13. Mai 2018 / 19:17 Uhr

Havelser scheitern wieder beim Elfer - und sichern Oldenburg die Klasse (mit Galerie!)

Havelser scheitern wieder beim Elfer - und sichern Oldenburg die Klasse (mit Galerie!)

Mark Bode
Havelses Deniz Cicek ist von Oldenburgs Peer-Benit Wegner nur durch ein Foul zu stoppen.
Havelses Deniz Cicek ist von Oldenburgs Peer-Benit Wegner nur durch ein Foul zu stoppen. © Christian Hanke
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Der TSV Havelse war mit einer besonders jungen Mannschaft gegen den VfB Oldenburg angetreten. Vier A-Junioren waren in Benbenneks Team. Die Serie an verschossenen Elfern setzte jedoch ein anderer fort. Die Oldenburger feierten am Ende den Klassenerhalt.

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Elfmeter und TSV Havelse passen im Saisonendspurt der Regionalliga offenbar nicht mehr zueinander. Nachdem Daniel Kofi Kyereh gegen den SSV Jeddeloh bereits doppelt scheiterte, vergab beim 1:3 gegen den VfB Oldenburg Yannik Jaeschke – er scheiterte mit einem schwachen und unplatzierten Schuss an Torwart Fabian Klinkmann. Es wäre das 2:2 gewesen (51.). „Es hat am Ende nicht gereicht, Oldenburg hat es clever gemacht“, sagte Havelses Trainer Christian Benbennek. Damit spielte er besonders auf das teils exzessiv betriebene Zeitspiel in der zweiten Hälfte an, das von Schiedsrichter Jost Steenken allerdings nicht geahndet wurde. „Vielleicht war das Gespann etwas unerfahren“, so Benbennek.

Bilder vom Spiel der Regionalliga Nord zwischen dem TSV Havelse und dem VfB Oldenburg

Freude bei Co-Trainer Rouven Rosenthal (li.) und Christian Benbennek nach dem 2:0  von Tobias Holm. Zur Galerie
Freude bei Co-Trainer Rouven Rosenthal (li.) und Christian Benbennek nach dem 2:0 von Tobias Holm. ©
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​Havelse kann den besseren Salto

Unerfahren war auch die Havelser Mannschaft. Denn mit Noah Plume, Tobias Fölster, Niklas Tasky und Jonas Sonnenberg fehlten gleich vier potenzielle Innenverteidiger. Zudem musste Tom Merkens passen. So saßen auf der Ersatzbank mit Utku Kani, Tim Stiller, David Lucic und Semih Kurtoglu vier A-Junioren, die tags zuvor den Bundesligaaufstieg geschafft hatten. Sie feierten entsprechend nicht so lange mit ihren Teamkollegen. „Das machte aber nichts. Schließlich ist es ein schönes Gefühl, wenn man bei den Herren dabei sein darf“, sagte Tim Stiller, der in den zweiten 45 Minuten mitwirken durfte. „Zu mehr hätte die Kraft auch nicht gereicht“, sagte er mit einem Lachen.

Zunächst sah er von außen zu, wie Oldenburg früh Druck auf die neuformierte Havelser Hintermannschaft ausübte. Und das in der vierten Minute bereits mit Erfolg. Der sehr präsente Kifuta Kiala Makangu köpfte unbedrängt zur Führung ein (4.). Nach dem Ausgleich zeigte Daniel Kofi Kyereh einen wunderschönen Salto (34.). Allerdings konnte den auch Oldenburgs Thorsten Tönnies, der kurz vor der Pause die erneute Führung der Gäste erzielte (43.). Die besseren Haltungsnoten beim Salto erhielt jedoch eindeutig Kyereh.

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Nach der Pause kamen die Havelser schwungvoll aus der Kabine. Allerdings waren es – abgesehen vom Elfmeter nach Foul von Klinkmann an Kyereh – eher Halbchancen. Die Bälle verfehlten ihr Ziel oder wurden vom Schlussmann problemlos abgefangen. Immerhin kamen nach Stiller auch noch David Lucic und Utku Kani zum Einsatz. „Ich wollte sie unbedingt einmal in dieser Mannschaft sehen und nicht nur in der A-Jugend“, so Benbennek. Was er sah, stimmte ihn sehr zuversichtlich: „Fußballerisch und vom Spielverständnis her können sie in der Liga mithalten. Einzig körperlich müssen sie noch zulegen.“ Das sah auch Stiller so: „Da fehlt uns noch einiges“, sagte er.

Kurz nach dem entscheidenden 1:3 durch Makangu (84.) brandete bei den gut 150 Oldenburger Anhängern unter den insgesamt 666 Zuschauern extrem großer Jubel auf. Die Niederlage der Braunschweiger Reserve machte die Runde – damit war klar, dass der VfB auch in der neuen Saison in der Regionalliga spielen wird. „Wir kommen sehr gerne wieder, weil Havelse ein schönes Stadion hat, in dem man vernünftig Fußball spielen kann“, sagte VfB-Trainer Stephan Ehlers.

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