01. Oktober 2018 / 13:55 Uhr

TSV Stelingens Leimann überragend: Drei Vorlagen und ein Tor gegen TuS Harenberg

TSV Stelingens Leimann überragend: Drei Vorlagen und ein Tor gegen TuS Harenberg

Stephan Hartung
 Harenbergs Torhüter Patrick Schulz konnten die Stelinger fünf Mal überwinden.
 Harenbergs Torhüter Patrick Schulz konnten die Stelinger fünf Mal überwinden. © Christian Hanke
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Im Topspiel der Bezirksliga konnte der TSV Stelingen seinen Drei-Punkte-Vorsprung an der Spitze behaupten. Gegen den Zweitplatzierten TuS Harenberg siegte die Orsolic-Elf. Für TuS-Trainer Bernd Biank war die Niederlage jedoch keine Überraschung.

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Der TSV Stelingen hat in der Bezirksliga seine Tabellenführung verteidigt und sich mit dem TuS Harenberg dank eines 5:2 (2:0)-Heimsiegs einen weiteren Verfolger vom Leib gehalten - auch wenn TuS-Trainer Bernd Biank im Vorfeld der Partie betont hatte, dass seine Mannschaft so weit oben im Klassement nichts verloren habe und sich eher in anderen Tabellenregionen sehe.

Bilder vom Spiel der Bezirksliga 2 zwischen dem TSV Stelingen und dem TuS Harenberg

Harenbergs Muhammed-Ali Gökcay (vorn) spielt den Ball, Antonio Kukec vom TSV Stelingen kommt zu spät. Zur Galerie
Harenbergs Muhammed-Ali Gökcay (vorn) spielt den Ball, Antonio Kukec vom TSV Stelingen kommt zu spät. ©
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TuS-Trainer Biank hatte ohne Zweifel am Stelingen-Sieg

Dennoch: Es war von der Ausgangslage her ein Spitzenspiel, der Erste hatte den Zweiten zu Gast. Und vielleicht hätte die Begegnung einen anderen Verlauf genommen, wenn die Gäste, denen die Anfangsphase gehörte, in der ersten Viertelstunde in Führung gegangen wären. Doch Pascal Biank vergab die Möglichkeiten oder scheiterte an Stelingens Torhüter Darwin Voigt. „Er hat die Chancen stark entschärft und ist in Eins-gegen-Eins-Situationen Sieger geblieben“, lobte Bernd Biank - betont aber auch, dass es am Stelinger Sieg keine Zweifel gibt. „Selbst wenn wir in Führung gehen, ändert das nichts daran. Der TSV hat eine super Mannschaft und hätte das Spiel sonst auch gewonnen.“

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Stelinger Chancen im Minutentakt

Nach 20 Minuten bekamen die Platzherren die Partie in den Griff. Richard Leimann brachte den TSV nach Pass von Hüsnü Sabab (25.) in Front. Fünf Minuten später legte Leimann von der Außenposition aus das 2:0 auf - Sascha Pohl, in der ungewohnten Rolle als Stürmer aufgeboten, verwertete die Eingabe. In den sieben Minuten vor der Pause besaßen die Stelinger Chancen im Minutentakt. „Von daher war das 2:0 zur Halbzeit fast schon zu wenig“, sagte TSV-Coach Adrian Wünschmann.

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Vier Tore in einer Viertelstunde

Versäumtes wurde nach dem Seitenwechsel nachgeholt. Antonio Kukec gelang auf Vorarbeit von Jamal El Garne das 3:0 (50.). Eyüp Toprakli (53.) verkürzte jedoch kurz darauf. Niclas Langhans markierte in der 64. Minute nach Freistoßflanke von Richard Leimann das 4:1. Henry Schlonsok (66.) gelang erneut eine schnelle Resultatsverbesserung aus Sicht der Harenberger. Das 5:2 von Paul Kiyedi (88.) war jedoch der Endstand.

Wünschmann sah einen auch in dieser Höhe verdienten Sieg seiner Mannschaft. Ein Sonderlob zollte er Richard Leimann. „Mit einem Tor und drei Vorlagen war er überragend“, sagte Wünschmann.

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