26. Juli 2017 / 18:12 Uhr

Willkommen im Kreis, Rainer Behrends!

Willkommen im Kreis, Rainer Behrends!

Paul Berten
Rainer Behrends und der Wettberger Anhang.
Wettbergens neuer Coach: Rainer Behrends. © Paul Berten
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Nach dem beim HSC Hannover wagt der Coach einen Neuanfang in der Kreisliga bei der TuS Wettbergen. Nach dem ersten Auftritt beim Sportbuzzer-Cup haben wir mit ihm gesprochen.

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Siebeneinhalb Jahre lang war Rainer Behrends Trainer beim HSC Hannover. Er führte den Club in die Oberliga Niedersachsen und gewann zweimal in Folge den Sportbuzzer-Cup. Doch in diesem Sommer war Schluss. Zu zeitintensiv ist das Oberliga und Landesliga-Dasein. Behrends wagte einen Neuanfang. In der Kreisliga. Bei einer Mannschaft, deren Platz er in wenigen Minuten mit dem Fahrrad erreichen kann. Der TuS Wettbergen. Im Sportbuzzer-Interview spricht er über seine ersten Eindrücke im neuen Verein, die Tugenden des Kreisligafußballs und seinen Ex-Klub.

Wie waren denn nun die ersten 90 Minuten Kreisliga-Fußball, Rainer Behrends?

Ich muss ehrlich sagen: Das ist schon eine Umstellung. Ich musste meine Vorstellung ein wenig herunterschrauben. Das macht aber auch Spaß, die wollen hier ja alle.

In der Runde der Top-18 war beim Sportbuzzer-Cup Schluss für TuS Wettbergen. Enttäuscht?

Nein, wir haben das ja ganz gut gemacht gegen starke Gegner. Insbesondere wenn man bedenkt, dass ganze elf Mann ausgefallen sind bei mir. Teilweise durch Verletzungen, aber alleine acht Spieler sind im Urlaub gerade. Da hat ja kaum einer gespielt, von der Stammelf, die mir so vorschwebt.

Ist das auch Kreisligafußball, dass acht Mann gleichzeitig im Urlaub sind?

Ja, ich glaube schon. Da muss ich mich dran gewöhnen und da war ich auch ziemlich geschockt, aber so ist es halt. Die spielen ja alle ohne Kohle und damit muss ich dann leben. Wahrscheinlich.

Das ist Rainer Behrends

Rainer Behrends hatte als Jugendlicher eine große Karriere vor sich und schaffte sogar den Sprung in die Schülernationalelf. Dieses Bild zeigt ihn 1968 als 16-Jährigen vor einem Jugendländerspiel. Zur Galerie
Rainer Behrends hatte als Jugendlicher eine große Karriere vor sich und schaffte sogar den Sprung in die Schülernationalelf. Dieses Bild zeigt ihn 1968 als 16-Jährigen vor einem Jugendländerspiel. © imago/Rust
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Haben Sie schon einen Eindruck davon, worauf es im Kreisliga-Fußball ankommt?

Ja, ich habe mir jetzt schon einige Spiele angeschaut und ich glaube, in der Kreisliga ist es so: Wer die meisten Fehler macht, verliert das Spiel. Hier ist glaube ich keine Mannschaft in der Lage, den Gegner so richtig an die Wand zu spielen. Ich glaube, wenn man vernünftig Fußball spielt, sicher spielt, einigermaßen Kondition hat und eine gute Kameradschaft, dann kannst Du eine ganze Menge erreichen.

Top-18 mit HSC Hannover, TSV Bemerode und TuS Wettbergen 

Nicolas Cochanski (TSV)
 streckt sich und trifft zum 1:0. Zur Galerie
Nicolas Cochanski (TSV) streckt sich und trifft zum 1:0. © Thomas Bork

Im letzten Spiel des Sportbuzzer-Cups ging es gegen Ihren Ex-Club, den HSC. War das ein besonderes Spiel für Sie?

Ja, schon. Da haben ja ganz viele Spieler auf dem Platz gestanden, die auch mehrere Jahre unter meiner Regie gespielt haben. Ich bin ja auch nicht der Trainer, der jedes Jahr gewechselt ist. Ich habe in meinem ganzen Leben nur vier Vereine trainiert. Ich glaube, dass ich mir noch viele Spiele vom HSC angucken werde.

Vermissen Sie die fußballerischen Qualitäten Ihrer Ex-Spieler ein bisschen?

Ein bisschen schon, aber wirklich nur ein ganz bisschen. Ich wusste ja, worauf ich mich einlasse und bin eigentlich auch sehr zufrieden mit dem, was ich hier übernommen habe.

Die schönsten Bilder vom Sportbuzzer-Cup 2017

Evangelos Papaefthimiou (Iraklis) ärgert sich. Zur Galerie
Evangelos Papaefthimiou (Iraklis) ärgert sich. ©
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