26. März 2018 / 14:02 Uhr

TuS Nortorf nutzt Bargstedter Fehler

TuS Nortorf nutzt Bargstedter Fehler

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Nortorfs Lasse Mehrens (links) gegen Mathias Joers: Zweikämpfe prägten das Duell in Bargstedt. 
Nortorfs Lasse Mehrens (links) gegen Mathias Joers: Zweikämpfe prägten das Duell in Bargstedt.  © Wolfgang Mahnkopf
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1:3 im Derby vor 410 Zuschauern – Für den SV Tungendorf war in Itzehoe mehr als ein 2:2 drin

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Der Verlierer des ersten vollen Spieltages in der Fußball-Verbandsliga West dieses Jahres heißt Rendsburger TSV. Während der Itzehoer SV beim 2:2 gegen Tungendorf und der SV Rickling beim 1:0 in Henstedt-Ulzburg im Kampf um den Klassenerhalt erfolgreich waren, bezog Rendsburg eine 3:4-Niederlage in Norderstedt. Das Nachbarschaftsduell zwischen Bargstedt und Nortorf gewannen die Gäste verdient, wenn auch um ein Tor zu hoch, mit 3:1.

TuS Bargstedt – TuS Nortorf 1:3

Die Bargstedter Schwachstellen bildeten vor 410 Zuschauern die Basis für den Nortorfer Sieg. In der 29. Minute passte Jan Streubichen frontal aufs Tor, Keeper Jan Wettern säbelte am Ball vorbei, und Alexander Gerst erlief sich den Ball zum 1:0 für die Gäste. In der 73. Minute vertändelte Streubichen einen Ball und der Schuss von Benjamin Butenschön aus 30 Metern flog über den viel zu weit vor seinem Gehäuse stehenden Wettern hinweg zum 3:0 ins Netz. Viele Zweikämpfe prägten das Nachbarschaftsduell, bei spielerischen Aktionen war noch viel Sand im Getriebe. „Die dummen Gegentore haben uns reichlich zurückgeworfen. Wir haben unsere Chancen nicht genutzt“, sagte Bargstedts Trainer Guido Wieck. „Wir haben unsere Spielzüge mit mehr Ruhe als der Gegner durchgezogen. Das Glück war uns heute hold“, meinte Gäste-Coach Fabian Doege.

PSV Neumünster II – Marner TV 4:2

Die Gäste reisten mit dem allerletzten Aufgebot an und erwischten trotzdem den besseren Start. MTV-Torjäger Marx Borwieck (3.) und Can Büyükdere (12.) schossen ihr Team schnell mit 2:0 in Front. Doch die Antwort der Polizisten sollte nicht lange auf sich warten. Mit einem Doppelpack (21., 41.) glich PSV-Top-Torjäger Marinko Ruzic aus. Es waren die Saisontreffer 28 und 29 für den mittlerweile 40-jährigen Ausnahmestürmer. Fortan bestimmten die Gastgeber das Geschehen und kamen durch Christoph Maliszewski (54.) und den eingewechselten Thomas Puphal (90.+1.) auf die Siegerstraße. „Letztendlich ein verdienter Sieg meiner Jungs, wobei Marne es uns Anfangs sehr schwer gemacht hat“, konstatierte PSV II-Coach Thomas Michalowski.

Von der Oberliga bis zur Kreisliga: Das sind die Top-Torjäger in der Region (Stand: 28. Mai 2018):

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FFC Nordlichter Norderstedt – Rendsburger TSV 4:3

Die angepeilte Aufholjagd der Gäste lässt noch auf sich warten. Trotz der Niederlage bescheinigte Özkan Altin seinem Team eine respektable Leistung. „Wir haben uns viel besser präsentiert als in der Herbstserie“, meinte der RTSV-Spielertrainer. Gescheitert ist der Verlierer an seinem unzureichenden Umschaltspiel nach Ballverlusten. Dadurch folgte nach dem 0:1 (24./Matthias Osterchrist) ein Doppelschlag (43., 45./Jan-Phillip Meier) zum 0:3. Dennoch steckten die Rendsburger im zweiten Abschnitt nicht auf. Pech hatte Shahin (80.) mit einem Kopfball gegen die Latte. Die Erkenntnisse des Trainers aus dem Spiel: „Wir müssen in der Abwehr stabiler werden.“ Die Konsequenz daraus: Özgür Cavdar soll zukünftig Libero spielen, Altin will ins Mittelfeld vorrücken.

Itzehoer SV – SV Tungendorf 2:2

„Hier war heute wesentlich mehr drin, als nur dieses Unentschieden. Wir müssen als Sieger vom Platz gehen“, schimpfte SVT-Coach Marco Frauenstein nach dem Schlusspfiff. Dabei gingen die Platzherren auf dem kleinen Kunstrasen durch Adem Aydogan (68.) in Führung, doch mit einem blitzschnellen Konter konnte Felix Piaskowski postwenden den 1:1-Ausgleich erzielen. Dabei hätte die Frauenstein-Elf wesentlich früher in Führung gehen können, doch weder Simon Fuhrmann (11., 20., 63.), Tom Christ (23., 50.), noch Julien Huber (60.) brachten den Ball im Tor unter. „Das war schon fahrlässig, was wir an Chancen ausgelassen haben und zum Schluss haben wir noch Glück, dass unser Keeper Simon Sedat in der Schlussminute den einen Punkt mit einer spektakulären Parade rettet“, so Frauenstein abschließend.

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