16. September 2018 / 14:09 Uhr

Fredi Bobic knöpft sich Bayern-Boss Uli Hoeneß vor: „Das gehört sich nicht“

Fredi Bobic knöpft sich Bayern-Boss Uli Hoeneß vor: „Das gehört sich nicht“

Redaktion Sportbuzzer
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Fredi Bobic kritisiert Bayern-Boss Uli Hoeneß für dessen Verbalattacke in Richtung Karim Bellarabi. 
Fredi Bobic kritisiert Bayern-Boss Uli Hoeneß für dessen Verbalattacke in Richtung Karim Bellarabi.  © imago/GEPA pictures
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Die Bundesliga diskutiert über die „Geisteskrank“-Vorwürfe von Bayern-Boss Uli Hoeneß in Richtung Karim Bellarabis. Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic findet klare Worte.

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Fredi Bobic hat Bayern-Präsident Uli Hoeneß für die scharfe Attacke gegen Karim Bellarabi kritisiert. „Meine Wortwahl wäre es nicht. Bellarabi ist kein Spieler, der so hart spielt. Er wollte den Spieler nicht verletzen, und jetzt zu fordern, dass er drei Monate gesperrt werden soll, das gehört sich nicht“, sagte der Sportvorstand von Eintracht Frankfurt in der Sky-Sendung „Wontorra – der Fußball-Talk“: „Man sollte sich ein bisschen zurückhalten.“

Mehr zum Bellarabi-Foul

Hoeneß hatte nach dem Einsteigen Bellarabis gegen Bayerns Rafinha gesagt, das Foul sei „natürlich geisteskrank. Das ist vorsätzliche Körperverletzung.“ Der Bayern-Boss forderte dazu, Bellarabi, der sich bei Instagram für die Aktion entschuldigte, gehöre „für drei Monate gesperrt – und zwar für Dummheit“. Rafinha trug bei der Szene, für die Bellarabi mit der Roten Karte bestraft wurde, einen Innenbandteilriss am linken Sprunggelenk davon.

Bobic: „Der Ballon ist explodiert“

Zuvor hatte sich Weltmeister Corentin Tolisso beim 3:1 gegen Leverkusen einen Kreuzband- und Außenmeniskusriss zugezogen. „Dieser ganze Ballon kam zusammen, der ist dann explodiert. Das ist etwas, was in der Emotion passt“, relativierte Bobic. Die Attacke dürfe dennoch nicht dermaßen persönlich gegen einen Spieler gehen, sagte er. Auch Bayern-Trainer Niko Kovac hatte Bellarabis Einsteigen scharf verurteilt. Zudem sagte er: „So langsam reicht es mir. Wir haben den dritten Bundesliga-Spieltag, und ich habe langsam das Gefühl, dass wir Freiwild sind.“

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