15. September 2018 / 17:31 Uhr

U23 zittert sich zum Sieg

U23 zittert sich zum Sieg

Stefan Freye
28.08.2018, Weserstadion, Bremen, GER, RL Nord, Training Werder Bremen II

im Bild
Sven Hübscher / Huebscher (Trainer SV Werder Bremen II), 

Foto © nordphoto / Ewert
Konnte mit seiner Mannschaft einen etwas glücklichen 1:0-Sieg gegen Lupo Martini einfahren: Werder-Trainer Sven Hübscher. © FR
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Hübscher-Elf mit 1:0-Erfolg beim Wolfsburger Aufsteiger Lupo-Martini 

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Der fünfte Sieg im zehnten Spiel führte die Kicker von Werders U 23 auf den dritten Platz der Regionalliga Nord. Dieser 1:0 (1:0)-Erfolg beim Aufsteiger U.L.M. Wolfsburg war allerdings nicht geeignet, die Bremer wieder mit dem Prädikat einer Spitzenmannschaft zu versehen. Dafür verliefen die rund 90 Minuten unterm Strich doch zu zäh und mühsam.

„Am Ende nehmen wir die Punkte mit und blicken nach vorne“, meinte Werder-Coach Sven Hübscher vielsagend. Er hatte eine Reaktion gefordert nach dem 1:3 gegen Jeddeloh in der Vorwoche. Eine solche Leistung dürfte nicht passieren, hatte Hübscher betont. Tatsächlich spielte die U 23 in Wolfsburg besser als zuletzt. Aber vollends überzeugend trat sie auch diesmal nicht auf – diese Gelegenheit verpassten die Bremer. Denn eigentlich war nach wenigen Minuten alles bereitet für eine souveräne Vorstellung, die in einen klaren Sieg mündet. Schließlich hatte der Gast doch recht früh getroffen: Von der rechten Seite war eine Flanke Frank Ronstadts auf den Kopf von Jonah Osabutey gesegelt, der aus wenigen Metern zum 1:0 traf. Viel besser hätte es nicht beginnen können, und es ging eigentlich auch gut weiter. Die U23 bestimmte das Geschehen, besaß weitere Chancen, zeigte sich allerdings nicht gerade abschlusssicher.

Der 18-Meter-Schuss von Ronstadt an die Latte des Wolfsburger Tores konnte noch als unglücklich bezeichnet werden. Das halbe Dutzend anderer Torszenen dagegen nicht. „In der Phase hätten wir das Spiel entscheiden können, was uns leider nicht gelang“, meinte Sven Hübscher. Er hatte im Vergleich zum letzten Spiel in Joshua Sargent, Manuel Mbom, Jan-Niklas Beste und Julian Rieckmann gleich vier Spieler aufgeboten, die zuletzt gefehlt hatten. Damit kehrte viel Qualität zurück in die Startelf, eingespielt waren die Bremer allerdings nicht. Vielleicht lag es auch daran, dass sie nach der Pause nicht mehr ganz so dominant antraten. Zwar blieb die U 23 optisch überlegen. Sie sah sich aber auch einigen guten Chancen des nun sehr engagierten Gegners gegenüber, und so hingt der Auswärtserfolg bis zum Schluss am seidenen Faden.

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