10. September 2018 / 15:07 Uhr

TSV Weyhe-Lahausen zerlegt den TSV Okel

TSV Weyhe-Lahausen zerlegt den TSV Okel

Sven Herrmann
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Vierfach-Torschütze Christian Wienser (zweiter von rechts) stellte seinen Torriecher einmal mehr unter Beweis. © Thorin Mentrup
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Im Kreisliga-Duell wissen sich die Lahauser mit 8:0 zu behaupten / Christian Wiesner trifft vier Mal

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„Es gibt so Tage, da läuft von Beginn an alles gegen dich“, bemerkte Okels Trainer Lutz Schröder zur deutlichen Abfuhr seines TSV im Spitzenspiel der Fußball-Kreisliga beim TSV Weyhe-Lahausen. Gleich mit 0:8 (0:3) gerieten die Gäste unter die Räder und hatten während der einseitigen 90 Minuten nicht den Hauch einer Chance gegen wie entfesselt aufspielende Gastgeber.

„Nicht nur vom Ergebnis her, sondern auch von der Art, wie wir gespielt haben, war das schon beeindruckend. Wir haben den Ball laufen lassen und von Beginn an fast jeden Zweikampf gewonnen“, freute sich auf der Gegenseite Lahausens Co-Trainer Torsten Leymann, der den verhinderten Coach Friedhelm Famulla vertrat, über den Galaauftritt seiner Elf.

Grund zum Zungeschnalzen bot bereits der Führungstreffer, als Kevin Gibek seinen Freistoß über die gegnerische Mauer hinweg in den linken oberen Giebel zirkelte (19.). Quasi im Gegenzug bot sich Okels Rico Volkmann die Gelegenheit zum Ausgleich. Beim Schussversuch wurde er noch leicht bedrängt, sodass der Ball am langen Pfosten vorbei trudelte (20.). Mit einem schönen Distanzschuss erhöhte Philipp Albrecht in der 28. Minute. Dann machte Torjäger Christian Wiesner seinen ersten von insgesamt vier Treffern perfekt.

„Nach dem 3:0 war das Spiel eigentlich schon gelaufen“, bilanzierte Leymann. Kurz nach dem Seitenwechsel konnte Tobias Marquardt weiter erhöhen (50.). „Nach dem 0:4 hat sich die Mannschaft aufgegeben“, sagte Schröder. Mit einem Doppelpack in der 57. und 62. Minute schraubte Wiesner das Ergebnis weiter in die Höhe. Auch Marquardt war noch ein weiteres Mal erfolgreich (74.).

Als wäre das für die Gäste nicht schon schlimm genug gewesen, sah Okels Spielführer Steffen Quast zehn Minuten vor dem Abpfiff die Rote Karte. Quast und Wiesner hatten sich in höchstem Tempo ein Laufduell geliefert und waren ins Stolpern geraten. Für Okels Trainer eine Fehlentscheidung. „Die Karte hätte man nicht geben müssen“, schlug Leymann in die gleiche Kerbe.

Kurze Zeit später schlug Wiesner noch ein viertes Mal zu (83.). „Er hat einen Lauf. Wir haben auch in der zweiten Hälfte das Tempo hochgehalten“, lobte Leymann sowohl seinen Ausnahmestürmer als auch das gesamte Team. „In der kommenden Woche wird es die Hauptaufgabe sein, die Niederlage aus den Köpfen zu bekommen“, sagte Lutz Schröder.

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