09. Januar 2017 / 22:31 Uhr

Überraschung am Flugplatz: VfB-Trainer landet im Adlerhorst!

Überraschung am Flugplatz: VfB-Trainer landet im Adlerhorst!

Sönke Gorgos
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Ex-VfB-Trainer Denny Skwierczynski wird Ligamanager beim 1. FC Phönix
Ex-VfB-Trainer Denny Skwierczynski wird Ligamanager beim 1. FC Phönix © objectivo
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Denny Skwierczynski übernimmt beim 1. FC Phönix den Job des Ligamanagers.

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Der 1. FC Phönix wartete am Montagabend mit einer Überraschung auf: Denny Skwierczynski, von 2012 bis 2016 Ligatrainer des VfB Lübeck, wechselt als Manager für die Belange der Verbandsliga-Mannschaft an den Adlerhorst. Damit ergänzt der 42-Jährige, der Anfang April beim Regionalligisten entlassen worden war, das bestehende Team um den Sportlichen Leiter Manuel da Silva sowie die beiden Trainer Armin Prang und Robert Balazs. Die "Adlerträger" haben als Saisonziel die Qualifikation zur Landesliga ausgegeben.

Für Skwierczynski war eigentlich ein anderer Job vorgesehen. Ursprünglich war erwartet worden, dass der Lübecker eine Funktion im Scouting- oder Juniorenbereich bei "seinem" VfB übernimmt, doch obwohl Skwierczynski häufig zu Regionalliga-Spielen im Stadion gesichtet wurde, blieb diese Konstellation unerfüllt. "Wir waren immer im Gespräch, eine neue Aufgabe zusammen zu erarbeiten und die sollte mir dann schon entsprechen. Aber da gab es leider keinen Konsens. Wir sind weiterhin in bester Verbindung und Phönix jetzt bedeutet nicht, dass es nie wieder VfB gibt."

"Wenn keine Ambitionen dahinter stecken, würde ich das nicht machen"

Auch beim SV Eichede war der langjährige Hoisdorfer mit seinem Co Henning Meins im Gespräch, auch hier ergab sich keine Zusammenarbeit. Nun also die Verbindung mit dem Verbandsligisten - und die kommt nicht von ungefähr: Ende der 1980er Jahre startete Skwierczynski seine Karriere am alten Flugplatz, spielte für Phönix in der C- und B-Jugend. "Ich habe eine persönliche Beziehung zu dem Klub, das ist ein Traditionsverein. Das ist alles solide und ordentlich - wenn keine Ambitionen dahinter stecken, dann würde ich das nicht machen."

Die Rückkehr an den Adlerhorst ist verbunden mit einem hehren Ziel: Die Lübecker wollen in die Landesliga, der Weg ist allerdings aufgrund eines total verpatzten Rückrundenstarts weiter geworden als zunächst geplant. Derzeit steht Phönix auf dem achten Platz - und ist dort keineswegs sicher, weil mit Pansdorf und dem SSC Hagen Konkurrenten die Verfolgung aufgenommen haben. Da kommt Skwierczynski, der in seiner aktiven Karriere neben Phönix und dem VfB auch für VfL 93, Altona 93, Hoisdorf, Schönberg, Eichholz, Ratzeburg und Mölln spielte, gerade recht - ein bekannter Name, der an der Travemünder Allee möglicherweise neue Euphorie entfachen kann.

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