08. August 2018 / 11:46 Uhr

TSV Bordesholm Neuzugang Vones trifft mit Freistoß-Hammer

TSV Bordesholm Neuzugang Vones trifft mit Freistoß-Hammer

Reinhard Gusner
Erleichterung nach dem Schlusspfiff beim TSV Bordesholm über den erfolgreichen Saisonauftakt.
Erleichterung nach dem Schlusspfiff beim TSV Bordesholm über den erfolgreichen Saisonauftakt. © Reinhard Gusner
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Freigabe ermöglicht Auftaktsieg - Neuzugang Marcel Vones trifft zum 1:0 gegen Veilchen

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Freudige Erleichterung und tiefer Frust lagen dicht beieinander: Während Aufsteiger TSV Bordesholm zum Saisonstart der Fußball-Oberliga mit dem 1:0-Sieg die erhoffte erfolgreiche Heimpremiere hatte, gab es dagegen im Lager des Verlierers VfR Neumünster lange Gesichter. Entgegen anderslautender Meldungen war das Nachbarschaftsduell nicht als Risikospiel eingestuft worden. „Dafür hatte keine der für eine solche Maßnahme zuständigen Stellen eine Veranlassung gesehen“, erläuterte der Bordesholmer Ligamanager Peter Brandt. So konnte sich auch das anwesende Security-Personal entspannt das Geschehen auf dem Rasen ansehen. Das war durch eine Blitzaktion vom Vortag mit entschieden worden. Erst nachdem die üblichen Transaktionen getätigt worden waren, erhielten die Bordesholmer vom Büdelsdorfer TSV die Freigabe für Neuzugang Marcel Vones. „Auf den allerletzten Drücker habe ich vom Verband am Freitagnachmittag dann noch die Spielberechtigung erhalten“, berichtete Brandt von seinem Wettlauf gegen die Uhr. Der hatte sich gelohnt: Denn Vones legte sich in der 37. Minute den Ball zum Freistoß zurecht und hämmerte ihn zum Tor des Tages ins Netz des verdutzten VfR-Keepers Christopher Newe.

Sehr zum Missfallen von Jörg Zenker, dessen Premiere als VfR-Coach damit auch schon vermasselt war. „Unnötig“, wie er am Ende zu Protokoll gab, „in der ersten Halbzeit haben wir die Schwachstellen der Bordesholmer gut genutzt.“ Dass das ohne zählbaren Erfolg blieb, kreidete er seinen Spielern an: „Es fehlte die Geilheit, das Tor unbedingt machen zu wollen, obwohl Chancen vorhanden waren. Deshalb tut diese Niederlage doppelt weh.“ Zumal es in Halbzeit zwei für Lila-Weiß gegen die konsequente Defensive der Bordesholmer nichts Zwingendes zu holen gab. Diesen Umstand wiederum lobte TSV-Coach Björn Sörensen: „Wir haben rigoros verteidigt, damit war ich zufrieden. Hinter diese drei Punkte können wir einen Haken machen, auch wenn es von uns kein spielerisches Glanzstück war.“ Ein historischer Erfolg aber allemal: In zwei vorangegangenen Spielen in der landeshöchsten Liga gab es für die Bordesholmer zwei Zu-Null-Niederlagen gegen die Veilchen, diesmal reichte ein Freistoß-Hammer, um diese Bilanz aufzupolieren.

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