12. Oktober 2018 / 09:36 Uhr

TSV Wankendorf will nun im Kellerduell nachlegen 

TSV Wankendorf will nun im Kellerduell nachlegen 

Redaktion Sportbuzzer
Lange vermisstes Gefühl: Der Eidertaler Marvin Blümke (links) gratulierte am vergangenen Wochenende den Wankendorfern zum Sieg, dem ersten TSVW-Dreier seit fast einem Jahr.
Lange vermisstes Gefühl: Der Eidertaler Marvin Blümke (links) gratulierte am vergangenen Wochenende den Wankendorfern zum Sieg, dem ersten TSVW-Dreier seit fast einem Jahr. © Reinhard Gusner
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Am zwölften Spieltag der Landesliga Holstein will der Heikendorfer SV den positiven Lauf mit drei Siegen in Folge beim FC Dornbreite fortsetzen. Ebenfalls auswärts antreten muss der TSV Klausdorf beim Kellerkind Travemünde. Erst am Sonntag im Einsatz ist die TSG Concordia. Die Schützlinge von TSG-Coach Stefan Köpke haben einen dicken Brocken vor der Brust: Spitzenreiter SV Preußen 09 Reinfeld.

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TSV Wankendorf – TuS Hartenholm (So., 15 Uhr)

Den TSV Wankendorf umweht wieder ein zarter Lebenshauch. Fast ein Jahr – seit dem 31. Oktober 2017 – musste der Oberliga-Absteiger warten, bis ihm am vergangenen Wochenende bei der SpVg Eidertal Molfsee (2:1) wieder ein Punktspielsieg gelang. Und das Pflänzchen Hoffnung bekommt weiteren Nährboden: Die Wankendorfer gaben die Rote Laterne an den TuS Hartenholm weiter. Die Segeberger, immerhin aktueller Vizemeister, gastieren am Sonntag im Jahnstadion. Mit einem weiteren Dreier ist der Anschluss an die Nichtabstiegsplätze hergestellt. „Der Sieg in Eidertal ist nur etwas wert, wenn wir jetzt nachlegen. Trotzdem ist der Druck auf Hartenholm ungleich höher“, konstatiert Wankendorfs Coach Heiko Hansen mit Blick auf den Rücktritt seines Hartenholmer Kollegen Sönke Pries zu Beginn der Woche.

FC Dornbreite Lübeck – Heikendorfer SV (Sbd., 15 Uhr)

Die Gastgeber haben drei Punkte mehr auf der Habenseite, allerdings auch eine Partie mehr bestritten. Ansonsten ähnelt sich die Bilanz der beiden Kontrahenten, die im Saisonverlauf jeweils nur Siege oder Niederlagen zustande brachten. „Ich habe großen Respekt vor Dornbreite, die mit Andreas Gomig oder Dennis Wehrendt große individuelle Klasse besitzen“, warnt HSV-Coach David Lehwald. „Wir wollen aber den Schwung und die Unbekümmertheit aus den letzten Spielen mitnehmen“, gibt Lehwald die Marschroute vor. Im Falle eines Auswärtsdreiers würde die Punktausbeute des HSV auf 18 Zähler anwachsen und wohl dazu führen, dass die Rückfahrt nach Heikendorf die Neuauflage eines legendären Ballermann-Hits zur Folge haben könnte. „Wir würden den Song ,Heute fährt die 18 bis nach Istanbul` dann entsprechend umdichten“, so Lehwald.

SV Travemünde – TSV Klausdorf (Sbd., 16.15 Uhr)

Aufsteigende Tendenz zeigen die Klausdorfer, die nach zehn Punkten aus fünf Spielen vorerst sorgenfrei sind. „Das 3:0 gegen Dornbreite war unsere beste Saisonleistung. Zwar nicht über volle 90 Minuten, aber daran wollen wir anknüpfen“, wären für Trainer Dennis Trociewicz weitere drei Punkte gegen die vom Abstieg bedrohten Travemünder Gold wert. Taktisch soll nichts verändert werden. Die Umstellung auf zwei zentrale Stürmer in der Box hat sich ausgezahlt. Allerdings fällt Angreifer Bennet Vetter (Zerrung) aus. Neben Marc Zeller, der zuletzt drei Tore erzielte, wären Dennis Kahlert und Karsten Jordan Optionen für die Offensive.

SV Preußen 09 Reinfeld –  C. Schönkirchen (So., 15 Uhr)

Die TSG ist seit Ende August ohne Sieg, verlor zuletzt drei Mal in Folge und befindet sich mitten im Abstiegskampf. „Das ist eine Horrorbilanz. Aber wir haben das aufgearbeitet. Wir denken von Spiel zu Spiel, und da ist Reinfeld gar kein schlechter Gegner“, sieht TSG-Co-Trainer Matthias Hartwig Vorteile darin, gegen den um 22 Punkte besseren Spitzenreiter antreten zu dürfen. „Keiner erwartet etwas von uns. Aber wir werden mit Kampf und Einsatz voll dagegen halten. Die Stimmung ist jedenfalls gut bei uns. Zuletzt waren 21 Spieler beim Training“, setzt Hartwig auch auf den Willen, den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Nach ihrer Rückkehr können Leif Celik, Danni Schindler und Felix Wagner mithelfen.

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