Die PSG Peine unterlag bei der Ü50-Landesmeisterschaft im Viertelfinale gegen Hannover 96 mit 0:1 und belegte am Ende Platz sechs. Die PSG Peine unterlag bei der Ü50-Landesmeisterschaft im Viertelfinale gegen Hannover 96 mit 0:1 und belegte am Ende Platz sechs. © verein
Die PSG Peine unterlag bei der Ü50-Landesmeisterschaft im Viertelfinale gegen Hannover 96 mit 0:1 und belegte am Ende Platz sechs.

 Ü50: PSG Peine im Pech – Ein Kullerball sorgt für das Aus

Ambitioniert waren sie nach Heidenau gereist, wollten dort bei der Landesmeisterschaft das Finale erreichen. Doch für die Ü50-Fußballer der PSG Peine kam das Aus im Viertelfinale gegen Hannover 96 – durch das 0:1 mussten sich die Peiner am Ende mit Platz sechs begnügen. Ein Kullerball an den Innenpfosten sorgte für das Aus. 

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„Zunächst überwog schon die Enttäuschung“, gestand PSG-Coach Volker Koska, dessen Spieler sich nach dem Schlusspfiff gegen Hannover 96 kollektiv auf den Rasen fallen ließen. Zuvor hatten sie nach dem frühen Rückstand (2.) in den verbleibenden 13 Minuten alles versucht. Die Peiner dominierten klar, hatten mehr und auch gute Möglichkeiten, „doch der Ball wollte einfach nichts ins Tor – leider“, haderte Koska. Lediglich das Aluminium trafen die Peiner, sodass sie sich mit 0:1 geschlagen geben mussten – es war die erste Niederlage für die PSG in der regulären Spielzeit bei ihrer dritten Teilnahme an diesen Titelkämpfen. „Es war echt ärgerlich, weil mehr drin war“, erklärte er.

Ähnlich sah es auch 96-Trainer und Ex-Bayern-Profi Frank Hartmann. „Ihr habt klasse gespielt“, lobte er die Peiner. „Und eigentlich hätte diese Partie auch das Endspiel sein müssen.“ Dieser Meinung schloss sich auch NFV-Spielleiter Friedel Gehrke abends bei der Siegerehrung an, die im Rahmen der Players Party (600 Leute) stattfand. „Die Partie zwischen 96 und der PSG war die beste des ganzen Turniers.“

Auch zuvor überzeugten die Peiner. Nur zum Auftakt gegen den letztjährigen Halbfinalisten TV Bunde gab es einige Anlaufschwierigkeiten. „Wir mussten uns erst einmal finden“, sagte Koska, dessen Team zwar durch Matthias Steinert in Führung ging, aber in der Nachspielzeit noch den Ausgleich hinnehmen musste.

Die beiden anderen Vorrundenpartien gegen Germania Arpke (3:0/Tore: Joachim Brandes, Jörg Stephan, Karsten Stallmann) sowie gegen den TV Loxstedt (2:0/zweimal Steinert) gewannen die Peiner souverän und wurden somit Gruppensieger. „Und in beiden Partien haben wir richtig guten Fußball gespielt.“

Das tat die PSG auch im Achtelfinale und gewann selbiges gegen Olympia Laxten durch die Tore von Brandes, Steinert und Willi Feer mit 3:0. Anschließend jedoch war trotz der Dominanz Endstation. „Es fehlte das Quentchen Glück. Wir haben halt nur die Latte getroffen – und der Kullerball von 96 dagegen geht gegen den Pfosten und von dort aus ins Tor“, erläuterte Koska. Dennoch war er zufrieden. „Die Jungs haben tolle Kombinationen gezeigt, und wir sind von vielen für unsere Spielweise gelobt worden. Anlass, um traurig zu sein, gibt es jedenfalls keinen“, resümierte Volker Koska. „Letztlich war es wieder ein tolles Event, bei dem wir viel Spaß hatten – und das ist das Wichtigste.“

Zum Team gehörten: Bernd Jahs, Andreas Belter, Thomas Bläsig, Andreas Netzer, Joachim Brandes, Peter Placinta, Matthias Steinert, Frank Stephan, Hadi Bacaksiz, Karsten Stallmann, Willi Feer, Uwe Winkler, Jörg Stephan, Peter Konrad, Trainer Volker Koska, die Betreuer Uwe Riedke, Andreas Wolter, Frank Rieger und Wolfgang Knauft sowie Physiotherapeutin Rabea Hoffmeister.

Den Titel holte die SG Heidetal/Ilmenau.

Region/Peine Kreis Peine

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