11. Juni 2018 / 11:48 Uhr

TSV Bordesholm feiert: „Hey, hey, Oberliga!“

TSV Bordesholm feiert: „Hey, hey, Oberliga!“

Reinhard Gusner
Kein Tor: Der Bordesholmer Malte Lucht (li.) hat den Hartenholmer Robert Wasner (mi.) abgehängt, scheitert aber an TuS-Keeper Felix Rathjen.
Kein Tor: Der Bordesholmer Malte Lucht (li.) hat den Hartenholmer Robert Wasner (mi.) abgehängt, scheitert aber an TuS-Keeper Felix Rathjen. © Reinhard Gusner
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Glückliches 0:0 im Rückspiel beim TuS Hartenholm – Dreimal rettet der Pfosten für das Team von Björn Sörensen

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Riesenjubel, strahlende Gesichter und Sektfontänen – das waren die ersten Reaktionen der Freude im Lager des TSV Bordesholm. Im spannenden Rückspiel der beiden Landesliga-Zweiten hatte den Bordesholmern nach dem 2:0-Hinspielsieg das glückliche 0:0 beim TuS Hartenholm vor 520 Zuschauern zum Aufstieg in die Fußball-Oberliga gereicht. Die enttäuschten Hartenholmer hatten zuvor ihre Torchancen leichtfertig versiebt und waren damit am Aufstieg glatt vorbei gestürmt.

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Erste torgefährliche Situationen kreierten zwar die Gäste durch Malte Lucht (6.), den an seiner früheren Wirkungsstätte auftrumpfenden Aaron Meyerfeldt (8.) sowie Mika Jöhnck (24.), dann aber wendete sich das Blatt. Die Hartenholmer Marco Möller (26.), Malte Drews (27.) und der völlig freie Maximilian Kokot (43.), der am glänzend abwehrenden TSV-Keeper Patrick Dahmen scheiterte, hatten die noch klareren Chancen.

Dieses Szenario setzte sich in Halbzeit zwei zunehmend fort, als die Gastgeber ihren Offensivdruck weiter verstärkten. Dahmen wehrte weitere Hartenholmer Großchancen bravourös ab und hatte Glück, dass ihm innerhalb einer Viertelstunde (60. – 75.) dreimal der Pfosten assistierte und ein Abseitstor von Marco Möller (78.) keine Anerkennung fand. Andererseits setzten die Bordesholmer bei ihren Kontern Nadelstiche und hätten die Aufstiegsträume der Gastgeber durch Sebastian Klimmek und Mika Jöhnck platzen lassen können. So aber blieb es beim torlosen Verlauf, den auch der zukünftige Hartenholmer Trainer Sönke Pries miterlebte.

„Das ist schon brutal für uns. Über 90 Minuten waren wir die bessere Mannschaft, konnten unsere klaren Chancen aber leider nicht nutzen“, sagte der scheidende TuS-Coach Martin Genz. Sein Bordesholmer Kollege Björn Sörensen atmete tief durch: „Wir mussten enge Situationen überstehen, haben aber die Null gehalten. Das ist auch eine Qualität. Aaron Meyerfeldt hat erst eine Viertelstunde vor dem Anpfiff erfahren, dass er spielt, weil es beim angeschlagenen Tim Vicariesmann nicht ging.“

Aufstieg in die Oberliga 2018

Gepostet von TSV Bordesholm am Sonntag, 10. Juni 2018

„Hey, hey, Oberliga“ skandierten bei ihren Freudentänzen die Bordesholmer, die nun in eine dreiwöchige Pause und in den nächsten Tagen zu einem Mallorca-Trip starten. „Das haben sich die Spieler nach Vizemeisterschaft, Kreispokalsieg und Aufstieg verdient, nachdem sie etwas Einmaliges in Bordesholm geschafft haben“, sagte Björn Sörensen.

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