Winterpause Benedict Klimmek (vom Oberligisten TSV Schilksee), der in allen zwölf Spielen nach dem Winter über die volle Distanz hinten abräumte. Im Relegationsrückspiel war Alexander Meyerfeldt in Hartenholm als Zuschauer dabei und drückte seinen Teamkollegen die Daumen. „Benni“ Klimmeks Bruder „Basti“ hatte nicht nur wegen seiner beiden entscheidenden Treffer in der Relegation ebenfalls seinen Beitrag hinter Top-Torjäger Malte Lucht geleistet, so dass mit der zweitbesten Offensive und der zweitbesten Abwehr der angepeilte zweite Tabellenplatz auch erreicht wurde.

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