19. Oktober 2018 / 16:07 Uhr

Es wird eng im Abstiegskampf: TSV Kolenfeld schießt Schlusslicht Garbsener SC ab

Es wird eng im Abstiegskampf: TSV Kolenfeld schießt Schlusslicht Garbsener SC ab

Nicola Wehrbein
Ratlosigkeit beim Garbsener SC. Es müssen dringend drei Punkte her. (Archivbild)
Ratlosigkeit beim Garbsener SC. Es müssen dringend drei Punkte her. (Archivbild) © Hanke
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Die Lage spitzt sich zu für den Garbsener SC. In der Kreisliga 2 steht der Garbsener SC nach dem 12. Spieltag als Tabellen-Schlusslicht da. Die bittere 8:0-Klatsche gegen den TSV Kolenfeld war ein herber Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt.

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Rund 55 Minuten hielten die Gäste durchaus gut mit – dann ging es Schlag auf Schlag: Der TSV Kolenfeld hat sich in der Kreisliga 2 mit 8:0 (1:0) gegen Schlusslicht Garbsener SC durchgesetzt.

„Am Ende ist die Niederlage viel zu hoch ausgefallen. Da nutzt es uns auch verdammt wenig, dass wir die beste erste Halbzeit seit langen gespielt haben“, sagte GSC-Trainer Frank Jäschke leicht frustriert.

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"GSC hinten sehr stabil"

Die Kolenfelder hatten zwar von Beginn an mehr Ballbesitz und die größeren Spielanteile, taten sich aber bei ihren Offensivaktionen zunächst mächtig schwer. „Der GSC hat das taktisch gut gelöst und stand hinten sehr stabil“, schilderte TSV-Spielertrainer Steffen Dreier. Henry Palm sorgte schließlich mit einem klasse Volleyschuss aus 16 Metern für die Führung (30.).

"Kein Glück, dann kommt noch Pech dazu"

In der Folge ließen die Gäste einige hochkarätige Ausgleichsmöglichkeiten liegen. „Mal war der Pfosten im Weg, mal wurde das Leder von der Linie gekratzt. So ist das, wenn du kein Glück hast und dann noch Pech dazukommt“, sagte Jäschke.

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Nach dem Seitenwechsel erhöhte die Dreier-Elf das Tempo und machte mehr Druck. Mike Ehlert traf (56.) Und spätestens mit dem 3:0 von Ehlert (60.) steckte der Liga-Letzte auf - die Köpfe hingen und die Gegenwehr brach. Dreier (64.), Palm (70.), erneut Goalgetter Ehlert (75.), Meechok Janthoon per Direktabnahme (78.) und Palm ebenfalls mit seinem dritten Tor des Abends (90.+1.) schraubten das Resultat hoch.

"Wenn wir das auch verlieren..."

Zu allem Übel hatte sich beim GSC zwischenzeitlich Keeper Maurice Unger verletzt, Feldspieler Amad Merwan Hussein rückte zwischen die Pfosten (65.). Schwere Zeiten für die Garbsener, deren letzter Strohhalm das Auswärtsspiel am Sonntag (15 Uhr) beim Tabellenvorletzten SC Wedemark ist, „wenn wir das auch verlieren . . .“, sinnierte Jäschke.

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