05. August 2018 / 20:55 Uhr

TuS Harenberg verliert gegen SG Letter 05 in der ersten Halbzeit: "Körpersprache war gruselig"

TuS Harenberg verliert gegen SG Letter 05 in der ersten Halbzeit: "Körpersprache war gruselig"

Jens Niggemeyer
Letters Alexander Wellschmidt (rechts) flankt auf Morten Krull, der macht das 2:0.
Letters Alexander Wellschmidt (rechts) flankt auf Morten Krull, der macht das 2:0. © Christian Hanke
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Die Zuschauer der Partie zwischen dem TuS Harenberg und der SG Letter 05 sahen zwei völlig verschiedene Halbzeiten. Die SG legte in der ersten Hälfte drei Tore vor, doch Harenberg kam sehr viel stärker aus der Kabine.

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Nach dem Spiel sind sich beide Seiten einige gewesen: Entscheidend für den Sieg waren die eindeutigen Kräfteverhältnisse vor der Pause. „Wir haben die erste Hälfte völlig verpennt und uns den 0:3-Rückstand redlich verdient“, ärgerte sich Bernd Biank, Trainer des Fußball-Bezirksligisten TuS Harenberg. Der Trainer der SG Letter 05 dagegen geriet richtig ins Schwärmen: „Bis zur Halbzeit haben die Jungs das echt überragend gemacht“, freute sich Christian Kolter. Unterm Strich gehe der 4:2-Auswärterfolg daher in Ordnung. „Wenn wir das Ding noch aus der Hand gegeben hätten, wäre ich aber auch sauer gewesen.“

Das sind die Bilder zur Partie TuS Harenberg gegen die SG Letter 05:

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​"Haben jeden Zweikampf verloren"

Die Hausherren standen zunächst völlig neben sich. „Die Körpersprache war gruselig. Wir haben jeden Zweikampf verloren und nach vorne absolut nichts zustande gebracht“, ärgerte sich der TuS-Trainer. Die Letteraner dagegen seien präsent, laufstark und bissig gewesen. „Die haben uns sehr früh attackiert, sodass wir gar nicht ins Spiel kamen.“ Folgerichtig legten die Gäste durch Angelo Meyer (15.), Morten Krull (38.) und Bastian Franke (45.) drei Tore vor. „Die Mannschaft hat das eine Hälfte lang absolut solide und souverän heruntergespielt“, lobte Kolter. „Die Jungs waren so bissig in den Zweikämpfen, haben die Harenberger ganz weit weg von unserem Tor gehalten und echt nicht eine Chance zugelassen.“

​Harenberg wieder dran

Nach dem Seitenwechsel allerdings drehte sich das Blatt: „Plötzlich hat die Mannschaft Druck gemacht, war aggressiv und kam auch zu Chancen“, so Biank. Dem 1:3 durch Pascal Biank (58.) hätten durchaus weitere Tore folgen können. „Wir haben unter anderem noch zweimal Aluminium getroffen.“ Doch anstatt des Anschlusstores fiel das 4:1 für die SG, das Alexander Wellschmidt erzielte (65.). „Wir haben einen Fehler des Gegners zu dem einem entscheidenden Konter genutzt“, freute sich Kolter. Insgesamt habe sich seine Mannschaft nach der Pause viel zu tief hinten reindrücken lassen, monierte der SG-Coach. „Die Mannschaft hat im Grunde alles anders gemacht als in der ersten Halbzeit.“ Dass sei angesichts der Offensivqualität der Harenberger naturgemäß gefährlich. Doch es sollte für den TuS nur noch zum 2:4 durch Richard-Uriel Becker reichen (68.). „Wir hatten schon noch zwei, drei richtig gute Möglichkeiten, um es noch mal richtig spannend zu machen“, betonte Biank. „Doch unterm Strich hat Letter das clever nach Hause gebracht.“

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