Nortorfs Rouven Lamprecht (links), bedrängt von Daniel Sachau, war ein steter Unruheherd im Bargstedter Strafraum. Nortorfs Rouven Lamprecht (links), bedrängt von Daniel Sachau, war ein steter Unruheherd im Bargstedter Strafraum. © Wolfgang Mahnkopf
Nortorfs Rouven Lamprecht (links), bedrängt von Daniel Sachau, war ein steter Unruheherd im Bargstedter Strafraum.

TuS Nortorf behält im Derby die Ruhe

TuS Bargstedt beim 0:2 zu harmlos – TuS Jevenstedt trotz 6:3 mit Luft nach oben

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Nach dem souveränen 5:0 beim VfR II verbleibt der MTSV Hohenwestedt als einziges Team unbesiegt an der Tabellenspitze der Fußball-Verbandsliga West. 6:3 über Padenstedt – Jevenstedt ist ärgster Verfolger mit einem Punkt Abstand auf Platz zwei. Im Nachbarschaftsduell gegen Bargstedt bot Nortorf die bessere Vorstellung und siegte mit 2:0. Der RTSV ist weiterhin die Schießbude der Liga. Der Drittletzte verlor 0:5 gegen Norderstedt. Mehr Mühe als ihm lieb war musste der SV Tungendorf beim 3:1 über den Itzehoer SV aufwenden.

TuS Jevenstedt – SG Padenstedt 6:3 Die Gastgeber beherrschten die Partie, der Sieg stand nie in Frage. Dennoch war TuS-Trainer Michael Rohwedder in wesentlichen Teilen mit der Vorstellung seines Teams nicht zufrieden. „Wir haben bis zur Pause zu zaghaft und zu viel durch die Mitte gespielt und nach der Pause zu sorglos verteidigt.“ Die Gäste haben dem Sieger das Leben aber auch schwer gemacht. „Sie haben sich sehr robust und aggressiv eingesetzt und waren zweikampfstark.“ Als Jevenstedt nach der Pause das Tempo und damit auch den Spielfluss erhöhte, kamen viele heraus gespielte Torchancen zustande. „Wir haben einen Großteil fahrlässig vergeben.“ Dabei dachte Rohwedder insbesondere an Mirko Mrosek, Johannes Kaak, Lucas Seefeldt und Sebastian Hehnke, die teilweise vorbeischossen, aber auch auf tolle Paraden von Torwart Dominik Schnoor stießen.

TuS Nortorf – TuS Bargstedt 2:0 Trotz größerer Spielanteile benötigten die Gastgeber einen Strafstoß zum 1:0. Sascha Delfs hatte Rouven Lamprecht gefoult, Fabian Jacobs (59.) verwandelte sicher. Als Bargstedt alles auf eine Karte setzte und selbst Torwart Jan Wettern in den gegnerischen Strafraum drängte, konterte der Sieger durch Muhammed Yilderim zum 2:0 (90.+5). Nortorf bot die reifere Spielanlage, konnte sich aber nur selten durchsetzen. Meistens klärte Lars-Uwe Schrum. Neben Lamprecht (38.), Lasse Mehrens (41., 70.) und J.-C. Fuhrmann (85.) besaß aber auch Bargstedt beste Einschussgelegenheiten durch Stephan Krug (24., 70.). Für Guido Wieck wog die Oberschenkelverletzung bei Mathis Döring viel schlimmer als die Niederlage. „Die Einstellung bei uns hat gestimmt, die taktischen Vorgaben sind eingehalten worden“, sagte Bargstedts Trainer. Nortorfs Coach Fabian Doege bestätigte seinem Team eine gute Leistung. „Die Ruhe in der Mannschaft hat mir gefallen.“

VfR Neumünster II – MTSV Hohenwestedt 0:5 Nicht den Hauch einer Chance hatte die Oberliga-Reserve des VfR in der Grümmi-Arena gegen den ungeschlagenen Tabellenführer. Nach einer halben Stunde drehten die Gäste auf und markierten durch einen Doppelschlag von Ferdinand Hummel (36.) und Mathias Landt (39.) die frühe Vorentscheidung. Allen Angriffsbemühungen der Veilchen trotzte wiederum Landt (55.) mit dem 3:0 für den MTSV. Die Schlussminuten gehörten Gäste-Torjäger Thies Kochanski, der mit einem Doppelpack (78., 82.) sein Torkonto auf 22 hochschraubte.

SV Tungendorf – Itzehoer SV 3:1 Weder Yasin Enes Özdemir (1.) noch Simon Fuhrmann (3.) konnten ISV-Keeper Julian Schillke überwinden. Danach taten sich die Gastgeber gegen die tief stehenden Gäste schwer und mussten durch Kevin Tabel sogar das 0:1 hinnehmen (55.). „Der Führungstreffer der Gäste war der Weckruf für mein Team. Danach spielten wir zielstrebiger und unkomplizierter“, konstatierte SVT-Trainer Marco Frauenstein. Özdemir (58.) und Fuhrmann (64.) wandelten den Rückstand in eine Führung um. Der eingewechselte Felix Piaskowski machte mit dem 3:1 den Deckel drauf (83.). „Es war ein typischer Arbeitssieg. Nach unserer Führung hatte wir das Spiel im Griff und hätten sogar noch einen Treffer erzielen müssen, doch Tom Christ hat die Seuche am Fuß und trifft das Tor einfach nicht“, nahm Frauenstein seinen Torjäger in Schutz.

Marner TV – PSV Neumünster II 1:4 Im Duell der Tabellennachbarn behielten die Polizisten verdient die Oberhand. PSV-Akteur Bilal Üzer brachte die Michalowski-Elf in Führung (13.), doch bereits vier Minuten später glichen die Gastgeber durch Can Büyükdere aus. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, bis wieder einmal PSV-Top-Torjäger Marinko Ruzic seinen Auftritt hatte. Erst verwandelte der 39-jährige Goalgetter in der 43. Minute einen Strafstoß zum 2:1, später legte Ruzic den Treffer zum 4:1 (60.) drauf und erhöhte seine Trefferquote auf 18 Saisontore. Zwischenzeitlich war es Torben Röder vorbehalten, sein Team mit 3:1 in Front zu schießen (57.). „Ich bin froh, dass wir hier gewonnen haben“, so PSV-Coach Thomas Michalowski kurz und knapp.

Rendsburger TSV – FFCN Norderstedt 0:5 Es ist immer wieder das gleich Lied: Je länge ein Spiel dauert, desto mehr gerät der RTSV auf die Verliererstraße. „Entscheidend sind unsere konditionellen Mängel, weil einige Spieler berufsbedingt nicht trainieren können und unsere Fehler zu Vorlagen für gegnerische Tore werden“, lautete das Fazit von Spielertrainer Özkan Altin. Er meinte Fehlpässe von Torwart Jürgen Thodt zum 0:1 (Jan-Phillip Meier/30.), Matthias Homrich zum 0:2 (Dennis Paulsen/63.) und Erdi Kaya zum 0:3 (Paulsen/71.) – „Solche Fehler im Spielaufbau unterlaufen dem Gegner nicht.“ Altin sah sein Team eine Stunde lang bei Torchancen für Timo Hellwig (25.) und Malte Hehlert (40.) gleichwertig. Arif Simsek hatte mit einem Lattentreffer Pech. Für Altin steht fest: „Wir müssen uns in der Winterpause verstärken, sonst werden wir die Liga nicht halten.“

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