12. Oktober 2018 / 15:38 Uhr

Gleiche Leistung + etwas mehr Effizienz = Jubel. Das ist die Erfolgsformel für den TSV Havelse!

Gleiche Leistung + etwas mehr Effizienz = Jubel. Das ist die Erfolgsformel für den TSV Havelse!

Jens Niggemeyer
Yannik Jaeschke lässt sich von seinen Mitspielern feiern.
Yannik Jaeschke lässt sich von seinen Mitspielern feiern. © CHRISTIAN HANKE
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Gegen Weiche Flensburg stand der TSV Havelse zuletzt trotz einer starken Leistung mit leeren Händen da. Vergangenheit! In Oldenburg will die Mannschaft von Christian Benbennek nun an die jüngste Leistung anknüpfen, sich dafür aber auch belohnen.

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Bei einer Niederlage dürfte aufseiten der Unterlegenen immer ein Hauch Enttäuschung mitschwingen. Doch manchmal lässt sich selbst aus einem Negativerlebnis Optimismus schöpfen. „Die Jungs waren vor allem deshalb enttäuscht, weil sie gegen einen starken Gegner ein richtig tolles Spiel gemacht haben“, sagt Christian Benbennek mit Blick auf das jüngste 1:2 gegen das Top-Team SC Weiche 08 Flensburg. Und der Coach des Regionalligisten TSV Havelse fügt hinzu: „Wenn du immer so spielst, gewinnst du in dieser Liga mehr Spiele, als du verlierst.“

An die Leistung anknüpfen

So gesehen lautet das primäre Ziel für das Gastspiel am Sonntag (15 Uhr) beim VfB Oldenburg, möglichst an diese Leitung anzuknüpfen, am besten noch an den Auftritt in der zweiten Halbzeit. „Die Mannschaft hat hoch gepresst und extrem dominant gespielt. Wenn wir nur die Hälfte der Chancen genutzt hätten, wären wir als Sieger vom Platz gegangen.“

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Beim Tabellennachbarn in Oldenburg (Platz 13, 14 Punkte, 10:12 Tore) hängen die Trauben hoch. Der VfB schießt zwar nicht viele Tore, verfügt aber aktuell über die drittstabilste Defensive der Liga. „Nach dem 0:3 gegen Werder Bremen haben sie den Trainer gewechselt und seitdem nicht mehr verloren“, warnt der TSV-Trainer. Dem 1:1 beim Lokalrivalen VfL Oldenburg und dem 0:0 gegen Holstein Kiel II folgten ein 0:0 bei Spitzenreiter VfL Wolfsburg II, ein 3:1 gegen den FC Eintracht Norderstedt und zuletzt ein 1:1 beim Hamburger SV II.

"Manchmal verschleppen sie das Tempo."

„Gegen Wolfsburg und den HSV haben wir klar verloren, das allein zeigt, wie unangenehm diese Aufgabe werden wird“, sagt Benbennek. Die Oldenburger agierten sehr kompakt und seien extrem zweikampfstark. „Die lauern auf Fehler, vor allem bei kurzen Pässen im Mittelfeld, um dann im Umschaltspiel zuzuschlagen. Manchmal verschleppen sie sogar das Tempo.“

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Unnötige Patzer im Spielaufbau dürfe sich seine Mannschaft nicht erlauben. Er rechne damit, dass der VfB seiner Mannschaft schon häufig die Initiative überlassen werde. „Das ist halt ihr Spiel.“ Den Gegner einlullen, Fehler provozieren und dann kontern. „Aber hin und wieder werden auch sie schon mal das Spiel machen.“ Wichtig werden sein, defensiv aufmerksam und kompromisslos zu arbeiten und vorne mutig und aktiv zu sein.

Eshele und Schleef wohl wieder im Kader

Manasse Eshele und Marco Schleef werden voraussichtlich in den Kader zurückkehren. „Ob wir mit derselben Startelf anfangen, weiß ich noch nicht, denn uns erwartet eine ganz andere Aufgabe als am vergangenen Wochenende.“

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