01. November 2018 / 18:45 Uhr

U23 des VfL Bückeburg mit personellen Notstand

U23 des VfL Bückeburg mit personellen Notstand

Uwe Kläfker
Der TSV Algesdorf und David Glawion (links) wollen nach sieben Punkten aus drei Spielen auch den Koldinger SV ärgern.
Der TSV Algesdorf und David Glawion (links) wollen nach sieben Punkten aus drei Spielen auch den Koldinger SV ärgern. © uk
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In der Fußball-Bezirksliga steht der letzte Spieltag der Hinrunde an. Zu diesem empfängt der SC Rinteln den VfR Evesen zum einzigen Schaumburger Derby

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SV Eintracht Afferde – VfL Bückeburg U23 (Sa., 14 Uhr):

Die personelle Ausstattung ist weiterhin das große Sorgenkind der Landesliga-Reserve. „Wir haben personellen Notstand“, berichtet VfL-Trainer Christian Vaas. „Von oben kommt nichts“, und auch die A-Jugend spiele parallel, so der Coach. Der Gegner aus Afferde hat zuletzt beim FC Stadthagen gepunktet und ist gegen die Bückeburger in der Favoritenrolle. „Das sind aber die Spiele, wo niemand mit etwas rechnet“, hofft Vaas auf eine Überraschung. Dazu muss die Zweikampfführung besser werden. Gegen in der Offensive starke Lachemer sei das zu zaghaft gewesen, moniert der Trainer. „Wir versuchen, etwas mitzunehmen, die Stimmung bei uns ist gut.“ Marvin Stahlhut ist verletzt, Lars Büsing fehlt aus beruflichen Gründen.

TSV Algesdorf – Koldinger SV (So., 14 Uhr):

Der 3:2-Erfolg gegen den Tabellenfünften SSG Halvestorf-Herkendorf hat den Algesdorfern im Abstiegskampf Luft verschafft. Mit jetzt 16 Zählern ist der Anschluss zum Mittelfeld der Tabelle geschafft. Um die offensivstarken Koldinger zu stoppen, wollen die Algesdorfer erneut eine kämpferisch starke Vorstellung abliefern. „Wir haben auf eigenem Platz erst einmal verloren“, weiß TSV-Trainer Timo Nottebrock, der wieder auf Steffen Sölter und Jan-Luca Kunze zurückgreifen kann. Dafür fällt Eike-Malte Herbold definitiv aus. „Bei Sebastian Eiselt sieht es nicht gut aus“, sagt Nottebrock. Der Torjäger musste sich am vergangenen Sonntag zur Halbzeit verletzt auswechseln lassen.

TuS SW Enzen – SV Ihme-Roloven (So., 14 Uhr):

Für den Tabellenletzten TuS SW Enzen ist das Spiel gegen den SV Ihme-Roloven eine Chance, den Kopf doch noch aus der Schlinge zu ziehen. Der Aufsteiger hat als Vorletzter drei Punkte mehr auf dem Konto als die Enzer, die am vergangenen Wochenende beim 1:1 gegen die Spitzenmannschaft aus Koldingen ein Ausrufezeichen setzten. Aber meist folgte nach einem guten Spiel eine weitere Enttäuschung. Das soll diesmal anders werden. „Die alte Körpersprache war wieder da. Wir werden kämpfen, aber auch versuchen, die Aufgabe spielerisch zu lösen“, sagt SWE-Trainer Fabian Stapel, der 18 Leute beim Training hatte und eine zuletzt vermisste Dynamik festgestellt hat. „Wir müssen aber kühlen Kopf bewahren“, weiß Stapel, zumal auch der Gegner nach dem 3:1-Erfolg gegen den 1. FC Germania Egestorf/Langreder Aufwind hat. Im November haben die Enzer drei weitere Spiele (VfL Bückeburg U23, FC Stadthagen, MTSV Aerzen), „um den bisherigen Saisonverlauf geradezubiegen“, wie es Stapel formuliert. Lennart Faul fällt erneut mit einer Zerrung aus, dafür sind Renke Mücke und auch Leon Horstmann wieder dabei.

SC Rinteln – VfR Evesen (So., 14 Uhr):

„Neben dem TSV Barsinghausen ist der VfR Evesen für mich die stärkste Mannschaft der Liga“, findet SC-Coach Uwe Oberländer. Dementsprechend klar verteilt seien die Rollen in diesem Duell. Verstecken möchte sich sein Team aber nicht, stellt Oberländer klar und lobt seine Spieler ausdrücklich. „Die Jungs brennen im Training auf dieses Duell, strotzen vor Selbstbewusstsein und haben bewiesen, dass sie gut gegen solche Mannschaften mithalten können. Wir befinden uns in einer Top-Verfassung.“

Beim VfR nimmt Manager Peter Möse die Komplimente gerne auf, warnt aber gleichzeitig: „Von der Tabelle her sind wir anscheinend noch nicht so weit.“ Im Eveser Lager herrsche großer Respekt vor dem SC Rinteln. „Ich wäre mit einem Unentschieden schon völlig zufrieden“, so Möse. „Die Rintelner haben sich unheimlich gut entwickelt. Großen Anteil hat Uwe Oberländer, den ich schon seit 20 Jahren kenne. Wirklich Hut ab.“ In der Offensive muss der VfR auf Julian Talat (Rippenbruch) und Aboubacar Fofana (gesperrt) verzichten.

TSV Luthe – FC Stadthagen (So., 14 Uhr):

Der FC Stadthagen möchte nach zuletzt drei Niederlagen am Stück wieder punkten. Vor allem die Offensive machte einigen Stadthäger Zuschauern nach der jüngsten 0:1-Niederlage gegen den SV Eintracht Afferde zu schaffen, die ihrem Unmut verbal Luft machten. Mit neun erzielten Treffern aus 14 Spielen besitzt der FC den schwächsten Sturm der Liga. Dementsprechend ins Bild passt es, dass Kapitän Timo Kuhnert Abwehrchef und Torjäger in Personalunion ist (drei Tore). Ausgerechnet Kuhnert fehlt am Wochenende. Nils Engelhardt ist im Urlaub. Hinter den Einsätzen von Tolga Altunsöz und Jan Wischhöfer stehen noch Fragezeichen, beide sind angeschlagen.

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