DSC_5498 Tur Abdin (blau) konnte sich klar gegen Wiefelstede (rot) durchsetzen. © Ingo Moellers
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Tur Abdin feiert souveränen 4:0-Heimsieg

Gegen den SV Eintracht Wiefelstede trifft Andreas Lorer doppelt

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In den vergangenen beiden Wochen verschliefen die Fußballer des Bezirksligisten SV Tur Abdin jeweils die Anfangsphase, woraus auch die Niederlage im Derby gegen den SV Baris resultierte. Doch dieses Mal waren die Mannen von Trainer Christian Kaya von Beginn an hellwach: Bereits nach vier Minuten traf Eugen Plujnikov zum 1:0. Er ging auf der linken Seite durch und schloss ins kurze Eck ab. Unhaltbar schien der Schuss für Sascha Miks nicht zu sein. Nur zwei Zeigerumdrehungen später zeigte dieser aber eine starke Parade nach einem Schuss von Andreas Lorer. „Wir hatten die Begegnung die ganze Zeit unter Kontrolle. Spielerisch und kämpferisch war das heute top“, lobte Kaya im Anschluss an das 4:0 (2:0) seines Teams gegen den SV Eintracht Wiefelstede.

Gerade in den ersten 45 Minuten bekamen die Gäste kaum gelungene Aktionen auf den Rasen. Offensiv waren sie völlig harmlos, defensiv zu weit weg von den Delmestädtern. Und die bestraften das: In Minute 28 stand Lorer völlig frei im Sechzehner und schloss mit Hilfe des linken Innenpfostens zum 2:0 ab. In der Folge verflachte die Partie etwas, Abdin tat nicht mehr als nötig. Wenn es gefährlich wurde, hatte immer wieder Routinier Lorer seine Füße im Spiel. „Er ist enorm abgeklärt. Er hält die Bälle gut, legt sie geschickt ab“, analysierte Kaya. Dazu zeigte Lorer oft eine gute Übersicht und leitete Angriffe ein, strahlte zudem immer Gefahr aus.

DSC_5476 . © Ingo Moellers

Nach dem Seitenwechsel traf der Abdin-Stürmer mit dem rechte Außenrist zunächst den Pfosten (49.) und lupfte das Leder dann am langen Ecke nur um Zentimeter neben das Tor (58.). Er hätte früh für die Entscheidung sorgen können. Dass es nicht doch noch einmal eng wurde, lag auch an der mangelenden Chancenverwertung von Wiefelstedes Mittelstürmer Christoph Oltmanns. Hatte er nach einer starken Querpass von Julian Hellbusch, der seinerseits von Michael Behrens mit einem langen Ball gut in Szene gesetzt worden war, noch Pech, als er den Ball aus kurzer Distanz an den Pfosten grätsche, hätte er in der 65. Minute den Anschluss erzielen müssen. Einen weiten Freistoß köpfte Behrens quer auf Oltmanns, der aus einem Meter den Ball nicht ins Netz, sondern an den Pfosten köpfte. „Wir hatten da schon ein bisschen Glück, der muss rein“, bestätigte Kaya.

Die größeren Spielanteile hatten jedoch durchgehend die Platzherren. Sie spielten ihre zahlreichen Konter jedoch nicht bis zum Ende aus – bis zur 83. Minute, als sich Lorer der Sache annahm. Er leitete den Angriff selbst ein, indem er den Ball auf den eingewechselten David Uyar spielte, der diesen von außen zu Lorer zurückbrachte. Dieser wiederum ließ noch einen Gegenspieler aussteigen und markierte das 3:0. In der 86. Minute folgte dann das 4:0. Can Blümel verwandelte einen Foulelfmeter sicher, nachdem Daniel Akyol umgerissen worden war. „Ich bin sehr zufrieden, gerade weil wir dieses Mal von Anfang an gut gespielt haben“, fasste Kaya zusammen.

DSC_5404 . © Ingo Moellers
Region/Bremen Bezirk Weser-Ems SV Turabdin Delmenhorst (Herren) Bezirksliga Bezirk Weser-Ems 2 (Herren) SV Turabdin Delmenhorst-SV Eintracht Wiefelstede (08/10/2017 17:00) SV Eintracht Wiefelstede (Herren)

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