18. Dezember 2017 / 19:13 Uhr

TSV Nahe und die "Angst vorm Siegen"

TSV Nahe und die "Angst vorm Siegen"

Clemens Behr
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Zu oft hinterhergelaufen: Nahes Thomas Bankiewicz versucht Samuel Benz vom Eichholzer SV zu stoppen. © THORE JÜRGENSEN/54°
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Verbandsligist glaubt an den Klassenerhalt und betont Entwicklung

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Das letzte Spiel des Jahres war für den TSV Nahe beinahe symptomatisch für die gesamte Hinrunde. Mit einer 5:4-Niederlage gegen den SSC Hagen Ahrensburg nach einer 4:2-Führung verabschiedeten sich die Süd-Segeberger, auch auf Grund diverser folgender Spielabsagen, in die Winterpause. Innerhalb von 13 Minuten gab man die Punkte noch aus der Hand, der Siegtreffer für die Hagener fiel in der Nachspielzeit. "Hinten raus fehlte uns in vielen Spielen das Durchsetzungsvermögen und es schwang häufig auch die Angst vorm Siegen mit, das müssen wir in der Vorbereitungszeit rauskriegen", so Nahe-Coach Jürgen Wildbrett.

​Fehlende Vorbereitung macht sich bemerkbar

Wildbrett übernahm das Traineramt beim Verbandsligisten erst am 9. Spieltag. "Das ist natürlich nicht optimal. Ich konnte mit der Mannschaft keine Vorbereitung absolvieren. Jeder Trainer hat seine eigene Philosophie und Mannschaft und Trainer brauchen auch eine gewisse Zeit um sich kennenzulernen. Ichpersönlich möchte als Verantwortlicher immer mehr Wert auf spielerische Elemente legen."

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Die Kennenlernphase ist nun vorbei. Nach 17 Spielen hat der TSV 10 Punkte auf dem Konto und ist damit Tabellenletzter. "Wir haben uns hinten raus stabilisiert. In der Mannschaft steckt unheimlich viel Potential, da gibt's einige junge Spieler. Ich bin überzeugt, dass wir noch die nötigen Punkte holen. Der Klassenerhalt bleibt das Ziel", zeigt sich Wildbrett optimistisch.

​In der Fairnesstabelle top - Highlight zum Saisonabschluss

In der Tabelle ist der TSV Nahe letzter, doch in der Fairnesstabelle führen die Segeberger die Liga an. Fehlt im Abstiegskampf die nötige Aggresivität? Wildbrett: "Die Umstellung von der Kreisliga auf die Verbandsliga ist groß. Teilweise haben wir zu harmloses Zweikampfverhalten an den Tag gelegt, doch auch hier machen wir große Fortschritte."

Egal wie der TSV Nahe in der Liga letztlich abschneidet, ein Highlight erwartet die Segeberger in dieser Saison noch. Durch ein 3:2-Sieg in der Verlängerung gegen den Kaltenkirchener TS konnte man das Finale des Kreispokals erreichen. Im Finale im Mai wartet nun Oberligist SV Todesfelde...

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