13. März 2018 / 22:11 Uhr

Turbine Potsdam löst Halbfinal-Ticket beim 1. FFC Frankfurt (mit Bildergalerie)

Turbine Potsdam löst Halbfinal-Ticket beim 1. FFC Frankfurt (mit Bildergalerie)

Christoph Brandhorst
Die Nationalspielerin überzeugte gegen ihren Ex-Club vom Main, von dem sie 2015 nach Postdam wechselte.
Svenja Huth bejubelt ihren Treffer zum 2:0. © Jan Kuppert
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DFB-Pokal: Nationalspielerin Svenja Huth läuft gegen Ex-Club zu großer Form auf.

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Die Fußballerinnen von Turbine Potsdam sind am Dienstagabend durch einen souveränen 2:0-Erfolg bei Rekord-Pokalsieger 1. FFC Frankfurt (9 Titel) ins Halbfinale des DFB-Pokals eingezogen. "Es war ein hartes Stück Arbeit", sagte Turbine-Trainer Matthias Rudolph nach dem Spiel erleichtert. "Wir haben auf eine Dreierkette umgestellt, deshalb war klar, dass es noch nicht gleich so sattelfest ist - aber wir waren heute die effizientere Mannschaft."

Auch ohne die verletzt daheimgebliebenen Lia Wälti und Tabea Kemme sowie die rot-gesperrte Felicitas Rauch boten die Potsdamerinnen im Stadion am Brentanobad über weite Strecken einen ausgeglichenen Pokalfight - immerhin vor 1410 Zuschauern und den Augen von Interims-Bundestrainer Horst Hrubesch. Turbines Nationalspielerin Svenja Huth lief gegen ihren Ex-Club zu großer Form auf. Johanna Elsigs 1:0 - halb mit dem Kopf, halb mit der Schulter - bereitete sie per Eckball vor (21.), dann traf die Angreiferin nach Vorarbeit von Gina Chmielinski selbst zum 2:0 (35.). Die Gastgeberinnen kamen jedoch ebenfalls immer wieder zu guten Chancen, Potsdam konnte sich gleich mehrfach auf seine gut aufgelegte Torfrau Lisa Schmitz verlassen. "Sie hat eine sensationelle Leistung geboten", lobte ihr Coach.

In Bildern: Turbine zieht gegen Frankfurt ins Halbfinale ein

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Schmitz parierte bereits nach zwölf Minuten erstmals glänzend, bewahrte ihr Team beim Kopfball von Junioren-Nationalspielerin Tanja Pawollek vor einem Rückstand. Auch direkt nach dem Potsdamer Führungstreffer musste Schmitz bei einer Doppelchance der Frankfurterinnen eingreifen und war dann auch bei einem Flachschuss von Ana-Maria Crnogorcevic rechtzeitg unten (33.).

Die Turbinen hätten das Ergebnis dennoch deutlicher gestalten können. Die Ex-Potsdamerin Desiree Schumann im Frankfurter Tor parierte aber gegen Huth (16.) sowie nach dem Seitenwechsel gegen Lara Prasnikar, die unlängst ihren Vertrag bei Turbine verlängert hatte und von Beginn an eine Bewährungschance bekam, und erneut gegen Svenja Huth. Ein Versuch von Crnogorcevic landete nach 61 Minuten auf dem Tornetz des Turbine-Gehäuses.

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Svenja Huth, die am Dienstagabend kaum zu halten war, hatte noch einen Torschuss (68., Schumann pariert) und einen Heber auf das Tor (88.) zu bieten, während Keeperin Schmitz auch bei einem Frankfurter Freistoß in der 86. Minute auf dem Posten war und so den 2:0-Erfolg festhielt.

"Aufgrund der Verletzungen war klar, dass andere die Verantwortung übernehmen und die Mannschaft führen müssen", so Rudolph. Diese Rolle hätten etwa Svenja Huth und auch Sarah Zadrazil (Rudolph: "Sie hat eine wunderbare Partie gespielt") nahtlos übernommen. "Am Ende hätten wir ein paar Sachen besser ausspielen können, aber es war eine tolle Teamleistung von uns. Wir sind hochzufrieden und absolut stolz, im Halbfinale zu stehen."

Im zweiten Viertelfinale des Abends setzte sich Bayern München mit einem 15:0-Kantersieg bei Zweitligist Saarbrücken durch. Die zwei übrigen Tickets für das Halbfinale, das am Montag ausgelost wird, werden am Mittwochabend zwischen Wolfsburg und Sand sowie Essen und Freiburg vergeben.

Turbine Potsdam: Schmitz - Ilestedt, Elsig (83. Georgieva), Kiwic - Cahynova, Zadrazil. Chmielinski, Aigbogun - Schwalm (77. Gasper), Prasnikar (81. Ehegötz), Huth

Die Turbine-Hinrunde in Bildern

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