08. September 2018 / 19:58 Uhr

U23 von Hannover 96 gibt Spiel gegen VfB Lübeck noch aus der Hand

U23 von Hannover 96 gibt Spiel gegen VfB Lübeck noch aus der Hand

Mark Bode
Einziger Torschütze der 96-Torschütze in Lübeck: Noah Joel Sarenren Bazee. (Archivbild)
Einziger Torschütze der 96-Torschütze in Lübeck: Noah Joel Sarenren Bazee. (Archivbild) © Maike Lobback
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Gegen den VfB Lübeck, das einzige noch ungeschlagene Team der Liga, hat die U23 von Hannover 96 eine „enttäuschende Niederlage" einstecken müssen. Trotz Führung verlor die Elf von Christoph Dabrowski noch mit 1:2 und wir wohl auch in der Tabelle abrutschen.

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Langeweile ist im Regionalliga-Spitzenspiel zwischen dem VfB Lübeck und der U23 von Hannover 96 bei den rund 2.000 Zuschauern nicht aufgekommen. Es war ein intensives, hitziges Spiel, das die Hanseaten mit 2:1 (2:1) für sich entschieden haben.

„Wir sind enttäuscht. Die Jungs haben aber alles gegeben. Deshalb mache ich ihnen keinen Vorwurf“, sagte 96-Trainer Christoph Dabrowski. Beide Mannschaften beendeten das Spiel jeweils nur mit zehn Spielern – bei den Lübeckern flog Sven Mende (58.) und bei 96 Maurice Springfeld (70.) mit Gelb-Rot vom Feld – beide Male wegen wiederholtem Foulspiel.

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Wenig Offensiv-Aktionen nach dem 1:0

„Das Spiel war sehr von Emotionen und Leidenschaft geprägt“, so Dabrowski. Sein Plan, mit einem kompakten 4-4-2 zu agieren und dann durch schnelles Umschaltspiel in den Rücken der VfB-Abwehr zu kommen, ging bei der Führung prima auf. Nach Balleroberung wurde 96-Profi Noah Joel Sarenren Bazee steil geschickt, dieser überlupfte geschickt Schlussmann Malte Schuchardt (27.).

„Wir hätten danach noch schneller in die Tiefe spielen müssen, um uns weitere Chancen herauszuspielen“, so der Coach. Das gelang nicht und so waren gegen die gute Lübecker Hintermannschaft weitere Torchancen rar. Die 96-Abwehr war lediglich bei zwei Szenen nicht präsent, das war allerdings ausreichend, um das Spiel noch aus der Hand zu geben.

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Cemal Sezers Schuss schlug platziert ein (34.), in der Nachspielzeit der ersten Hälfte traf der VfB zunächst die Latte, den Nachschuss parierte Leo Weinkauf noch, doch danach drückte Tommy Grupe den Ball über die Linie. Die Hannoveraner reklamierten auf Handspiel, doch das Tor galt.

Nach dem Seitenwechsel hatte 96 mehr Spielanteile, doch gute Einschussmöglichkeiten gab es nicht mehr. Lübeck hatte in der trotzdem keineswegs langweiligen Partie noch einmal die Chance zum 3:1.

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