07. Oktober 2018 / 21:19 Uhr

Wendezelles Durststrecke geht weiter - Mainka hadert mit Gücklosigkeit

Wendezelles Durststrecke geht weiter - Mainka hadert mit Gücklosigkeit

Lucas Barisch
Die Wendezeller zeigen Zusammenhalt. Das Spiel in Wenden verloren sie aber mit 2:5.
Die Wendezeller zeigen Zusammenhalt. Das Spiel in Wenden verloren sie aber mit 2:5. © Ralf Büchler (Archiv)
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Gegen den FC Wenden verlor der Bezirksligist TSV Wendezelle trotz engagierter Leistung und guten Chancen am Ende deutlich – somit wartet die Elf von Thomas Mainka seit neun Spielen auf einen Sieg.

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„Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß“ – was Weltmeister Andreas Brehme schon 1996 wusste, trifft aktuell auch auf den TSV Wendezelle zu. Gegen den FC Wenden verlor der Bezirksligist trotz engagierter Leistung und guten Chancen am Ende deutlich – somit wartet die Elf von Thomas Mainka seit neun Spielen auf einen Sieg.

FC Wenden – TSV Wendezelle 5:2 (1:0). „Das Ergebnis wird dem Spielverlauf nicht gerecht. Wir waren über 65 Minuten dominant und haben ein gutes Spiel gezeigt“, ärgerte sich Mainka.

Nach dem ersten Abtasten gingen die Gastgeber jedoch kurios in Führung: Tobias Machus wollte von der Eckfahne eine Flanke vor das Wendezeller Tor bringen, der Ball rutschte jedoch ab – und flog unhaltbar über TSV Keeper Tim Latzel ins lange Eck (19.).

Die Gäste schüttelten sich jedoch nur kurz und übernahmen die Kontrolle über das Spiel. Bis zur Pause erarbeiteten sich die Wendezeller einige gute Chancen auf den Ausgleich: Andreas Grünke und Erik Plote scheiterten mit ihren Schüssen aus 15 Metern am Wendener Keeper (20., 21.), wenig später verzog erneut Plote aus 12 Metern (31.). Auch Daniel Heil konnte den Ball freistehend nicht im Tor unterbringen, sein Kopfball flog knapp daneben (42.). „Außerdem wurde uns ein klarerer Elfmeter verweigert, als Marcel Kamp im Strafraum gefoulte wurde“, monierte Mainka.

So blieb es beim 1:0 – „absolut unverdient“, berichtete Wendezelles Trainer. Der zweite Durchgang begann jedoch so, wie der erste endete: Die Gäste hatten das Spiel eigentlich im Griff, kassieren jedoch nach einem eigenen Einwurf und anschließendem Ballverlust das 0:2 (51.).

Die Antwort ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Erst schloss Erik Plote aus 18 Metern zum 2:1 ab (55.), kurze Zeit später ließ er nach einer Ecke per Kopf das 2:2 folgen (62.).

Im Anschluss hatte Daniel Heil per Kopf die Chance zur Führung (65.), danach verlor der TSV ein wenig den Faden – auch weil der Trainer verletzungsbedingt dreimal wechseln musste. Die Gastgeber nutzten das, um das Ergebnis auf 5:2 auszubauen.

„Im Moment“, haderte Mainka. „Läuft alles gegen uns. Wir bekommen komische Gegentore wie beim 1:0, der Schiedsrichter verweigert uns einen klaren Elfmeter – und am Ende stehen wir trotz einer Top-Leistung wieder ohne Punkte da“.

Wendezelle: Latzel – Marcel Kamp (83. Brüggemann), Rickmann, Schulz, Niclas Kamp, Kuhlmann (80. Schelenz), Grünke, Heil, Timpe, Ahlers (80. Schwan), Plote.

Tore: 1:0 Machus (19.), 2:0 Bozkurt (51.), 2:1, 2:2 Plote (55., 62.), 3:2 Deka (69.), 4:2, 5:2 Duffy (84., 90.).

Von Lucas Barisch

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