07. Februar 2018 / 09:07 Uhr

TSV Havelse zerlegt den STK Eilvese: Yannik Jaeschke trifft fünfmal

TSV Havelse zerlegt den STK Eilvese: Yannik Jaeschke trifft fünfmal

Jens Niggemeyer
Havelses Yannik Jaeschke (links) zieht am Trikot von Thilo Hadeler.
Havelses Yannik Jaeschke (links) erzielte gleich fünf Treffer. © Christian Hanke
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Der Regionalligist TSV Havelse spielt zwei Klassen höher als der STK Eilvese und dieser Unterschied wurde beim Testspiel am Dienstagabend deutlich. 15:1 nahmen die Garbsener den Landesligisten aueinander. Matchwinner Yannik Jaeschke traf gleich fünfmal.

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Wenn im Fußball ein Regionalligist gegen einen Landesligisten antritt, erwartet man gemeinhin einen deutlichen Sieg des klassenhöheren Teams. Doch das Kräftemessen am Dienstagabend zwischen dem TSV Havelse und dem STK Eilvese entwickelte sich dann doch zu einer arg einseitigen Angelegenheit. Letztlich schlugen die Hausherren die zwei Klassen tiefer beheimateten Gäste mit 15:1. „Ziel war es, möglichst viele Tore zu schießen und defensiv über 90 Minuten diszipliniert und konzentriert zu arbeiten“, sagte TSV-Trainer Christian Benbennek nach dem Abpfiff. „Und das hat insgesamt gut geklappt. Und so ein Sieg gibt außerdem Selbstvertrauen.“ STK-Coach Thassilo Jürgens war dagegen naturgemäß weniger erfreut: „In der Höhe tut die Niederlage weh. Aber viele Dinge haben wir uns auch selbst eingebrockt.“

Das sind die Bilder vom Testspiel TSV Havelse gegen STK Eilvese:

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​Zur Pause "nur" 5:1

Von Beginn an gaben auf dem Kunstrasen in Havelse die Gastgeber den Ton an. „Die Mannschaft hat deutlich dominiert, Druck ausgeübt und sich von Beginn an Chancen herausgespielt“, freute sich Benbennek. „Wichtig war, trotz der Dominanz defensiv aufmerksam zu bleiben.“ Das habe bis auf die Szene, die zum Ehrentreffer des STK führte, auch funktioniert. „Außerdem wollte ich sehen wie wir uns beim Pressing und Gegenpressing anstellen.“

Allerdings hätten sich die defensiv eingestellten Eilveser zunächst noch nach Kräften gewehrt. „Nach der Pause wurde es dann deutlich leichter, weil beim Gegner spürbar die Kräfte nachließen“, wusste der Havelser Trainer die zweiten 45 Minuten einzuordnen. Zur Pause lag der TSV mit 5:1 in Führung.

​"Unterm Strich zu viele Fehler"

„Hinten raus hat man den Jungs angemerkt, dass sie müder wurden“, konstatierte STK-Trainer Jürgens. „Zum einen mussten sie viel laufen, zum anderen steckte ihnen noch das Sonntag-Spiel in den Knochen.“ Außerdem sei das Team ersatzgeschwächt angetreten, und auch die vielen Wechsel seien der Stabilität nicht zuträglich gewesen. „Unterm Strich haben wir uns aber einfach viel zu viele Fehler geleistet.“Die Havelser, bei denen zur zweiten Halbzeit acht neue Spieler kamen, nutzen die Schwächen der Gäste eiskalt aus. Das Team wirkte frisch, motiviert, spielfreudig, inspiriert und hungrig. „Sie haben sich trotz zehn Toren in der zweiten Halbzeit sogar geärgert, wenn sie Chancen ausgelassen haben“, so Benbennek.

Die Rückrunden-Vorbereitung im Januar 2018.

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​Yannik Jaeschke trifft fünfmal

Die Treffer für den Sieger markierten Yannik Jaeschke (5), Andre Rizzo (2), Julius Langfeld (2), Daniel-Kofi Kyereh, Maurice Maletzki, Noah Plume, Tobias Fölster, Tom Merkens und Fabian Wenzel. Für das Ehrentor sorgte Tugrancan Singin. Mit Blick auf das anstehende Punktspiel am Sonnabend (14 Uhr) beim BSV SW Rehden, relativierte Benbennek jedoch umgehend: „Da werden uns selbstverständlich eine andere Aggressivität, Intensität, Leidenschaft und Anspannung erwarten.“

Zudem würden die Bodenverhältnisse einen gepflegten Fußball wie auf Kunstrasen nicht zulassen. „Uns erwartet ein absolutes Kampfspiel“, so Benbennek. „Die Mannschaft, die die Zweikämpfe besser annimmt und mehr davon gewinnt, wird sich durchsetzen.“

​"Das ist ein brutal wichtiges Spiel"

Die Bedeutung der Partie sei allen klar: „Das ist ein brutal wichtiges Spiel“, sagt der Coach angesichts von aktuell sechs Punkten Vorsprung vor dem BSV. „Eigentlich hätten wir ja mit zwei Heimspielen starten sollen. Dass es jetzt auswärts losgeht, macht die Sache doppelt schwer.“Er sei jedoch zuversichtlich: „Die Jungs sind fit, haben sich zuletzt sehr gut entwickelt und wirken selbstbewusst.“ Außerdem geben es durch die Neuzugänge einen härteren Konkurrenzkampf als zuvor. „In jedem Spiel wird es Härtefälle geben. Aber das tut uns gut.“

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