12. Juni 2018 / 11:41 Uhr

TSV Klausdorf-Coach Dennis Trociewicz absolut zufrieden

TSV Klausdorf-Coach Dennis Trociewicz absolut zufrieden

Michael Felke
Dennis Trociewicz hatte mehrfach Grund zur Freude.
Dennis Trociewicz hatte mehrfach Grund zur Freude. © Paar, Sonja
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TSV Klausdorf trotzt Verletzungspech und schließt Landesliga-Saison als Fünfter ab

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Für den TSV Klausdorf, der sich im vergangenen Jahr erst über die Relegation für die Landesliga qualifizierte, ist der fünfte Platz im Endklassement ein Erfolg. „Wir sind absolut zufrieden. Wir wollten mit dem Abstieg nichts zu tun bekommen, und relativ schnell war klar, dass der Klassenerhalt kein Thema ist“, resümierte Trainer Dennis Trociewicz, der dennoch mehr Probleme bekam als erwartet. Eine Vielzahl schwerster Verletzungen erlaubte es dem Coach kaum einmal, seine Wunschformation aufzubieten. Torjäger Marc Zeller, der in der Winterpause von Inter Türkspor zum TSV stieß, erlitt kurz nach seinem Wechsel einen Oberarmbruch. Torben Kracht und Daniel Horst (beide Kreuzbandriss), auf denen viele Hoffnungen ruhten, blieben ohne Einsatzzeiten. Dazu kamen vier Nasenbeinbrüche und eine Schultereckgelenksprengung. Das Lager der Klausdorfer glich die ganze Saison über einem Lazarett. Dennoch war die Moral des TSV ungebrochen.

Mit einfachem, aber effektivem Fußball stürmte eine entschlossene Mannschaft von Erfolg zu Erfolg. Der Vizemeister TSV Bordesholm wurde mit 3:2 in die Schranken verwiesen, und nach dem 2:1-Sieg beim Husumer SV erklomm der TSV Klausdorf am 31. Oktober gar die Tabellenspitze. Zu wichtigen Stützen der Mannschaft entwickelten sich Jan Petersen im zentralen Mittelfeld und Jonas Hillmer als Allrounder. Auch Finn Schlie, der den Sprung aus der Kreisliga (TSV Flintbek) in die erste Elf schaffte, war ein Eckpfeiler in der Viererkette. Eine Entdeckung war zudem Jonathan Beeck. In seinem ersten Herrenjahr eroberte sich der 19-Jährige in der zweiten Saisonhälfte einen Stammplatz und wurde zu einer festen Größe in der Innenverteidigung. Garant für den Höhenflug war anfangs die Treffsicherheit von Bennet Vetter, der in 13 Einsätzen 15 Tore erzielte. Der Torjäger musste aber oft aus beruflichen Gründen passen und fiel später verletzt aus. Und es kam noch schlimmer. Der Kader der Klausdorfer war bedingt durch die langfristigen Ausfälle spätestens ab April auf Kante genäht.

Zu diesem Zeitpunkt waren noch elf Spiele auszutragen. Keine guten Voraussetzungen für den Saisonendspurt. „Wir konnten auch nie wirklich mit unserem Wunschsturm spielen“, so Trociewicz, der mit Christer Reiser, Bennet Vetter und Marc Zeller große Qualität im Kader hat. In den entscheidenden Spielen um die Top-Plätze gegen Gettorf (0:1) und Bordesholm (1:2) hatte Klausdorf nichts mehr zuzusetzen. „Die Spieler, die auf dem Platz waren, haben alles gegeben. Damit bin ich hochzufrieden“, so der Coach, der angesichts der bescheidenen personellen Möglichkeiten durchaus stolz auf seine Mannschaft sein darf.

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