09. November 2018 / 10:06 Uhr

Uli Hoeneß kündigt Rückzug vom FC Bayern an: "Dann würde ich nächstes Jahr aufhören"

Uli Hoeneß kündigt Rückzug vom FC Bayern an: "Dann würde ich nächstes Jahr aufhören"

Redaktion Sportbuzzer
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Ist Uli Hoeneß bald nicht mehr Bayern-Präsident. Der Boss des FC Bayern spricht offen über einen Rückzug.
Ist Uli Hoeneß bald nicht mehr Bayern-Präsident. Der Boss des FC Bayern spricht offen über einen Rückzug. © imago/ULMER Pressebildagentur
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Uli Hoeneß könnte schon bald den FC Bayern München als Präsident verlassen. Der Bayern-Boss sprach bei einer Veranstaltung in Dresden am Donnerstagabend vom "Rückzug" beim FC Bayern. Er wolle nicht mehr lange FCB-Präsident sein.

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Der FC Bayern München muss sich offenbar schon bald einen neuen Präsidenten suchen. Uli Hoeneß hat laut einem Bericht der Bild beim "sächsischen Wirtschaftsdialog saxxess", einer Veranstaltung vor rund 100 Gästen im Dynamo-Stadion in Dresden, seinen Rückzug beim FC Bayern angekündigt. Die 66 Jahre alte Bayern-Legende will nicht mehr allzu lange Bayern-Boss sein. "Ich mache diesen Job noch zwei, drei Jahre und will meinem Nachfolger eine volle Kasse übergeben. Dann können sie mit dem Geld machen, was sie wollen", sagte er laut dem Bericht.

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FC Bayern: Rückzug von Hoeneß? Präsident macht sich Gedanken über Nachfolger

Diese Rückzugs-Ankündigung von Uli Hoeneß beim FC Bayern kommt selbst für viele Fans überraschend. Schließlich ist Hoeneß noch bis November 2019 gewählter Präsident des FC Bayern. Erst Ende November 2016 wurde Hoeneß nach Verbüßung seiner Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung wieder zum Bayern-Präsidenten gewählt. Es ist seine dritte Amtszeit beim FCB. Zuvor wurde er zweimal gewählt.

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Und laut den überlieferten Aussagen könnte es sogar die letzte Amtszeit von Uli Hoeneß als Präsident des FC Bayern sein. Seine Rückzugsankündigung meint er offenbar ernst. Er mache sich sogar bereits Gedanken um einen Nachfolger als Präsident beim FCB: "Wenn ich wüsste, der oder der kann das, würde ich nächstes Jahr aufhören", soll Hoeneß offen gesagt haben. "Der Nachfolger sollte jemand sein, der eine menschliche Seite hat. Und einer, der aus dem Fußball kommt. Wir müssen die eierlegende Wollmilchsau suchen. Das wird schwer."

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Uli Hoeneß: Erste Amtszeit als Bayern-Präsident 2009

Am 27. November 2009 wurde Hoeneß erstmals in das höchste Klub-Amt und als Nachfolger von Franz Beckenbauer gewählt, mit dem überwältigendem Ergebnis von 99,3 Prozent. Drei Jahre später bestätigten ihn die Mitglieder mit 97,1 Prozent. Karl Hopfner ersetzte Hoeneß während der Haftstrafe von 2014 bis 2016 als Präsident.

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Hopfner wurde auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im Mai 2014 ins Amt gehievt. Schon damals hatte Hoeneß seine Rückkehr angekündigt. "Ich war völlig erschlagen, als die Leute aufstanden und minutenlang applaudierten", sagte Hoeneß einst im Kicker. "Aus diesem Verhalten der Mitglieder habe ich die Kraft geschöpft, jetzt wusste ich: Das war’s noch nicht."

Hoeneß ist seit 1970 beim FC Bayern. Erst feierte er große Erfolge als Spieler. Im Alter von nur 27 Jahren musste er seine Karriere aus Verletzungsgründen beenden und startete als Manager durch.

Hier abstimmen: Möglicher Rückzug beim FC Bayern: Soll Uli Hoeneß aufhören?

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