11. Oktober 2018 / 15:28 Uhr

"Ich liebe dieses Derby": TSV Schloß Ricklingen zieht im Kreispokal in Frielingen nach

"Ich liebe dieses Derby": TSV Schloß Ricklingen zieht im Kreispokal in Frielingen nach

Nicola Wehrbein
Schloß Ricklinger jubel: Felix Beiser (von links), Robin Oltmann und Lukas Brinkmann ziehen mit dem TSV in die nächste Runde ein.
Schloß Ricklinger jubel: Felix Beiser (von links), Robin Oltmann und Lukas Brinkmann ziehen mit dem TSV in die nächste Runde ein. © Nicola Wehrbein
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Der TSV Schloß Ricklingen hat gleich doppelten Grund zur Freude: Derbysieg in Frielingen und damit verbundenen Einzug ins Viertelfinale des Kreispokals. Ebenfalls in der Runde der letzten Acht: der TSV Kolenfeld und SuS Sehnde.

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Der SV Frielingen hat in der 4. Runde des Kreispokals mit einer 1:3 (0:2)-Pleite auf eigenem Platz gegen den Nachbarn vom TSV Schloß Ricklingen die Segel streichen müssen. „Das Ergebnis geht in Ordnung, Schlori wollte den Sieg einen Tick mehr als wir“, erkannte Trainer Jürgen Siegel nach der nachgeholten Partie an, „davon geht die Welt nicht unter.“ Gäste-Co-Trainer Dirk Jürgens war vor Freude über den Pokal-Coup ganz aus dem Häuschen und sprach von einem „brutal geilen Spiel. Ich liebe dieses Derby!“

Felix Beiser überragt

William Proudfoot schloss einen schönen Spielzug zur Führung ab (23.), der überragende Felix Beiser krönte sein sehenswertes Solo mit dem 2:0 für die Gäste (33.). „Wir haben taktisch gut gestanden, super kombiniert und ruhig und selbstbewusst das Geschehen dominiert“, erklärte Jürgens.

Mit Glück und Verstand ins Ziel

In Hälfte zwei drängte die Siegel-Elf auf den Anschluss – mit Erfolg: Patrick Olbrich traf (52.). Quasi im Gegenzug erhöhte Dominik Strunkey vom Punkt, Beiser war gefoult worden (54.). TSV-Akteur Marvin Parbs flog wegen einer Notbremse runter (76.), die dezimierten Schlorianer warfen läuferisch und kämpferisch alles in die Waagschale und brachten den Vorsprung mit Glück und Verstand ins Ziel.

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Dramatisches Happy End: Der TSV Kolenfeld hat sich in einer Zwischenrunde mit vier Mannschaften (5. Runde) in einem rassigen und hochspannenden Pokalspiel gegen den TSV Kirchdorf durch ein 7:6 nach Elfmeterschießen den Einzug ins Viertelfinale gesichert. Nach regulärer Spielzeit hatte es 3:3 (1:1) gestanden. „Das glückliche Ende dieses ausgeglichenen Duells lag bei uns“, kommentierte Spielertrainer Steffen Dreier.

Gäste stecken nicht auf

Die rund 160 Zuschauer bekamen einen packenden Pokalfight zweier stark aufspielender Teams geboten. Gleich mit der ersten Aktion brachte Adrian Steinmeyer die Gäste in Front (1.). Goalgetter Mike Ehlert glich per Strafstoß aus, vorausgegangen war ein Foul an Henry Palm (36.).

Kremeike pariert zwei Elfmeter

Nach dem Seitenwechsel zogen die Platzherren binnen zwei Minuten durch Meechok Janthoon (64.) und Ehlert (65.) auf 3:1 davon. Aber die Kirchdorfer steckten nicht auf, Steinmeyer verkürzte (75.) und sorgte in der Nachspielzeit für das 3:3 (90.+2.). Beim anschließenden Elfmeterschießen parierte Heimkeeper Christian Kremeike zwei Versuche. Henrik Nölke, Nick Pape, Ehlert und Dreier trafen ins Pokal-Glück.

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Garbsens Yasin Güzelcümbüs überwindet den eingewechselten Letteraner Torhüter Patrick Wegner, trifft aber nur die Latte. Zur Galerie
Garbsens Yasin Güzelcümbüs überwindet den eingewechselten Letteraner Torhüter Patrick Wegner, trifft aber nur die Latte. ©
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Ebenfalls Zwischenrunde: Einen Elfmeterkrimi haben sich der TSV Berenbostel und Gastgeber SuS Sehnde geliefert - ein Schütze nach dem anderen trat an: Die Garbsener zogen mit 10:11 den Kürzeren. Beim Stande von 2:2 (0:2) war es in das heiße Rennen vom Punkt gegangen. Abgesehen vom bitteren Ausscheiden sei eigentlich alles positiv gelaufen, sagte Gäste-Trainer Ahmet Cagli. „Wir haben trotz unserer Personalnot gut gespielt, sind nach dem 0:2 zurückgekommen und waren dem Viertelfinale verdammt nah. Schade, dass es nicht gereicht hat.“

Berenbosteler Doppelschlag

Daniel Rohne (7.) und David Bruns (44.) hatten die Führung für die Platzherren herausgeschossen. In der zweiten Halbzeit egalisierten Onur Yayan (60.) und Kaan Saglam (61.) mit einem Doppelschlag – bevor der Weg zum Elfmeterpunkt folgte. Die nächste Runde für SuS ist wie für den TSV Kolenfeld und den TSV Schloß Ricklingen das Viertelfinale.

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