13. März 2018 / 12:35 Uhr

TSV Wustrow gewinnt Kellerduell der Landesklasse

TSV Wustrow gewinnt Kellerduell der Landesklasse

Oliver Behn
Der Spieler des Tages: Danny Reimer (r.) schoss den TSV Wustrow mit seinen zwei Toren zum dritten Saisonerfolg.
Der Spieler des Tages: Danny Reimer (r.) schoss den TSV Wustrow mit seinen zwei Toren zum dritten Saisonerfolg. © Verein
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Gegen den SV Prohner Wiek feiert das Schlusslicht einen 3:1-Erfolg / PSV Ribnitz-Damgarten unterliegt gegen Warnow Papendorf deutlich

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Bentwisch/Graal-Müritz. Großer Jubel beim TSV Wustrow: Die Landesklasse-Fußballer haben am Wochenende neue Hoffnung im Kampf um den Klassenverbleib geschöpft. Das Tabellenschlusslicht gewannen das auf den Kunstrasenplatz nach Graal-Müritz verlegte Kellerduell gegen den Vorletzten SV Prohner Wiek durch zwei späte Treffer mit 3:1. Dagegen musste der ebenfalls abstiegsbedrohte PSV Ribnitz-Damgarten eine deutliche Niederlage beim neuen Tabellenführer SG Warnow Papendorf einstecken.

TSV Wustrow – SV Prohner Wiek 3:1(1:1). Besser hätte der TSV Wustrow nicht aus den Startlöchern kommen können. Die Fischländer feierten ihren dritten Saisonerfolg und verkürzten den Abstand aufs rettende Ufer auf acht Zähler. Zum Matchwinner avancierte TSV-Angreifer Danny Reimer, der sein Team per Doppelpack zum Sieg schoss. „Das war ein richtungsweisendes Spiel. Wir mussten unbedingt den Rückstand auf die Nicht-Abstiegsplätze verkürzen. Das ist uns gelungen“, meinte er.

Die Gastgeber starteten furios und gingen mit der ersten Chance des Spiels direkt in Führung. Chris Jankowski stand nach einer Hereingabe goldrichtig und traf zum 1:0 (3.Spielminute). Die Wustrower blieben in der Anfangsphase das spielbestimmende Team, verpassten es jedoch, ein zweites Tor nachzulegen. Stattdessen mussten sie nach einer Viertelstunde den Ausgleich hinnehmen.

Mehr zum TSV Wustrow

„Es war ein sehr kampfbetontes und intensives Spiel. Letztendlich haben wir dank unserer starken zweiten Halbzeit verdient gewonnen“, sagte Wustrows Trainer Olaf Schuldt. Ihm standen am Wochenende gerade einmal elf einsatzfähige Spieler zur Verfügung. „Ich muss der Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Alle haben sich bis zum Schluss durchgebissen“, lobte Schuldt den Kampfgeist seines Teams.

Ein Geniestreich von Danny Reimer brachte den Tabellenletzten im zweiten Durchgang auf die Siegerstraße. Der Stürmer hämmerte einen Freistoß erst an die Latte des gegnerischen Gehäuses und von dort aus prallte der Ball ins Tor. In der Nachspielzeit behielt Reimer die Nerven und traf vom Elfmeterpunkt zum 3:1-Endstand.

Wenn die Wustrower das große Wunder Klassenverbleib noch schaffen wollen, dann brauchen sie allerdings in den nächsten Wochen weitere Erfolgserlebnisse. Das weiß auch Danny Reimer. „Auf den Sieg können wir uns nicht lange ausruhen. Wir müssen im Training konzentriert arbeiten und am besten schon im nächsten Spiel nachlegen“, fordert der Doppeltorschütze vor dem anstehenden Auswärtsspiel des Aufsteigers beim SV 47 Rövershagen. Als Tabellenzwölfter sind die Heidekicker ein direkter Konkurrent des TSV Wustrow im Abstiegskampf. „Wir wissen, was wir können und werden definitiv nicht chancenlos sein“, sagt Trainer Olaf Schuldt vor der Partie am kommenden Sonnabend.

TSV Wustrow: Boldt – Eik Jankowski, Winkler, Schubert, Kollmorgen – Chris Jankowski, Karock, H. Permien, Streller – Reimer, Hartmann.
Tore: 1:0 Chris Jankowski (3.), 1:1 Millat (14.), 2:1, 3:1 Reimer (73., 90.+1/Elfmeter).
Schiedsrichter: René Päsel (Ribnitz-Damgarten).
Zuschauer: 35.

Mehr zum PSV Ribnitz-Damgarten

SG Warnow Papendorf – PSV Ribnitz- Damgarten 5:0 (1:0). Weniger erfolgreich verlief der Rückrundenstart des PSV Ribnitz-Damgarten. Beim Landesklasse-Mitfavoriten SG Warnow Papendorf hielten die Bernsteinstädter auf dem Kunstrasen in Bentwisch lediglich eine Halbzeit lang gut mit, verloren aber im zweiten Durchgang zunehmend die Ordnung. Besonders das torgefährliche Sturmduo der Papendorfer, Maik Peters (jetzt 22Saisontore) und Maik Wießmann (17), bereitete den Gästen große Probleme. Beide Spieler trafen doppelt.

Während die Papendorfer durch den 5:0-Sieg die Tabellenführung eroberten, rutschte die PSV-Elf auf den 13. Platz ab.

PSV: Fleischer – Ahrens, Östreich (80. Falck), Hansen, Waack – Levien, Cummerow, Hirschmüller, Rurik – Löber, Sund.
Tore: 1:0, 2:0 Wießmann (20., 52.), 3:0, 4:0 Peters (58., 64.), 5:0 Rose (90.).
Schiedsrichter: Lefter Adhamidhi (Rostock).
Zuschauer: 45.

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