Daniel Zimmermann TSV Bramstedt Gemeinsam mit Iven Lehner war Daniel Zimmermann (am Ball) ein Garant für den Bramstedter Pokalsieg. Zimmermann steuerte gleich zwei Treffer zum Triumph seiner Mannschaft bei. © Udo Meissner
Daniel Zimmermann TSV Bramstedt

TSV Bramstedt holt den Kreispokal

Stürmer Daniel Zimmermann führt sein Team mit zwei Toren zum 3:1-Erfolg über den TuS Sudweyhe II

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In der Nachspielzeit durfte Daniel Zimmermann vom Fußball-Kreisligisten TSV Bramstedt unter dem tosenden Applaus des Bramstedter Anhangs das Feld verlassen. Mit einer grandiosen Vorstellung, garniert mit zwei Torerfolgen, führte der Angreifer seine Farben zum 3:1 (2:1)-Erfolg im Kreispokalendspiel gegen die Reserve des TuS Sudweyhe. Zimmermann kaum nach stand dessen Sturmpartner Iven Lehner, dem der dritte Treffer der Bramstedter gelang.

Die beiden Torschützen des siegreichen TSV stellten die Sudweyher Hintermannschaft dank ihrer Schnelligkeit immer wieder vor unlösbare Probleme. „Daniel und Iven waren nicht zu stoppen und hoch motiviert. Daniel zahlte mein Vertrauen in ihn heute zurück“, freute sich der von mehreren Bierduschen völlig durchnässte Bramstedter Trainer Sascha Feldt nach Spielschluss.

Für Feldt, der die Bramstedter im Januar übernahm, der zweite große Erfolg nach dem Klassenerhalt in der Kreisliga. Bereits seit den Mittagstunden verbrachten die Bramstedter Spieler und Verantwortlichen den Finaltag miteinander. Mit einem gemeinsamen Mittagessen und anschließenden Spaziergang wurde sich auf das Endspiel eingestimmt. Diese geschlossene Einheit demonstrierten die Akteure des TSV dann auch in den 90 Minuten auf dem Spielfeld. Von Beginn an merkte man dem Team an, dass es heiß auf den Titel war. „Die Bramstedter waren einfach geiler auf den Sieg“, beobachtete Sudweyhes Coach Arne Janßen richtig. Zweimal traf der pfeilschnelle Lehner bereits in der Anfangsphase ins Sudweyher Tor, allerdings entschied Schiedsrichter Oliver Haalck (SV Bruchhausen-Vilsen) beide Male auf Abseits (7./11.). Dann trat auch Zimmermann das erste Mal in Erscheinung, traf jedoch nur das Außennetz (13.). Auf der Gegenseite zielte Stephen Bohl nach Pass von Daniel Koch knapp vorbei (17.). Und auch ein Patzer von Bramstedts Torhüter Deniz Ersöz sowie ein Schuss von Lukas Lüdeke blieben folgenlos (18.).

Der Biss der Bramstedter zahlte sich wenig später aus. Daniel Zimmermann erwischte einen Flankenball von Tristan Godesberg und köpfte zur Führung ein (20.). Das sonst so spielstarke Mittelfeld der Sudweyher wurde vom Bramstedter Verbund aus dem Spiel genommen, dazu setzten die Feldt-Akteure immer wieder mutige Offensivaktionen. „Wir haben nicht ansatzweise abgerufen, was wir eigentlich können“, haderte Janßen. Nachdem Alexander Mattisek das Leder auf Lehner chipte, scheiterte dieser zunächst noch an Torhüter Kevin Rajes (28.). Doch etwas später veredelte Lehner dann eine Vorarbeit von Daniel Kling (37.), verpasste nach Querpass von Matissek jedoch das vielleicht vorentscheidende 3:0 (42.). Aus heiterem Himmel erzielte Lukas Lüdeke aus kurzer Entfernung den
Sudweyher Anschlusstreffer (45.+2). Doch die Hoffnungen des ebenfalls zahlreich erschienenen Sudweyher Anhangs erfüllten sich im zweiten Abschnitt nicht. Viel Glück hatte die Janßen-Elf, als Matissek nur den Pfosten traf (51.). Auch anschließend waren die Bramstedter die eindeutig bessere Elf. „Wir haben es dennoch lange spannend gemacht“, kommentierte Lehner das Spielgeschehen. Zimmermann (73.) und Matissek (81.) verpassten eine frühere Entscheidung. Mit einem Blitzreflex lenkte Rajes dann einen Ball von Matissek über die Latte (84.). Für das erlösende Tor der Bramstedter zeichneten die Hauptprotagonisten
verantwortlich. Lehner bereitete vor, und Zimmermann schloss zum 3:1 ab (89.). Der Schlussakkord der Partie lag bezeichnenderweise beim Offensivduo, das der nicht unbedingt hochklassigen Partie seinen Stempel aufdrückte.

Es folgte kollektiver Jubel im Lager des TSV. „Mit 35 Jahren noch einmal Pokalsieger werden. Das ist echt ein Highlight“, bemerkte beispielsweise Bramsteds Routinier Varuschan Chudawerdjan. „Es war unser Spiel. Von Sudweyhe kam heute nichts“, sagte der zweifache Torschütze Daniel Zimmermann. Glückselig zeigte sich auch Kapitän Jan Lehmkuhl, für den es der finale Auftritt im Trikot des TSV war. „Es war mein letztes Spiel. Der Pokalsieg ist die Krönung“, freute sich Lehmkuhl, der in der kommenden Saison die Bezirksliga-C-Junioren des TSV Bassum trainieren wird. „Das ist ein großer Erfolg für mich als Trainer. Großes Lob gebührt meinen Jungs. Sie haben die schwierige Situation im Winter angenommen, das macht mich stolz“, kommentierte Trainer Feldt.

Region/Bremen Bezirk Hannover TSV Bramstedt (Herren) TUS Sudweyhe II (Herren)

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