Havelser Jubel über das 1:0 durch Fabian Wenzel. Havelses Spieler feiern Fabian Wenzels Traumtor zum zwischenzeitlichen 1:0. © Christian Hanke
Havelser Jubel über das 1:0 durch Fabian Wenzel.

Ende der Negativserie: TSV Havelse gelingt erster Sieg nach sieben Spielen     

Im Spiel gegen Eutin 08 brachte ein Wembleytor den TSV Havelse auf die Siegesstraße. 

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Die Negativserie ist zu Ende gegangen: Der TSV Havelse hat nach sieben sieglosen Spielen in Folge wieder einen Sieg eingefahren – 3:2 über Aufsteiger Eutin 08. Auf eine starke erste Hälfte folgte eine Vorstellung mit ein paar Wacklern im zweiten Spielabschnitt. Dennoch war am Ende die Erleichterung groß: „Ich freue mich riesig für die Jungs, dass sie sich für ihren Aufwand belohnt haben“, sagte Trainer Christian Benbennek. „Wir sind alle extrem glücklich. Jetzt wollen wir eine erfreuliche Serie starten“, so Fabian Wenzel, der Torschütze zum 1:0.

Benbennek hatte es vor dem Spiel bereits angekündigt, dass es in dieser Partie nicht um Schönspielerei gehen wird. Die Grundtugenden Einsatz und Kampfbereitschaft sollten zunächst wieder stimmen. Darüber sollte das Selbstbewusstsein zurückkehren. Und schon früh wurde vor 386 Zuschauern klar, dass die Spieler die Marschrichtung verstanden hatten. Nachdem Linksverteidiger Wenzel in der zweiten Minute seinen gleichgroßen Gegenspieler um 50 Zentimeter im Kopfballduell übersprang, feuerte Benbennek sein Team an, pushte es verbal immer wieder. Und das Team kämpfte auf dem Platz entschlossen. Immer wieder störten die Havelser den Gegner früh im Spielaufbau, erzwangen damit Fehlpässe oder eroberten direkt den Ball zurück. Die Eutiner kamen im ersten Spielabschnitt zu einer Halbchance, ansonsten bestimmte nur der TSV das Geschehen.

TSV Havelse - Eutin 08

​Ein Hauch von Wembley in Garbsen

Und in der 31. Minute sorgte Wenzel mit einem Traumtor für die Führung. Sein Schuss aus 20 Metern landete an der Unterkante der Latte, sprang auf den Boden und wieder ins Spielfeld. Schiedsrichter Stefan Zielsdorf schaute zu seinem Assistenten, dieser signalisierte sofort: Tor. „Ich habe es gar nicht gesehen. Ich dachte, der Ball geht direkt rein. Dann hab ich den Lattentreffer gehört“, sagte Wenzel mit einem Lachen. Havelse blieb drückend überlegen und erhöhte verdient auf 2:0 durch Yannik Jaeschke, der eine starke Kombination über die rechte Seite per Kopf abschloss (43.). Es hätte sogar noch das dritte Tor fallen können, doch nach einer Ecke traf Jonas Sonnenberg per Kopf nur den Pfosten (45.+1).

Doch damit war die Herrlichkeit zunächst vorbei. „Wir wussten, dass Eutin schwungvoll aus der Kabine kommen würde“, so Benbennek. Sein Team agierte teils zu passiv und überließ dem Gegner die Räume. „Wir haben um den Anschlusstreffer gebettelt“, so der Coach. Dieser fiel durch Florian Stahl aus kurzer Distanz nach einer Ecke (66.). „Wir haben ein junges Team. Da merkt man teilweise die Verunsicherung“, sagte Kapitän Tom Merkens.Allerdings hätte vor dem Anschlusstreffer Can Gökdemir bereits für die Entscheidung sorgen können. Seine missglückte Flanke klatsche an den Pfosten (60.), eine Minute später scheiterte das quirlige Talent freistehend an Torwart Lennart Weidner.

​Ein Sieg fürs Selbstvertrauen

Auch in der 70. Minute konnte Gökdemir den Eutiner Schlussmann nicht überwinden. Für das erlösende 3:1 sorgte Jaeschke. Deniz Ciceks Versuch wurde noch geblockt, Jaeschkes platzierter Schuss schlug im langen Eck ein (73.). In der Folge hätten noch das vierte und fünfte Tor fallen können. Beste Chance: Gökdemir, Jaeschke und Cicek schoben sich im Strafraum den Ball zu und scheiterten, den Nachschuss setzte Can Tuna an den Pfosten (78.). Mit der letzten Aktion des Spiels verkürzte Eutins Stahl noch einmal nach einer Ecke. „Es ist egal, was in der zweiten Halbzeit passiert ist. Wir haben wieder mal gewonnen, das zählt und bringt wieder Selbstvertrauen“, sagte Merkens.

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