06. April 2018 / 15:08 Uhr

TSV Krähenwinkel/Kaltenweide mit großen Verletzungssorgen vor "entscheidenden Aufgaben"

TSV Krähenwinkel/Kaltenweide mit großen Verletzungssorgen vor "entscheidenden Aufgaben"

Dirk Herrmann
Krähenwinkels Trainer Ingo Trebing.
Krähenwinkels Trainer Ingo Trebing. © Priesemann
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Der TSV Krähenwinkel/Kaltenweide blieb zuletzt gegen vier Landesliga-Spitzenteams ungeschlagen, trotzdem mahnt TSV-Coach Ingo Trebing zur Vorsicht. Vor dem Duell gegen den Tabellendrittletzten FC Eldagsen plagen die Krähen zudem immer größer werdende Personalsorgen.

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Kann man es sich bei einem 13-Punkte-Polster zur Abstiegszone schon ein wenig bequemer machen? Nichts da, meint Trainer Ingo Trebing, auch wenn er mit dem TSV Krähenwinkel/Kaltenweide zuletzt gegen vier Spitzenteams ungeschlagen geblieben ist. „Wir können das weitere Programm keineswegs entspannter angehen“, betont Trebing. 

​"Wir sind lange noch nicht durch"

„Die vergangenen Spiele haben Selbstvertrauen gegeben, aber wir sind noch lange nicht durch. Die entscheidenden Aufgaben kommen jetzt erst. Da müssen wir zumindest den Abstand halten.“ Das gilt zunächst am Sonnabend (16 Uhr) beim FC Eldagsen. Gegen den Tabellendrittletzten, der zuletzt drei Niederlagen in Folge kassiert hat, müssen die Krähen inzwischen auch gegen größer werdende Personalsorgen ankämpfen.

​Krähen hoffen auf Tegtmeyer-Einsatz

„Jede Woche kommt jetzt ein Neuer hinzu“, sagt Trebing angesichts des Ausfalls von Felipe Böttcher, dessen Verletzung sich als Muskelfaserriss herausgestellt hat. Er wird wie Marcel Kunstmann, Tjark Miener, Adrian Zimmermann und Alexander Dosch fehlen. Trebing hofft, dass zumindest Nils Tegtmeyer nach einer Prellung am Arm wieder einsatzfähig ist.

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​Gehrmanns Reise in die Vergangenheit

Den Trainer des FC Eldagsen, Holger Gehrmann, plagt derweil eine Erkältung, die ihn noch mehr als die beiden jüngsten Pleiten piesackt. Doch Zeit für eine Genesungspause möchte Gehrmann sich nicht einräumen. „Krank sein gibt es nicht“, sagt er mit einem Schmunzeln. „Wir haben schließlich ein Spiel.“ Für den Coach ist die Partie gegen den TSV Krähenwinkel/Kaltenweide eine Reise in die eigene Vergangenheit. Denn vor dem FC Eldagsen war der Waldsee der letzte Halt Gehrmanns. Doch das habe für ihn keine Relevanz mehr, sagt er bestimmt.

​"Müssen aus dem Knick kommen"

Das Hinspiel (1:5 aus Eldagser Sicht) sei schon etwas Besonderes gewesen, doch nun ginge es einzig um sein aktuelles Team. Und damit hat er wahrhaftig genug zu tun. Das rettende Ufer ist schon drei Punkte entfernt – der FC muss zusehen, nicht den Anschluss zu verlieren. „Wir müssen aus dem Knick kommen“, sagt Gehrmann, der die vergangenen Tage mit der Suche nach Fehlern verbracht hat und dabei schnell fündig wurde. 

„Die sind ja für alle sichtbar“, sagt er. Schon nach der Partie in Bückeburg hatte er sich über die zahlreichen Fauxpas in Spielaufbau und Defensive beklagt. „Deshalb wissen wir, was wir machen müssen und auch, was wir nicht machen müssen“, sagt Gehrmann.

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​Dominik Trotz fehlt gelbgesperrt

Der Weg zum Klassenerhalt werde gemeinsam beschritten. „Es ist nicht so, dass die Mannschaft rechtsherum will und ich linksherum.“ Bis auf den gelbgesperrten Dominik Trotz kann Gehrmann auf die üblichen Verdächtigen zählen. Ein Torjäger geht Gehrmann allerdings auch in voller Besetzung ab. „Jeder Landesligist hat einen Mann, der acht Tore pro Jahr schießt“, weiß er. „Wir momentan eher nicht.“ Derzeit bester Schütze ist Jan Flügge (fünf). Krähenwinkels Marcel Kunstmann beispielsweise hat schon 14 Treffer auf dem Konto.

Mitarbeit: Ole Rottmann

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