09. September 2018 / 20:06 Uhr

Tugrancan Singin lässt den OSV jubeln: 3:2 gegen Pattensen (mit großer Galerie)

Tugrancan Singin lässt den OSV jubeln: 3:2 gegen Pattensen (mit großer Galerie)

Dennis Scharf und Mark Bode
Tugrancan Singin (vorn) vom OSV jubelt nach seinem 3:2 mit Ertan Ametovski.
Tugrancan Singin (vorn) vom OSV jubelt nach seinem 3:2 mit Ertan Ametovski. © Maike Lobback
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Während der TSV Pattensen sich nur darüber freuen kann, dass die Leistungskurve nach oben zeigt, bejubelt der OSV drei Punkte. In der Landesliga feiern die Bothfelder in Unterzahl einen Heimsieg.

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Aufgrund einer „richtig geilen Mannschaftsleistung“ hat der OSV laut Trainer Emilio Ortega den TSV Pattensen in der Landesliga mit 3:2 (2:1) bezwungen. Auch beim TSV Pattensen war trotz der vierten Niederlage am Stück nicht alles schlecht. „Der Auftritt stimmt mich zuversichtlich. In den letzten Wochen waren wir nicht so nahe an einem Punktgewinn. Aber wir machen noch zu leichte, individuelle Fehler. Es ist noch ein weiter Weg“, konstatierte Coach Tobias Brinkmann.

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In der ersten Hälfte liefen die Gäste schnell einem Rückstand hinterher. Roland Duraku brachte den OSV nach einer Ecke per Kopf in Führung (13. Minute). Kurz darauf legte Ertan Ametovski nach. Sein Schuss wurde von Philipp Hoheisel unglücklich abgefälscht und senkte sich über Torwart Armin Tvrtkovic ins Netz (18.). Doch die Pattenser fanden in die Partie zurück. Darius Marotzke scheiterte zweimal aus der Distanz, Sascha Lieber zog knapp am Tor vorbei. Beim zweiten Versuch machte er es besser. Debütant Nico Schünemann flankte auf den zweiten Pfosten, Lieber traf aus kurzer Distanz zum Anschluss (38.).

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Nach dem Seitenwechsel stellte der TSV die Uhren schnell wieder auf Null. Bei einem Angriff über den linken Flügel wurde Simon Hinske im Strafraum gelegt, Hoheisel verwandelte vom Punkt zum Ausgleich (49.). Als OSV-Akteur Michel Rodriguez wegen wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot sah (53.), hätten die Pattenser die Partie drehen können. Doch es sollte anders kommen. Nach einem Fehler im Aufbau ging Hoheisel ins Laufduell und fälschte den Schuss von Tugrancan Singin ins eigene Tor ab (69.).

​"Man hat nicht gesehen, welches Team einen Mann mehr auf dem Feld hatte."

Chancen zum Ausgleich boten sich in der Schlussphase nicht mehr. „Eine Überzahl kann auch lähmen. Das ist eine Frage der Einstellung. Wir haben zu wenig Druck entwickelt. Man hat nicht gesehen, welches Team einen Mann mehr auf dem Feld hatte“, sagte Brinkmann. „Die Jungs haben aber richtig gut gearbeitet und Pattensen gar nicht mehr zur Entfaltung kommen lassen“, lobte Ortega seine Kicker vom OSV.

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