09. November 2018 / 12:58 Uhr

TSV Wankendorf sieht sich gegen Concordia Schönkirchen nicht chancenlos

TSV Wankendorf sieht sich gegen Concordia Schönkirchen nicht chancenlos

Redaktion Sportbuzzer
Stand-by-Spieler Christer Reiser (li.) ist für die Klausdorfer wieder eine Option.
Stand-by-Spieler Christer Reiser (li.) ist für die Klausdorfer wieder eine Option. © Sonja Paar
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Am ersten Rückrunden-Spieltag der Landesliga Holstein gastiert der Heikendorfer SV am Sonnabend bei der SpVg Eidertal Molfsee und will dabei Revanche nehmen für die in der Hinrunde erlittene 0:5-Heimpleite. Am Sonntag bietet sich dann der TSG Concordia Schönkirchen die Möglichkeit, den Relegationsrang zu verlassen, sofern ein Dreier beim Tabellenschlusslicht TSV Wankendorf gelingen sollte. Ein weiteres Kellerkind der Liga wartet auf den TSV Klausdorf, der beim Vorletzten TuS Hartenholm zu Gast ist.

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Eidertal Molfsee –Heikendorfer SV (Sonnabend, 14 Uhr)

15 Spiele, sieben Siege und ein Unentschieden bei sieben Niederlagen: Der Heikendorfer SV sieht sich nach der Bilanz der Hinrunde voll im Soll. „Damit können wir zufrieden sein. Wir stehen im gefestigten Mittelfeld der Tabelle und das ist bei unserer jungen Truppe zweifelsohne ein Erfolg“, meint HSV-Coach David Lehwald. Im Hinblick auf die Rückserie soll diese Punktausbeute zumindest bestätigt, im Idealfall sogar noch ausgebaut werden. Gegen den Kontrahenten aus Molfsee kann es für die Heikendorfer jedenfalls nur besser laufen als im Hinspiel, das mit 0:5 deutlich verloren ging. „Molfsee hat zwar eine individuell gute Truppe, aber wir werden uns dort nicht verstecken und fahren hochmotiviert dorthin“, kündigt Lehwald an. Verzichten muss Heikendorfs Cheftrainer allerdings auf Arber Azemi (Urlaub) und Oliver Schmeling (Knöchelprellung).

TSV Wankendorf –Concordia Schönkirchen (Sonntag, 14 Uhr)

Die 0:4-Auswärtspleite bei Concordia ist bei Wankendorfs Trainer Heiko Hansen haften geblieben: „Da waren wir komplett chancenlos. Doch die Situation hat sich geändert. Die müssen punkten, wir können. Uns hat keiner mehr auf dem Zettel.“ Doch auch Hansen ist nicht entgangen, dass es bei Schönkirchen alles andere als rund läuft: „Vielleicht können wir das für uns nutzen und gehen mal in Führung.“ Die Concorden stehen ebenfalls auf einem Abstiegsplatz (13.) , gewannen nur eines der letzten fünf Spiele und sind in der Defensive anfällig (35 Gegentore). Hansen muss jedoch auf einige Leistungsträger verzichten. Marcel Schiffer verletzte sich erneut am Knie. Nico Ückert zwickt der Rücken, und Alex Usbek weilt im Urlaub.

Gegen das Schlusslicht ist die vom Abstieg bedrohte Concordia unter Zugzwang. „Die Zielsetzung ist klar: Konzentriert spielen, um am Ende zu gewinnen. Alles andere als ein Sieg wäre nicht im Ansatz hilfreich“ fordert TSG-Trainer Stefan Köpke Willenskraft und Leidenschaft. Die bewies im letzten Spiel vor allem Leif Celik, der alles in die Waagschale warf. „Wir müssen gewinnen. Das ist klar. Aber wir werden nicht bedingungslos offensiv spielen. Mehr Stürmer bedeutet nicht, dass es mehr Chancen und Tore gibt. Ich lege Wert auf einen geordneten Spielaufbau. Wer die Tore dann macht, ist egal. Hauptsache, wir haben Geduld und bewahren Ruhe“, weiß Köpke, worauf es ankommt. Da kommt die Sperre von Mannschaftskapitän Marcel Stoltenberg jedoch äußerst ungelegen.

TuS Hartenholm –TSV Klausdorf (Sonntag, 14.30 Uhr)

Der Tabelle nach sind die um 16 Punkte besseren Klausdorfer Favorit. Alles andere als ein Sieg gegen den Vorletzten wäre eine Enttäuschung. Allerdings hatte Klausdorf (6.) im Hinspiel Probleme. Bis zur 75. Minute führte Hartenholm mit 2:0, ehe in einem energischen Schussspurt noch das 2:2 geschafft wurde. „Hartenholm hat jetzt auch einen neuen Trainer“, ist Klausdorfs Trainer Dennis Trociewicz gewarnt. Tobias Skoruppa (Dienst) und Bennet Vetter (Zerrung) fallen aus. Neben Mark Zeller wäre neben Dennis Kahlert auch Stand-By-Spieler Christer Reiser eine Option, der sich als Joker anbietet.

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