wieck2 TuS Bargstedts Trainer Guido Wieck: "Jeder einzelne Spieler ist es Wert, Zeit in ihn zu investieren." © Mahnkopf
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TuS Nortorf fordert die angeschlagene Rendsburger

Guido Wieck coacht den TuS Bargstedt erstmals in Rickling – SV Tungendorf muss auf zehn Stammspieler verzichten

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Wie hat sich der Rendsburger TSV in der Verbandsliga West von der 1:15-Klatsche beim PSV Neumünster II erholt? Das Duell gegen Nortorf gibt darauf eine Antwort. Eine vermeintlich leichte Aufgabe steht dem TuS Jevenstedt gegen den sieglosen SV Henstedt-Ulzburg bevor.

Nach Niederlagen vor einer Woche sehnen sich die Kontrahenten VfR Neumünster II und SG Padenstedt nach einem Erfolgserlebnis. Mit Guido Wieck hat der TuS Bargstedt beim SV Rickling wieder einen Cheftrainer.

Rendsburger TSV –Nortorf (Sbd., 16 Uhr)

Die personelle Lage wird bei den Gastgebern immer prekärer. Zukünftig wird Spielertrainer Özkan Altin voraussichtlich auf Farid Razaqyar und Hushang Sheik Mohammed verzichten müssen. Die beiden 18-Jährigen hätten beim Nachbarn Büdelsdorfer TSV mittrainiert. „Ich kann nur Spieler gebrauchen, die bei unserem Überlebenskampf total mitziehen“, sagt Altin. Der Kader bestehe noch aus 16 Spielern. Fraglich ist der Einsatz von Torwart Jürgen Thodt, Oilid Adsi ist verletzt, Ibrahim Pinar fehlt beruflich zwei Wochen. Ins Aufgebot kehrt Jan Soffner zurück. „Wir müssen in der Abwehr sicher stehen“, fordert Altin. Tobias Kruse hofft, dass sich seine Spieler durch die RTSV-Klatsche nicht blenden lassen. „Der Gegner hat mit Ausnahme gegen Marne passable Ergebnisse erzielt. Wir müssen unseren Stiefel ernsthaft runterspielen, dann wird sich auch der Erfolg einstellen“, ist Nortorfs Co-Trainer überzeugt. Der Konkurrenzkampf in der Mannschaft sei groß. „19 Spieler waren beim Training und haben eifrig mitgemacht. Das sind beste Voraussetzungen für optimale Leistungen.“

TuS Jevenstedt – SV Henst.-Ulzb. (So., 15 Uhr)

16 Punkte für Jevenstedt, erst ein Remis für die Gäste; was soll da schiefgehen? „Es gibt sicherlich nichts anderes für uns, als drei Punkte zu holen. Aber wenn die Mannschaft die Aufgabe nicht mit der nötigen Ernsthaftigkeit anpackt, dann ist eine Überraschung immer möglich.“ TuS-Trainer Michael Rohwedder vertraut seinem Team, das vor Ehrgeiz sprüht, auch wenn nicht immer alles nach Wunsch läuft. Die bisherigen Leistungen und Erfolgsbilanz führen ihn zu dem Anspruch, „bis zur Winterpause wollen wir uns unter den ersten Drei festsetzen“. Für die Aufstellung drängen sich Lucas Seefeldt, in Norderstedt eingewechselt, und der wieder genesene Erik Lindenlaub auf.

SV Rickling – TuS Bargstedt (So., 15 Uhr)

Auf eine unbekannte Mannschaft treffen die Bargstedter nach den Worten von Thomas Merten. Der Fußballobmann will den sieglosen Gegner nicht an dessen vorletztem Tabellenplatz messen. „Rickling hat den Landesligisten Kisdorf aus dem Pokal geworfen, so schlecht können die nicht sein.“ Am Sonntag wird Guido Wieck seine Feuertaufe als Chefcoach haben. In einer Sitzung am Mittwochabend hat sich der Vereinsvorstand einstimmig für den 48-Jährigen entschieden“, teilte Merten mit. Nach kurzer Aussprache habe das Gremium in Wieck, Nachfolger des zurückgetretenen Carsten Lähn, den richtigen Übungsleiter gesehen. Merten: „Wir schätzen seine Arbeit. Er ist in seiner Art offen, klar, direkt und kommunikativ.“ Außerdem stehe die Mannschaft komplett hinter ihm. „Mir macht es unheimlich viel Spaß, mit den Jungs zu arbeiten“, sagte Wieck.

VfR Neumünster II – SG Padenstedt (Sbd., 14 Uhr)

Die Oberliga-Reserve des VfR möchte die drei Punkte schon gerne an der Geerdtstraße behalten. „Mit einem Sieg könnten wir den Anschluss nach oben verringern und uns gleichzeitig Luft nach unten verschaffen, aber im Moment kann man die SG schwer einschätzen“, so der spielende VfR-Co-Trainer Sebastian Gohrke, der personell aus dem Vollen schöpfen kann. „Wir haben jetzt zwei unglückliche Niederlagen in Folge kassiert und wollen endlich wieder ein Erfolgserlebnis. Dafür müssen wir etwas an unserer Taktik im Abwehrverhalten feilen“, konstatiert SGP-Coach Alex Wilk. 27 Gegentore haben die Padenstedter bereits kassiert; zu viel für den engagierten Trainer. „Sobald wir ein Gegentor bekommen, werden wir nervös und haben Angst, das können wir uns gegen den VfR nicht erlauben“, weiß Wilk. Jan Burow (Sprunggelenk), Michael Klein (Knie), Markus Steggewentze (angeschlagen) und Stammkeeper Mathias Stichert (Leisten-OP) fallen definitiv aus.

SV Tungendorf –Kaltenkirchen (15 Uhr)

Ein richtungsweisendes Spiel liegt vor der Frauenstein-Elf vom SVT gegen den Tabellenzweiten. „Wir haben uns in den ersten sieben Spielen mit guten Leistungen bereits etabliert in der Verbandsliga und wollen uns mit einem Sieg in der Spitzengruppe festsetzen“, sagt SVT-Coach Marco Frauenstein, wobei seine Mannschaft personell etwas am Stock geht. „Insgesamt fehlen mir zehn Akteure, die entweder verletzt sind oder im Urlaub weilen, aber der Kader ist groß,“ so Frauenstein.

Hohenwestedt – PSV Neumünster II (Sbd. ,16 Uhr)

Vor einer Mammut-Aufgabe steht die Reserve des PSV Neumünster. Die Elf von Trainer Thomas Michalowski reist zum ungeschlagenen Tabellenführer nach Hohenwestedt. „Uns ist klar, dass wir einen Brocken vor der Brust haben. Wir versuchen, mit einer kontrollierten Offensive nach vorne zu spielen, um nicht ins offene Messer zu laufen“, verrät Michalowski. Ein besonderes Augenmerk legen die Ordnungshüter auf Top-Torjäger Thies Kochanski (16 Tore). „Wir werden ihn wohl in Manndeckung nehmen“, so Michalowski.

Region/Kiel Verbandsliga Schleswig-Holstein Süd-West, Herren Rendsburger TSV TuS Nortorf TuS Jevenstedt SV Henstedt-Ulzburg SV Rickling TuS Bargstedt VfR Neumünster U23 II (Herren) SG Padenstedt SV Tungendorf Fetihspor Kaltenkirchen MTSV Hohenwestedt PSV Neumünster II (Herren)

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