5sp-gts- 2-0 Studt Dennis Studt brachte die Fußballer des SV Todesfelde mit seinen beiden Toren zum 1:0 und 2:0 auf Kurs. Am Ende hatte der Kreispokal-Titelverteidiger SV Todesfelde die Aufgabe beim SV Rickling mit 7:0 souverän gelöst. © Göttsche
5sp-gts- 2-0 Studt

TSV Nahe jubelt in Unterzahl

Kreispokal-Halbfinale: 3:2 nach Verlängerung gegen die KT – SV Todesfelde 7:0 in Rickling

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Nur noch ein Sieg trennt den SV Todesfelde vom vierten Gewinn des Fußball-Kreispokals in Folge. Der Oberligist löste seine Aufgabe im Halbfinale souverän. Mit 7:0 setzte sich die Elf von Trainer Sven Tramm beim Süd-Verbandsligisten SV Rickling durch. Endspielgegner der Todesfelder wird der TSV Nahe sein. Die Mannschaft aus der Verbandsliga-Weststaffel schaltete den Klassenrivalen Kaltenkirchener TS mit 3:2 nach Verlängerung aus. Das Team brachte dabei das Kunststück fertig, die Partie in Unterzahl zu drehen. Das Endspiel wird am Donnerstag, 10. Mai 2018 (Himmelfahrt), auf der Sportanlage am Strietkamp in Kisdorf aufgetragen.

TSV Nahe -Kaltenkirchener TS 3:2 (1:1, 0:0) n. Verl.

Die 1:0-Führung der Gäste durch Nico-Joel Ahrendt (70.) konnte Nick Schüler (78.) ausgleichen. Unmittelbar vor dem Ende der regulären Spielzeit musste Nahes Kapitän Christopher Otte nach einem Foul an Lukas Freitag mit der Ampelkarte vom Platz. „Ich hab ihn berührt, aber er hat auch clever eingefädelt“, kommentierte Otte den vertretbaren Platzverweis. Nahes neuer Coach Jürgen Wildbrett stellte für die Verlängerung auf eine Dreierkette um, die ein paar Minuten benötigte, sich zu finden. Diese Phase nutzte die KT zum 2:1 durch Lukas Freitag (96.). Passgeber Ahrendt hatte zuvor allerdings im Abseits gestanden. Schon an Nahes Keeper Florian Paetow vorbei, versäumte es Ahrendt wenig später, den Sack zuzumachen. In einem echten Pokalfight erzielte Thomas Bankiewicz (103.) das 2:2. Als der eingewechselte Thorben Lemke zum 3:2 ins lange Eck traf (117.), kannte der Jubel der Naher keine Grenzen. „Ich bin total enttäuscht“, kommentierte KT-Coach Frank Freitag das Ausscheiden seiner Elf, die mit Herz und Leidenschaft eine gute Vorstellung abgeliefert hatte. Noch mehr Willen zum Sieg zeigte allerdings der TSV Nahe. „Ich bin stolz auf die Mannschaft, die trotz des 1:2-Rückstandes in Unterzahl nicht aufgesteckt hat“,schwärmte Jürgen Wildbrett.

TSV Nahe: Florian Paetow - Florian Kaste, Christophe Otte, Till Klingbeil, Thomas Bankiewicz - Tanju Lohse, Nick Cedric Schüler (88. Thorben Lemke), Malte Rehders, Patrick Erkelenz, Malte Rehders - Laurens Frey (90. Malte Pohlmann), Yannick Stelling.Kaltenkirchener

TS: Fin Drews - Mazlum Gören (84. Leon Bartz), Ole-Matti Lippke, Tobias Witt, Daniel Ahlers, - Dominik Reiter, Nidal Cicek, Florian Behrmann, Nico-Joel Arendt, - Lukas Freitag, Alex Ignatiadis (74. Tobias Weißörtel).

Tore: 0:1 (70.) Nico-Joel Ahrendt , 1:1 (78.) Nick Cedric Schüler, 1:2 (96.) Lukas Freitag, 2:2 (103.) Thomas Bankiewicz, 3:2 (117.) Thorben Lemke. Bes. Vorkommnis: Ampelkarte für Christopher Otte (90.+2., TSV Nahe), wiederholtes Foulspiel. SR: Tim Marvin Meyer (SV Todesfelde). Z: 146.

SV Rickling -SV Todesfelde 0:7 (0:3)

SV Todesfeldes Trainer Sven Tramm machte seine Ankündigung wahr, kräftig zu rotieren. Aber auch in stark veränderter Formation waren die Gäste mindestens eine Nummer zu groß für die Ricklinger. „Es freut mich, dass alle zum Einsatz gekommenen Jungs gezeigt haben, dass sie ganz nah an der ersten Elf dran sind“, sagte Tramm, der die 90 Minuten entspannt verfolgte. „Erst das schnelle 1:0 durch Dennis Studt, dann bald danach Studtis zweiter Treffer – da war der Drops früh gelutscht.“ SVR-Coach Alkos Levens war vom Oberligisten beeindruckt: „Todesfelde war wild entschlossen, nicht in Schwierigkeiten zu geraten. Nach unserem Anstoß zum Spiel sind acht Todesfelder wie von der Tarantel gestochen zum Pressing nach vorn gerannt – so etwas, gepaart mit hoher fußballerischer Qualität, kennt meine junge Mannschaft überhaupt nicht.“ Mitunter, so Levens, sei seine Elf ein wenig in Ehrfurcht erstarrt. „Vorwerfen werde ich das den Jungs aber nicht. Vor wenigen Monaten haben wir noch Kreisliga gespielt, sind nun bis ins Kreispokal-Halbfinale vorgestoßen und haben Rickling mal wieder ein besonderes Fußball-Ereignis beschert. Nur schade, dass wir nicht wenigstens ein Tor geschossen haben.“ Chancen dazu waren da. Marc Radde und Kapitän Nils-Frederic Albrecht ließen in der Schlussphase zwei dicke Gelegenheiten aus.

SV Rickling: Kevin-Shawn Koppelin - Nils-Frederik Albrecht, Ahmed Charni, Malte Rittersdorf (76. Christian Ebel), Marc Radde - Dennis Wallner, Victor Tröster, Marcel Bennsen - Tim Simon (46. Markus Greiling), Eyyüp Sari - Nico Schönhoff (61. Brian Strich).

SV Todesfelde: Fabian Oeser - Peter-Lennard Koth, Kai-Fabian Schulz, Marwin Miljic - Sören Gelbrecht, Niklas Stehnck, Jan-Ole Urbanski, Luca Sixtus (55. Janick Loose), Eliakim-Mbila Kukanda - Christian Jaacks, Dennis Studt (55. Bennet Möller).

Tore: 0:1, 0:2 (5. / 21.) Dennis Studt, 0:3 (38.) Jan-Ole Urbanski, 0:4 (50.) Marwin Miljic, 0:5, 0:7 (66. / 72.), 0:6 (70.) Janick Loose. SR: Nic Ströhnisch (Hartenholm); Z: 220.

Region/Kiel TSV Nahe Kaltenkirchener TS SV Rickling SV Todesfelde Schleswig-Holstein-Liga (Herren) Verbandsliga Schleswig-Holstein Süd-West, Herren Verbandsliga Schleswig-Holstein Süd-Ost, Herren

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