11. Januar 2018 / 13:29 Uhr

"Müssen wieder in den Rhythmus kommen": TSV Havelse absolviert ersten Test gegen Oberligisten

"Müssen wieder in den Rhythmus kommen": TSV Havelse absolviert ersten Test gegen Oberligisten

Mark Bode
Niklas Tasky ist wieder dabei: Im August 2017 wechselte er zu den Fighting Knights der Lynn University in die USA, jetzt trägt der Innenverteidiger wieder das Trikot des TSV Havelse. 
Niklas Tasky ist wieder dabei: Im August 2017 wechselte er zu den Fighting Knights der Lynn University in die USA, jetzt trägt der Innenverteidiger wieder das Trikot des TSV Havelse.  © Hanke
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Im seinem ersten Testspiel des Jahres empfängt der TSV Havelse Oberligist MTV Gifhorn. Dabei sind auch die Havelser Neuzugänge Niklas Tasky und Julius Langfeld. Am Sonntag hebt das Team von TSV-Coach Christian Benbennek in Richtung Spanien ab. Im fünftägigen Trainingslager stehen zwei weitere Testspiele gegen spanische Drittligisten an.

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Es wird wieder ernst für den TSV Havelse. Der Regionalligist empfängt im ersten Testspiel des Jahres am Donnerstag ab 19 Uhr auf dem Kunstrasenplatz am Wilhelm-Langrehr-Stadion den Oberligisten MTV Gifhorn. "Kunstrasen ist zwar nicht das perfekte Geläuf, aber das ist bei Tests im Winter ja oft so", sagt Trainer Christian Benbennek.

Er erwartet, dass seine Spieler mit Anpfiff "gleich scharfschalten". Soll heißen: Im Winter gibt es - anders als im Sommer - nicht viel Zeit, um sich einzuspielen. Deshalb muss die wenige Zeit optimal genutzt werden. "Wir müssen wieder in den Rhythmus kommen und die Abläufe verfeinern, die wir zuletzt trainiert haben", so der Coach. Er freut sich auf das Duell. Auch wenn sich der MTV in der Oberliga in akuter Abstiegsgefahr befindet, so stuft Benbennek die Partie als "wichtiges Ding" ein, das seine Spieler von Beginn an ernst nehmen müssen.

"Er wird uns richtig weiterhelfen"

Es soll auch dabei helfen, die Neuen zu integrieren. Wobei einer der Zugänge diese Integration nicht wirklich braucht. Denn Niklas Tasky kennt den restlichen Kader bereits bestens. Schließlich hatte er zu Saisonbeginn die ersten beiden Partien noch im roten Jersey absolviert, bevor es ihn zur Lyinn Universität in den USA zog. Dort spielte er für die Collegemannschaft Fighting Knights und wurde Vizemeister sowie in das Allstarteam gewählt. "Er wird uns richtig weiterhelfen", sagt Benbennek über den 26-jährigen Innenverteidiger.

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Neuzugang aus Westfalen, der imponiert

Neu dabei ist Julius Langfeld (22). Der Außenstürmer hat sein Masters-Architekturstudium nahezu abgeschlossen. In der Landesliga Westfalen hatte er in der Hinrunde elf Tore für den Tabellenzweiten SC Rot-Weiß Maaslingen erzielt. "Er ist ein aufgeweckter Junge mit einem riesigen Potenzial. Er bringt ein wahnsinniges Tempo mit", sagt der neue Trainer über den Spieler.

Benbennek imponiert besonders, dass Langfeld schon jetzt fußballerisch durchstarten will, obwohl sein Studium nicht ganz beendet ist. "Das zeigt seinen Ehrgeiz." Den bringt der Spieler selbst auch zum Ausdruck: "In dem Team steckt eine Menge Qualität und ich habe ein gutes Gefühl, hier den nächsten Schritt in meiner Entwicklung gehen zu können. Dabei möchte ich zunächst meinen Beitrag für eine erfolgreiche zweite Saisonhälfte leisten.“

Langfeld und Tasky sollen am Donnerstag im Testspiel zum Einsatz kommen. Definitiv ausfallen wird einzig Felix Krüger, dessen Operation am verletzten Kreuzband vom vergangenen Montag vom Operateur auf den morgigen Freitag verlegt wurde. Niclas Bahn und der A-Jugendliche Tim Stiller litten die letzten Tage an einem kleinen grippalen Infekt.

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Die katalonische Sonne ruft

Am Sonntag macht die Mannschaft dann den Abflug Richtung Spanien. Bis zum 19. Januar bereitet sich der TSV im katalonischen Salou auf die Rückrunde vor. Derzeit wird das Quartier vom Regionalligarivalen 1. FC Germania Egestorf/Langreder belegt. Am Sonntagnachmittag landet der Tross gegen 17 Uhr in Barcelona, von dort geht es im Bus noch etwa eine Stunde lang in südliche Richtung an den Zielort. "Wir komen zu spät an, um dann noch zu trainieren", sagt Benbennek.

"Ich fliege nicht gerne"

Damit geht es dann am Montagfrüh los. Für den Trainer ist es wichtig, dass die Gruppe möglichst viel Zeit auf dem Platz verbringt. Schon vor dem Frühstück gibt es eine kleine Einheit in Sachen Kraft und Stabilität. Nach dem Frühstück folgt dann das erste Training, am Nachmittag das zweite. Dienstag und Mittwoch sind statt der zweiten Einheit Freundschaftsspiele gegen spanische Drittligisten angesetzt. 

Viel Zeit für Freizeit bleibt den Spielern also nicht. Benbennek ist ohnehin "kein Freund von ausgedachten Sachen", die zum Teambuilding beitragen sollen. "Wir sind schon eine Einheit. Wir müssen aber auf dem Platz besser werden." Auch wenn sich der Coach auf die Zeit in Spanien freut, so fiebert er den beiden Flügen nicht unbedingt entgegen. "Ich fliege nicht gerne", sagt er.

Das Terminproblem bleibt ungeklärt

Da sich die Havelser durch den Turniersieg in der eigenen Halle für das Sportbuzzer Masters qualifiziert haben, ist noch offen, in welcher Konstellation der TSV am 21. Januar in der Swiss Life Hall auflaufen wird. Sollte das erste Punktspiel vom 21. Januar bei Eintracht Norderstedt noch verlegt werden, würde der TSV in Bestbesetzung dort mitwirken. Kommt es zu keiner Verlegung, wird die A-Jugend von Stefan Gehrke einspringen und mit den Akteuren aus dem Regionalligakader verstärkt, die am Spieltag keine Berücksichtigung finden. "Wir haben jetzt ja immerhin 24 Spieler", so Benbennek.

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