13. März 2018 / 12:41 Uhr

TuS Hasbergen bleibt das Maß aller Dinge

TuS Hasbergen bleibt das Maß aller Dinge

Ralf Kilian
Sebastian Kowalski
Hasbergens Sebastian Kowalski (rechts) bereitete das 1:0 vor. © Ingo Möllers
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Lersch-Team übersteht auch sein erstes Spiel im neuen Jahr schadlos und feiert gegen Stenum II den 14. Sieg in Folge

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Der TuS Hasbergen macht auch im neuen Jahr dort weiter, wo er in der Hinrunde aufgehört hat: Durch einen ungefährdeten 5:0 (1:0)-Auswärtssieg bei der Reserve des VfL Stenum sammelte der Spitzenreiter der 1. Fußball-Kreisklasse die Punkte 40, 41 und 42 – das ist die optimale Ausbeute nach 14 Partien. Zudem hielt der Tabellenführer zum sechsten Mal hinten die Null und hatte auch in Stenum nur ganz vereinzelt brenzlige Situationen zu überstehen. „Ich habe keine richtigen Stenumer Chancen wahrgenommen, der Sieg war auch in dieser Höhe verdient“, kommentierte Hasbergens Trainer Andreas Lersch das Resultat.

Dem pflichtete sein Gegenüber Uwe Hammes bei. „ Hasbergen hat seine Chancen gut genutzt, wir haben insbesondere in der zweiten Halbzeit nichts nach vorne gebracht. Da waren dann auch die Kräfte weg.“ Zuvor war es Stenum II noch gelungen, den Ligaprimus zumindest über weite Strecken zu beschäftigen. Nach drei Halbchancen in den ersten zehn Minuten durch Houssein Hazimeh (5.) und Dominik Lersch (7./10.) ließ der Tabellenachte deutlich weniger zu. Die Hasberger Annäherungen waren durch gute Umschaltsituationen nach Stenumer Ballverlusten entstanden, danach bot Stenum II phasenweise jedoch nichts mehr an.

Als man gerade begann, auch offensiv Akzente zu setzen – Timm Strodthoff setzte nach 30 Minuten zu einem vielversprechenden Solo an –, erhöhte Hasbergen wieder das
Tempo. Torjäger Hazimeh zwang Stenums Keeper Janik Heuer zur ersten Parade. Zwei Minuten später ging Dominik Lersch mit einem exakt temperierten Steilpass von Sebastian Kowalski auf die Reise und lochte aus 16 Metern unten links zum 1:0 ein (32.). Der jüngere Kowalski war an diesem Nachmittag der beste Mann auf dem Platz, weil er nicht nur
extrem kluge Pässe spielte, sondern auch im Zweikampf sehr präsent war und dafür sorgte, dass sein Gegenpart Kevin Sass schon nach 40 Minuten akut rotgefährdet war.

Überhaupt kam eine unnötige Schärfe in die Partie, die schon im Hinspiel (4:0 für Hasbergen) für Gesprächsstoff gesorgt hatte. „Ich habe meinen Jungs schon zur Halbzeit gesagt, dass das nicht sein muss. Allerdings kann ich es auch nicht ab, wenn vom Gegner ständig Karten gefordert werden“, erklärte Hammes. Die hitzige Stimmung kühlte auch nach dem schnellen Hasberger 2:0 nach dem Seitenwechsel nicht ab. Diesmal spielte Hazimeh nach Ballgewinn einen klugen Steilpass auf Dominik Lersch, der erneut links unten traf (47.). Nach zwei gefährlich von Lucas Weigelt getretenen Stenumer Standards, die Marten Kämena jeweils knapp verpasste (52./60.), kochten die Emotionen noch einmal richtig über: Stenums Kevin Niegel und Michael Kowalski standen sich Kopf an Kopf gegenüber. Niegels Berührung veranlasste Kowalski zum Hinfallen, dafür gab es für beide Streithähne die Gelbe Karte vom unsicheren Schiedsrichter Alireza Amintavakoli. Zwei Minuten später rammte Sebastian Kowalski Niegel um, daraufhin holte Hasbergens Coach Tim Müller seine Mannschaft auf dem Platz zusammen und forderte sie zur Beruhigung auf.

Das half, zumal Nico Gawlista in der 71. Minute mit dem 3:0 die Entscheidung besorgte. „Danach haben die Stenumer aufgesteckt, damit war ihr Elan aufgebraucht“, beobachtete Andreas Lersch. Der eingewechselte Sascha Albrecht erzielte sein drittes Jokertor der Saison (81.) und Hazimeh markierte das 5:0 (88.) – gleichzeitig sein 15. Saisontreffer. Spätestens da spielte der Spitzenreiter dann auch wie der zukünftige Meister. Den vorher gezeigten Hang zur Hektik sollte man aber schnellstens ablegen, um in den anstehenden Heimspielen gegen die (entfernten) Verfolger KSV Hicretspor und SF Wüsting nichts anbrennen zu lassen.

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